26.11.2018, 10.23 Uhr

Maddie McCann aktuell 2018: Neue Spuren! Wird das Mädchen nun endlich gefunden?

Eine Kerze und ein Porträtfoto von Madeleine McCann im Gedenken an die am 3. Mai 2007 im Alter von drei Jahren aus einer Ferienanlage verschwundene Maddie.

Eine Kerze und ein Porträtfoto von Madeleine McCann im Gedenken an die am 3. Mai 2007 im Alter von drei Jahren aus einer Ferienanlage verschwundene Maddie. Bild: Steve Parsons / PA Wire / dpa

Madeleine McCann verschwand vor über elf Jahren spurlos. Seitdem haben ihre Eltern, Kate und Gerry McCann, die Hoffnung nicht aufgegeben. Auch wenn das viel Kraft kostet und ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden.

Finanzierung der Suche nach vermisster Maddie McCann bis zum Frühjahr 2019 gesichert

Und immer wieder aufs Neue müssen die Eltern befürchten, dass die Finanzierung der Suche ausläuft. Immerhin will das mit der Suche betraute Scotland Yard auch Kohle für seine Arbeit sehen. 11,75 Millionen Pfund (etwa 13,25 Millionen Euro) an Steuergeldern hat die Suche bislang verschlungen. Doch zumindest bis zum Frühjahr des kommenden Jahres können Kate und Gerry McCann nun aufatmen, denn bis dahin wurden ihnen vom Innenministerium weitere 150.000 Pfund gewährt.

Neue Spuren im Fall Maddie McCann

Der Grund: Die Ermittler des Operation Grange-Teams haben neue Spuren im Fall Maddie McCann aufgetan. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, verfolge man zwei spezifische Ansätze, wolle aber aus ermittlungstechnischen Gründen keine genaueren Angaben machen. Das erfüllt nicht nur die Ermittler mit neuer Hoffnung, wie folgendes Facebook-Posting der Eltern belegt:

Sie können das Posting nicht sehen? Klicken Sie hier!

Kritik an der jahrelangen und bislang ergebnislosen Suche nach Maddie McCann steigt

Während Kate und Gerry McCann sowie deren 13-jährige Zwillinge Sean und Amelie also weiter hoffen dürfen, mehrt sich in der englischen Bevölkerung die Kritik. Zum einen wegen der auflaufenden Kosten. Zum anderen, weil andere Vermisstenfälle nicht ansatzweise so akribisch verfolgt würden, wie das Verschwinden von Maddie. So schrieb die englische Journalistin Janet Street-Porter nach der Gewährung der neuen Gelder für die Suche nach Maddie, die inzwischen 15 Jahre alt wäre, so sie noch lebt: "Ist es nicht an der Zeit, dass wir den Kindern, die heute und hier sterben, Priorität einräumen?"

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pap/fka/news.de
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