05.02.2019, 15.01 Uhr

Versuchter Kindermord: Nur noch 7 Kilo! Vater lässt seinen Sohn (4) beinahe verhungern

Ein Ukrainer lässt beinahe sein Kind verhungern, weil er glaubt, es sei nicht von ihm. (Symbolbild)

Ein Ukrainer lässt beinahe sein Kind verhungern, weil er glaubt, es sei nicht von ihm. (Symbolbild) Bild: Ulizio Giuseppe / Fotolia

Gerade mal knapp sieben Kilo hat der kleine Vladik M. noch gewogen, als er von Sozialarbeitern in der Kleinstadt Novoukrainka in der Ukraine gerettet wurde. Der Vater des Vierjährigen hatte versucht, ihn verhungern zu lassen, weil er überzeugt war, dass Vladik nicht sein leiblicher Sohn sei.

Vater will eigenen Sohn (4) verhungern lassen, weil der ein Kuckuckskind sein soll

Genauso erschreckend wie der Zustand des Jungen waren die Begleitumstände, unter denen er gefunden wurde. Demnach war das Kind über und über mit Fäkalien bedeckt und vegetierte in einem eigens angefertigten Holzkäfig vor sich hin. Dabei kam die Hilfe sprichwörtlich kurz vor knapp. Nur noch wenige Tage und der Junge wäre an Mangelernährung und Verwahrlosung gestorben.

Mutter des Jungen macht sich mitschuldig

Bei der Verhandlung, an deren Ende Aleksandr M. lebenslange Haft drohen könnte, sah es das Gericht als erwiesen an, dass der Vater mit Vorsatz versucht habe, das Kind verhungern zu lassen. Alles auf dem Verdacht begründet, dass sein viertes Kind mit seiner Frau in Wirklichkeit nicht von ihm sei. Im Zuge der Verhandlung wurde mittels Vaterschaftstest festgestellt, dass er sich dahingehend gründlich geirrt hatte. Der kleine Vladik ist sehr wohl sein Sohn.

Der Mutter des kleinen Vladik, der inzwischen mit seinen Schwestern in einem Waisenhaus lebt, droht ebenfalls großes Ungemach, da sie ihren Mann nicht von seinem Tun abgehalten hat.

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pap/loc/news.de
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