23.01.2019, 09.57 Uhr

Mobbing-Drama in den USA: 10-Jähriger von Mobbern in den Selbstmord getrieben

Ein Junge aus Kentucky nahm sich selbst das Leben, weil er gemobbt wurde. (Symbolbild)

Ein Junge aus Kentucky nahm sich selbst das Leben, weil er gemobbt wurde. (Symbolbild) Bild: jd-photodesign / Fotolia

Der kleine Seven aus Louisville in Kentucky war ein Wunderbaby. Denn ursprünglich wurde seiner Mutter von den Ärzten erklärt, dass sie niemals Kinder würde haben können. Als Seven dann zur Welt kam, hatte er eine Fehlbildung an seinem Darm, die mehrere korrektive Operationen zur Folge haben sollte.

10-Jähriger aus den USA von Mobbern in den Selbstmord getrieben

Infolgedessen musste der Junge einen Kolostomiebeutel tragen. In diesem wurde der Stuhl aus seinem Darm gesammelt, um selbigen zu entlasten. Für die Schulkameraden von Seven war dies jedoch ein gefundenes Fressen. Wiederholt wurde er von den anderen Kindern seiner Grundschule, der Kerrick Elementary School, gemobbt. Wie der "Mirror" berichtet, sei der farbige Seven obendrein immer wieder aufgrund seiner Hautfarbe angegriffen wurden.

Obschon seine Eltern aufgrund der zunehmenden Heftigkeit der Anfeindungen geplant hatten, ihren Jungen von der Schule zu nehmen, suchte dieser seinen eigenen Ausweg aus der Misere. Als seine Mutter am vergangenen Samstag vom Einkauf nach Hause kam, fand sie Seven erhängt in der Wohnung der Familie vor.

Lesen Sie auch: John Coughlin ist tot - War es Selbstmord? Eislauf-Star (33) stirbt nach Suspendierung

Folgen Sie News.de schon bei Facebookund Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

pap/loc/news.de
Unwetter-Horror in Europa aktuellAsteroid 2019 QZ1 am 22.09.19Shoya Tomizawa, Marco Simoncelli und Co.Neue Nachrichten auf der Startseite