18.01.2019, 18.12 Uhr

Wetter aktuell im Januar 2019: Bis zu -20 Grad! Russenpeitsche lässt Deutschland bibbern!

Deutschland droht eine extrem Kältewelle.

Deutschland droht eine extrem Kältewelle. Bild: dpa

Das Katastrophen-Szenario bewahrheitet sich offenbar: Der Polarwirbel ist zerbrochen und Deutschland erwartet ein eiskalter Wintereinbruch. Tief Hinne bringt Dauerfrost und vermutlich auch neuen Schnee.

Wetter im Januar 2019 aktuell: Tief Hinne bringt Dauerfrost

Wie "weather.com" schreibt, bestimmt ab Freitag maritime Kaltluft aus dem Nordwesten das Wetter in Deutschland. Die Temperaturen sinken landesweit unter den Gefrierpunkt. Zudem kommt es immer wieder zu Schneefällen. Bis zur neuen Woche breitet sich vom Süden her allmählich Dauerfrost in ganz Deutschland aus. Am Montag sollen die Temperaturen nur noch am Rhein und an der Küste über 0 Grad steigen. Nachts sollen die Werte bei 0 bis -8 Grad liegen. In den Alpen sogar -15 Grad. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt strengen Frost vorher.

Doch es wird noch kälter: Ab Dienstag sollen wir laut den Meteorologen von "weather.com" das Zerbrechen des Polarstroms bemerken. Ein massiver Strom arktischer Luft aus dem Osten soll für extreme Kälte sorgen. Normalerweise hält der Polarstrom die Kaltluft in der Arktis, da dieser jedoch zerbrochen ist, wird es für Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Osteuropa sehr kalt.

Bis zu -20 Grad! Russenpeitsche lässt Deutschland zittern

Bereits im vergangenen Februar sorgte ein solches "Beast from the East" für einen eisigen Winter. Nun droht sich dieses Szenario zu wiederholen: -10 Grad am Tag und -20 Grad in der Nacht prophezeien Meteorologen. Dazu soll es außerdem landesweit Schnee geben. Besonders an der Ostseeküste könnte der Lake Effect für erhebliche Mengen Schnee sorgen. Diese Wetterlage könnte laut "weather.com" bis Mitte Februar andauern. Es erwartet uns ein kalter und beißender Winter.

Untypisch ist die aktuelle Wetterlage übrigens nicht. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit kommt es jedes Jahr zwischen dem 17. und dem 20. Januar zu einem Kälteeinbruch, man spricht dann auch von einer meteorologischen Singularität. Umgangssprachlich nennt man diese Zeit Hochwinter.

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bua/kad/news.de
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