23.01.2019, 11.18 Uhr

Trickbetrug in Köln: Mann (26) tappt in Sex-Date-Falle und wird ausgeraubt

Für einen 26-Jährigen aus Köln endete ein vermeintliches Sex-Date mit einer bösen Überraschung und einem Polizeieinsatz (Symbolbild).

Für einen 26-Jährigen aus Köln endete ein vermeintliches Sex-Date mit einer bösen Überraschung und einem Polizeieinsatz (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / georgerudy

Wozu sich in Bars und Kneipen die Nächte um die Ohren schlagen, wenn die Suche nach einem One-Night-Stand dank Kontaktportalen im Internet viel praktischer und schneller bewerkstelligt werden kann? Das dachte sich wohl auch ein 26 Jahre alter Mann aus Köln, der sich zum Zwecke der Anbahnung eines erotischen Kontaktes auf einer Dating-Webseite umtat. Und siehe da, schnell war eine Dame mit ähnlichem Ansinnen gefunden und ein Sex-Date vereinbart.

Mann (26) geht zu Sex-Date und erlebt kriminelle Überraschung

Doch als der junge Mann zu dem geplanten erotischen Treffen aufbrach, erlebte der Kölner eine unliebsame Überraschung. Wie aus einer Meldung der Polizei Köln hervorgeht, erwartete ihn in dem als Treffpunkt vereinbarten "Stunden-Appartement" in Köln-Mülheim nämlich nicht nur die 21 Jahre alte Dating-Partnerin aus dem Internet, sondern auch deren Freund. Der 28-Jährige hatte jedoch augenscheinlich keine erotischen Absichten, sondern bedrohte den von der Venusfalle angelockten Mann mit einem Schlagstock und raubte ihn kurzerhand aus, bevor er den 26-Jährigen unsanft aus dem Appartement beförderte.

Pärchen raubt Mann bei Sex-Date aus - Festnahme!

Zwar drohte das Diebespaar dem Opfer, es solle besser nicht die Polizei alarmieren, doch genau das tat der Geschädigte. Kurz nach der räuberischen Tat trafen die Ordnungshüter in dem Stundenhotel ein und ließen die Handschellen klicken. Neben der 21-Jährigen wurde auch der rabiate Freund der Frau festgenommen. Darüber hinaus fand die Polizei das 16 Monate alte Kind des Paares in der Behausung vor, das kurzerhand dem Jugendamt übergeben wurde.

Das Gaunerpärchen, das laut Polizeiinformation keinen festen Wohnsitz haben soll, wird in Kürze dem Haftrichter vorgeführt. Ob das Paar noch weitere Sex-Opfer ausgeraubt hat, sollen detaillierte Untersuchungen ergeben. Personen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kölner Polizei unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder via E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de in Verbindung zu setzen.

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loc/pap/news.de
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