12.02.2019, 20.40 Uhr

Wetter im Februar 2019: Nach 50 cm Neuschnee kommt der Frühling mit 15 Grad!

Die neue Woche beginnt winterlich mit Neuschnee und Glättegefahr.

Die neue Woche beginnt winterlich mit Neuschnee und Glättegefahr. Bild: Fotolia/Igor Link

Nach einem nassen und stürmischen Wochenende wird es in Teilen Deutschlands wieder winterlicher. Die Schneefallgrenze sinkt an diesem Montag auf 400 Meter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach vorhersagte, und ein Hochdruckgebiet breitet sich in den nächsten Tagen über Europa aus.

Wetter im Februar 2019 aktuell: Akute Glättegefahr und andauernde Schneefälle

Unterhalb von 400 Metern Höhe regnet es am Montag (11.02.2019), nur im hohen Norden bleibt es trocken. Die Alpen und östlichen Mittelgebirge müssen sich laut DWD wieder auf länger andauernde Schneefälle einstellen. Zudem wird es kühler, drei bis acht Grad betragen die Höchstwerte am Tag, nachts minus ein bis plus zwei Grad, im Bergland sind minus neun Grad möglich. Stellenweise besteht akute Glättegefahr, hieß es. Das betrifft vornehmlich die Morgen- und Abendstunden, wie "wetter.com" berichtet. Stürmische Böen sind am Montag ebenfalls noch möglich.

Nasskalte Wetter-Prognose: Lokal bis zu 50 cm Neuschnee!

Am Dienstag schneit es vor allem in Süddeutschland und es fallen zwischen 1 und 15 Zentimeter Neuschnee, doch auch die Sonne zeigt sich hin und wieder. Die Temperaturen erreichen laut "weather.com" -1 bis 7 Grad. In höheren Lagen ab 800 Meter fallen 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee, wie der DWD auf seiner Internetseite informiert. In Staulagen sind sogar 30 bis 40 und im Allgäu lokal sogar bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich. In der Nacht gibt es, außer im Nordwesten von Deutschland, Frost und Glättegefahr.

Wettervorhersage für Deutschland: Nach Winter-Einbruch wieder deutlich milder

Am Mittwoch (13.02.2019) fällt in einem breiten Streifen von der Nordsee bis zu den östlichen Mittelgebirgen aus dichten Wolken immer wieder Sprühregen. An der Ostsee, im Südwesten und am Alpenrand kommt die Sonne für längere Phasen hervor. Das Hochdruckgebiet schiebt sich von Westen her weiter über Deutschland und bringt mildere Luft. Die Höchsttemperaturen erreichen der Vorhersage zufolge bei zähem Hochnebel an der oberen Donau vier Grad und am Niederrhein neun Grad. Zum Wochenende hin könnte es unter dem Einfluss des Hochdruckgebiets, das sich vor allem über den süddeutschen und Alpenraum erstreckt, deutlich trockener und milder werden.

Hoch bringt subtropische Luft - zweistellige Temperaturen in Sicht

Schon knapp zwei Wochen vor dem eigentlichen Frühlingsanfang wird es mild in Deutschland. Ab Donnerstag sind erstmals in diesem Jahr verbreitet zweistellige Temperaturen in Sicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mitteilte. Grund sei subtropische Luft, die nach West- und Mitteleuropa ströme. Davon profitierten hierzulande der Südwesten, der Westen und große Teile des Nordens. Verbreitet werde es über das Wochenende elf bis zwölf Grad warm, die Spitzenwerte könnten sogar die 15-Grad-Marke erreichen, berichtete DWD-Meteorologe Martin Jonas. Dazu scheint vielerorts die Sonne.

Wetter aktuell: Frühling mit zweistelligen Temperaturen nach Wolken und Regen

Zuvor verdecken allerdings an diesem Mittwoch im Norden und Osten noch dichte Wolken den Himmel, dazu regnet es hin und wieder. Der Südwesten kann sich bereits über Sonnenschein und bis zu elf Grad am Niederrhein freuen. Nebel an der oberen Donau sorgt für die Tagestiefsttemperatur von nur vier Grad.

Überwiegend freundlich und trocken werden laut DWD die folgenden beiden Tage, vor allem im Süden halten sich gebietsweise zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Auf sechs bis zwölf Grad steigen die Temperaturen am Donnerstag, nachts kann es weiter frostig sein. Bis zu 15 Grad könnten dann ab Freitag erreicht werden. Für die Meteorologen beginnt der Frühling am 1. März, der astronomische Frühlingsbeginn folgt am 20. März.

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kad/loc/news.de/dpa
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