10.12.2018, 14.05 Uhr

Wetter für Dezember 2018: Nach Wind und Schauern schlägt HIER der Schnee- und Glätte-Hammer zu

Im Süden Deutschlands sorgten heftige Sturmböen am Wochenende vom 2. Advent für Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume.

Im Süden Deutschlands sorgten heftige Sturmböen am Wochenende vom 2. Advent für Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume. Bild: Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance / dpa

Das Wetter bleibt zunächst ungemütlich:Die Woche beginnt mit viel Regen und böigen Winden. In den Tagen darauf klare es aber mancherorts auf, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Nachts sinke die Temperatur teils in den Minusbereich, es könne glatt werden. Tagsüber sei es mild.

Wetter aktuell im Dezember 2018: Blitzeis und Sturm am 2. Advent sorgen für Unfälle

Blitzeis hatte in der Nacht zum Sonntag auf der Autobahn 1 bei Remscheid (Nordrhein-Westfalen) bereits zu einem Unfall mit einem 27-jährigen Schwerverletzten und mehreren Leichtverletzten geführt. Im Saarland und Rheinland-Pfalz stürzten bei starken Sturmböen am Wochenende einige Bäume auf die Straßen.

Wetter-Prognose im Dezember: So wird das Wetter nach dem 2. Advent in Deutschland

Am Montag soll es meist wechselnd bis stark bewölkt sein, mancherorts auch stürmisch. Es schauere. Ab 400 Metern Höhe und vor allem in den Alpen gebe es Schnee, an den Küsten wiederum Donner und Blitz. Die Temperaturen rangierten zwischen 3 bis 9 Grad, im höheren Bergland gebe es Dauerfrost. Der Wind ist laut DWD weiterhin böig, und gerade im Osten und Norden soll es stürmisch werden.

DWD warnt aktuell vor Schnee und Glätte

Aktuell warnt der DWD zudem am Montag tagsüber "oberhalb von 300 bis 500 Meter Schneeschauer, in den Hochlagen der östlichen Mittelgebirge bis Dienstagmorgen um 5 Zentimeter, in Staulagen des Erzgebirges bis 15 Zentimeter Neuschnee." Doch damit nicht genug! In der Nacht zum Dienstag seien auch in tieferen Lagen "einzelne Schnee- oder Schneeregenschauer mit Glätte" möglich. Besonders an den Alpen sollen anhaltende und kräftige Schneefälle einsetzen. Dort werden bis Dienstagabend oberhalb von 800 Metern 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, oberhalb von 1500 Meter sogar teils mehr als 50 Zentimeter.

Nach Gewitter, Sturm und Regen Wetterbesserung erwartet

Tags darauf lasse der Wind aber erheblich nach. Außer auf einigen Berggipfeln, dort gebe es erneut stürmische Böen. In der Osthälfte Deutschlands und an den Alpen sei es weiter stark bewölkt und regnerisch. Im Westen lockere die Wolkendecke auf, im Nordwesten zeige sich sogar die Sonne. Die Höchstwerte erreichen 2 bis 8 Grad.

Wettervorhersage im Dezember 2018: Nur im Westen Deutschlands scheint die Sonne

Nur der Westen Deutschlands darf sich in den kommenden Tagen auf etwas Sonne freuen. In anderen Teilen des Landes wird es angesichts starker Bewölkung und Schauern draußen eher ungemütlich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag mitteilte. Das Wetter kühlt demnach in den kommenden Tagen etwas ab. Die Temperaturen bleiben meist über dem Gefrierpunkt. Nachts kann es aber vielerorts frostig und glatt werden.

Wetter in Deutschland von Schauern, Kälte und Glättegefahr bestimmt

Am Dienstag ist den Meteorologen zufolge gerade in der Osthälfte und an den Alpen mit Wolken und auch Schauern zu rechnen. Im Westen lockert die Wolkendecke etwas auf, die Sonne scheint. Die Temperaturen rangieren demnach zwischen 2 bis 8 Grad. Im höheren Bergland ist leichter Dauerfrost möglich. Der lebhafte Wind vom Wochenende lasse weiter nach, hieß es. In der Nacht besteht aufgrund der Minustemperaturen gebietsweise Glättegefahr.

Am Mittwoch ist im Norden, Osten und Südosten der Republik erneut teils auch mit dichten Wolken zu rechnen sowie mit einzelnen Schauern. Im Bergland und im Osten kann es dann auch in tieferen Lagen schneien. Niederschlagsarm bleibt es im Westen, auch die Sonne soll sich gelegentlich zeigen. Die Höchstwerte erreichen 0 bis 5 Grad.

Am Donnerstag wird in den östlichen Mittelgebirgen und im Küstenumfeld noch mit etwas Schnee gerechnet. Im Tagesverlauf bleiben dann auch der Westen und der Südwesten nicht von Wolken verschont - meist hätten sie aber keinen Regen im Schlepptau, hieß es. Mit etwas Sonnenschein ist nur in einem Streifen vom Münsterland bis nach Mittelfranken zu rechnen. Die Temperaturen schwanken im Vergleich zum Vortag kaum.

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loc/news.de/dpa
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