06.02.2019, 08.53 Uhr

Maddie McCann vermisst: Pflichten vernachlässigt? Maddie-Ermittler im Visier der Polizei

Maddie McCann wird seit 2007 vermisste.

Maddie McCann wird seit 2007 vermisste. Bild: dpa

2007 verschwand die damals dreijährige Madeleine McCann aus der Ferienwohnung der Familie im portugiesischen Praia da Luz. Seitdem haben ihre Eltern, Kate und Gerry McCann, alles in ihrer Macht Stehende unternommen, um ihre Tochter wiederzufinden. Das gefällt allerdings längst nicht jedem. Häufiger wurde bereits gefordert, die teure und bislang komplett erfolglose Suche zu beenden. Immerhin habe alleine Scotland Yard bislang über 12 Millionen Euro an Steuergeldern bei der Suche verbrannt.

Drei Ermittlern im Vermisstenfall Maddie McCann wird Vernachlässigung ihrer Pflichten vorgeworfen

Bis Ende März 2019 wird der Vermisstenfall Maddie McCann vorerst noch aus Steuermitteln finanziert. Dann wird über eine eventuelle weitere Aufstockung des Budgets entschieden. Dagegen wird sich garantiert neuerlicher Widerstand unter den Briten regen. Da kommt es wenig gelegen, dass ausgerechnet jetzt Vorwürfe gegen Ermittler der "Operation Grange" zum Auffinden des Mädchens laut werden. Gleich drei Ermittler hätten demnach im Laufe der Suche ihre Pflicht vernachlässigt oder sogar gar nicht erst erfüllt.

Vorwürfe erweisen sich als haltlos, doch wer hat sie gestreut?

Diese Vorwürfe wurden genauestens untersucht und stellten sich letzten Endes als vollkommen haltlos heraus. Nun ist die große Frage, wer diese falschen Anschuldigungen in den Raum geworfen hat. Die Polizei schließt dabei nicht aus, dass die Informationen über das Fehlverhalten der Ermittler gezielte Falschinformationen von Internet-Trollen waren.

Lesen Sie auch:Maddie McCann: Hoffnungsschimmer! Gute Nachrichten für Kate und Gerry McCann.

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pap/sba/news.de
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