03.01.2019, 09.08 Uhr

Januar-Wetter 2019 aktuell im News-Ticker: Vorsicht, Glatteis! HIER schlägt der Winter richtig zu

Gibt es nun bald deutschlandweit Schnee?

Gibt es nun bald deutschlandweit Schnee? Bild: dpa

Hochwasser an der Ostsee und umgerissene Bäume in Norddeutschland: Sturmtief "Zeetje" hat Einsatzkräfte im Norden am Neujahrsabend auf Trab gehalten und an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns die erste Sturmflut des neuen Jahres ausgelöst. An einigen Ostsee-Küstenorten stieg das Hochwasser am Morgen um 1,20 Meter über Normal. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie prognostizierte bis zum Mittag an der gesamten Küste Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über Normal.

Wetter im Januar 2019: Die aktuelle Wetterlage in Deutschland im News-Ticker

Alle aktuellen Wetter-Entwicklungen sowie die neuesten Prognosen können Sie hier in unserem News-Ticker nachlesen.

  • Frachter verliert Container in Nordsee
  • Mehrere Verletzte nach Unfällen auf Thüringer Autobahnen
  • Tief "Zeetje" bringt erste Sturmflut des Jahres
  • Über 30 Wettereinsätze in Hamburg
  • Zugausfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Das Sturmtief

Das Sturmtief "Zeetje" hat die Einsatzkräfte in Teilen Norddeutschlands am Neujahrsabend auf Trab gehalten. Bild: dpa/citynewstv

+++ 03.01.2019: Glatteis sorgt für Unfälle - DWD warnt weiterhin vor Glättegefahr +++

In Teilen Baden-Württembergs kam es aufgrund von Glatteis zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen. Auf der Strecke Ulm-Ost und Ulm-West kam es zu sechs Unfällen mit Blechschäden. Die Strecke musste eine Stunde lang für Streufahrzeuge gesperrt werden, wie "Focus" berichtet. Auch am Donnerstag gilt Glatteis-Gefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glättegefahr durch gefrierenden Nieselregen, gefrierender Nässe oder Reif. Nach leichtem bis mäßigen Frost am Donnerstagmorgen herrscht auch tagsüber in Teilen Bayerns und dem höheren Bergland leichter Dauerfrost. Leichten Frost gibt es ebenfalls in der Nacht zum Freitag.

+++ 03.01.2019: Container in Nordsee verloren - Warnmeldung für Borkum +++

Nach der Havarie eines Riesenfrachters in der Nordsee könnten am Donnerstag weitere der 270 verlorenen Container an Land gespült werden, von denen mindestens einer Gefahrengut enthält. Besondere Wachsamkeit herrscht an der ostfriesischen Küste, für die Insel Borkum wurde am Mittwochabend eine Warnmeldung abgesetzt.

Es sei möglich, dass Container oder freigesetzte Gefahrstoffe an Land gelangten, hieß es in der über das mobile Warn- und Informationssystem Katwarn verbreiteten Meldung. Das Cuxhavener Havariekommando hatte zuvor nach Rücksprache mit der Besatzung des Frachters erklärt, dass mindestens einer der Container Gefahrgut enthalte - nämlich Dibenzoylperoxid, das in der Kunststoffproduktion eingesetzt werde.

+++ 02.01.2019: Wegen Tief "Zeetje": Frachter verliert 30 Container im Sturm in der Nordsee +++

Im Sturm verlor ein Frachter auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven 30 Container in der Nordsee. Wie das Havariekommando am Mittwoch mitteilte, trieben einige der Container zu den niederländischen Inseln Terschelling und Vlieland. Das Kommando suchte mit einem Ölüberwachungsflugzeug nach den über Bord gegangenen Containern, in denen sich unter anderem Autoteile befanden.

+++ 02.01.2019: Wetter-Prognose aktuell: So werden die kommenden Tage +++

Im Norden und Westen ist die Niederschlagsneigung in den nächsten Tagen geringer - und wenn, dürfte meist Regen fallen. Nur im westlichen Bergland ist oberhalb von 400 bis 600 Metern mit Schnee zu rechnen. Von Baden-Württemberg und Bayern, über Nord- und Osthessen sowie Thüringen bis nach Süd- und Ostbrandenburg kann es in den kommenden Tagen jedoch schneien. Meist sind die Mengen jedoch gering, mancherorts bleibt er wohl nicht liegen.

+++ 02.01.2019: HIER schlägt jetzt der Winter zu +++

Größere Chancen auf Wintergefühle gibt es in den Mittelgebirgen, wo bis Freitagabend einige Zentimeter zusammenkommen könnten: im Harz, in der Rhön, im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb. Im Erzgebirge und im Bayerischen Wald ist mehr Schnee möglich, voraussichtlich 10 bis 20 Zentimeter. In den deutschen Alpen kann es Neuschnee zwischen 20 bis 40 Zentimeter geben, örtlich auch mehr.

Im Norden liegen die Höchstwerte am Mittwoch und Donnerstag meist zwischen 1 und 7 Grad, in Süddeutschland herrscht örtlich Dauerfrost. Nachts rutschen die Temperaturen dann langsam aber sicher häufiger in den Frostbereich.

+++ 02.01.2019: Mehrere Verletzte nach Unfällen auf Thüringer Autobahnen +++

Gleich drei Unfälle haben sich am Mittwochmorgen auf Thüringens Autobahnen ereignet. Glätte und Schnee haben nach Angaben der Autobahnpolizei viele Autofahrer überrascht. Auf der A4 Richtung Frankfurt kollidierten vier Fahrzeuge.Bei dem Unfall auf der Höhe von Gotha wurden drei Menschen leicht verletzt.Die Räumungsarbeiten sind in vollem Gange, die A4 musste in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt werden, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei mitteilte. Wie lange die Autobahn noch gesperrt bleibt, ist noch unklar. Auch auf der A38 in Richtung Göttingen sind vier Fahrzeuge kollidiert, vier Menschen wurden leicht verletzt.

+++ 02.01.2019: Sturmtief "Zeetje" bringt Chaos nach Norddeutschland +++

Das Sturmtief "Zeetje" hat die Einsatzkräfte in Teilen Norddeutschlands am Neujahrsabend auf Trab gehalten. In Hamburg musste die Feuerwehr zwei große umgefallene Bäume mit einem Kran von der Straße heben, wie ein Feuerwehrsprecher in der Nacht auf Mittwoch sagte. Die Bäume hatten unter anderem mehrere Autos beschädigt. Zudem holten Einsatzkräfte einen umgekippten Baum aus einer Stromleitung.

An einem achtstöckigen Haus in der Hafencity musste ein Baugerüst samt Schutzplane durch die Feuerwehr gesichert werden. Insgesamt zählte die Feuerwehr in der Hansestadt über 30 Wettereinsätze bis zum späten Abend.

+++ 02.01.2019: Sturmflutwarnung für die Ostsee +++

Die Fährverbindungen der Weißen Flotte in Warnemünde - Hohe Düne und die Verbindung zwischen Rügen und Hiddensee wurden wegen des Sturmes zeitweise eingestellt. Im Lauf der Nacht auf Mittwoch nahm der Sturm deutlich ab. Windböen gebe es nur noch an den Küsten, hieß es am Vormittag. Die Sturmflutwarnung für die Ostsee werde im Laufes des Tages voraussichtlich aufgehoben, so der Deutsche Wetterdienst (DWD).

+++ 02.01.2019: Umgestürzte Bäume und Zugausfälle in Mecklenburg-Vorpommern +++

Bei der Bahn in Mecklenburg-Vorpommern sorgte der erste Sturm des Jahres 2019 für Verspätungen und Zugausfälle. Wie ein Bahnsprecher in Berlin am Mittwoch erklärte, musste die Zugstrecke Wismar-Bad Kleinen seit 04.00 Uhr wegen Gefahren durch schrägstehende Bäume gesperrt werden. Die Bäume drohten auf die Leitung mit 15 000 Volt Hochspannung zu fallen. Reisende mussten über Stunden auf Busse umsteigen. Die Sperrung sollte gegen Mittag wieder aufgehoben werden.

In Mecklenburg-Vorpommern prallten Autos gegen umgestürzte Bäume. Dabei wurden drei Autoinsassen verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Im Westteil des Landes gab es Straßensperrungen wegen gefährlicher Bäume. Auch in Schleswig-Holstein berichtete die Polizei von Wettereinsätzen, hier wurde zunächst niemand verletzt.

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sba/kad/news.de/dpa
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