31.01.2019, 10.03 Uhr

Winterwetter in Deutschland: Glätte-Chaos! Über 1.000 Unfälle in 24 Stunden

Ein Streufahrzeug befährt eine verschneite Strasse bei Aachen.

Ein Streufahrzeug befährt eine verschneite Strasse bei Aachen. Bild: Ralf Roeger/dpa

Der Westen Europas befindet sich aktuell unter dem Einfluss massiver arktischer Kaltluft. Diese wandert in Richtung Mittelmeer und bringt vor allem dem Westen Deutschlands Schneefall und gefährliche Glätte. Das hat bislang vor allem Nordrhein-Westfalen zu spüren bekommen.

Schnee und Glätte sorgen für Verkehrschaos in Nordrhein-Westfalen

Schnee und Glätte haben in NRW zwischen Mittwochmorgen und Donnerstagmorgen 1079 Unfälle verursacht. Wie "Focus" berichtet, wurden dabei mindestens 14 Personen schwer und 63 weitere leicht verletzt.

Obschon sich die Wetterlage inzwischen beruhigt hat, mahnt die Polizei eine nach wie vor besonnene Fahrweise an. Die Auswirkungen des gestrigen und heutigen Schneefalls bekommen heute vor allem die Autofahrer zu spüren. So vermeldet der Staumelder für NRWum 9.30 Uhr beispielsweise noch immer 255 Kilometer Stau für die Region. Dennoch sind auch Fußgänger und Radfahrer zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

Auswirkungen von Schnee und Glätte auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland spürbar

Schnee und Eis haben am Donnerstag im morgendlichen Berufsverkehr viele Probleme und Verzögerungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland verursacht. In Mainz verlor eine 37 Jahre alte Autofahrerin auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto überschlug sich und landete in einem Graben. Die Frau wurde leicht verletzt. Das Polizeipräsidium Westpfalz meldete 22 wetterbedingte Unfälle, allein 11 davon in Kaiserslautern. Eine Polizeisprecherin in Trier sagte: "Wir haben hier einige Lastwagen, die quer stehen."

Die Wetterlage entspannt sich bis zum Ende der Woche nur wenig

Am Donnerstag sollten wieder bis zu fünf Zentimeter Schnee fallen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Besonders am Vormittag sei mit Schneefällen zu rechnen. Im Laufe des Tages werde es dann gebietsweise sonnig und niederschlagsfrei. In der Nacht zum Freitag soll es dann schon wieder schneien, im Süden können die Flocken später in Schneeregen übergehen. Teilweise kann es auch zu gefrierendem Regen mit erhöhter Glättegefahr (Blitzeis) kommen.

Lesen Sie auch: Wetter für Januar 2019:Unwetter-Warnung! Tief "Oskar" sorgt weiter für Chaos.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

pap/sba/news.de/dpa
Unwetter im Juli 2019 aktuellRebecca Reusch vermisstMeghan MarkleNeue Nachrichten auf der Startseite