03.11.2018, 07.16 Uhr

Neue Gesetze ab 1. November 2018: Alle aktuellen Gesetzesänderungen erfahren Sie hier

Was sich ab November 2018 alles ändert, erfahren Sie bei uns.

Was sich ab November 2018 alles ändert, erfahren Sie bei uns. Bild: dpa/picture alliance

Zwei Vornamen und man wird immer beim falschen genannt? Dieses Problem lässt sich dank einer Gesetzesänderung ab November lösen. Von den Neuerungen zum 1. November könnten auch Zehntausende Dieselfahrer profitieren.

Neue Gesetze November 2018: Kommt endlich die Klage gegen VW?

Wer mehrere Vornamen hat, kann deren Reihenfolge beim Standesamt jetzt ändern lassen. Wer Franz Ferdinand heißt, kann also zu Ferdinand Franz werden. So wird leichter erkennbar, welcher Name der Rufname ist. Das gilt allerdings nur, wenn die Eltern den Doppelnamen nicht mit Bindestrich geschrieben haben: Franz-Ferdinand bleibt Franz-Ferdinand. Ebenfalls nicht ändern kann man die Schreibweise, auch neue Vornamen hinzufügen oder ungeliebte weglassen geht nicht.

Mit der Musterfeststellungsklage bekommen Verbraucherschützer die Möglichkeit, stellvertretend für Tausende Verbraucher vor Gericht zu ziehen. Die Betroffenen können ein Recht auf Schadenersatz zugesprochen bekommen, ohne selbst das Risiko eines Prozesses gegen eine Firma zu tragen. Klagen dürfen nur bestimmte Verbände. Wer mitmachen will, muss sich in ein Klageregister eintragen, mindestens 50 Betroffene müssen zusammenkommen. Die erste Musterfeststellungsklage will der Bundesverband der Verbraucherzentralen im Diesel-Skandal gegen Volkswagen einreichen - gleich am 1. November.

Neuerungen für Filmförderung und Gleichberechtigung bei der Ehe für alle

Die Ehe für alle kommt mehr als ein Jahr nach ihrer Einführung endgültig in der Verwaltung an. Ab dem 1. November kann sie auch in den Eheregistern richtig erfasst werden. Bislang gab es dort nur die Einträge "Ehemann" und "Ehefrau", bei schwulen und lesbischen Paaren wurde jeweils einer der beiden an falscher Stelle einsortiert. Das ist nun korrigiert, beide Partner werden als "Ehegatten" erfasst.

Bereits seit Mittwoch gelten neue Richtlinien für die Filmförderung. Filme und Serien für Video-Plattformen und Fernsehen können mit 20 Prozent der deutschen Herstellungskosten unterstützt werden. Aus dem Topf wurde zuletzt beispielsweise die mehrfach preisgekrönte Serie Babylon Berlin gefördert. Für Kinofilme gibt es ein extra Budget.

Handgepäck im Flugzeug: Was ändert sich noch ab 1. November 2018?

Passagiere des Flug-Anbieters Ryanair dürfen künftig nur noch höchstens ein Handgepäck in den Maßen40 x 20 x 25 Zentimeter mit sich ins Flugzeug nehmen. Schon ein Rucksack könnte zu groß sein und Strafzahlungen von 25 Euro nach sich ziehen, wird er dennoch mit zum Gate gebracht. Nur "Priority"-Kunden dürfen nach wie vor zwei Gepäckstücke bei sich führen.

Andere Passagiere müssen eine Gebühr von acht Euro entrichten, wenn sie ein -zuvor angemeldetes - zweites Gepäckstück mit in die Kabine nehmen möchten."Diese neue Regelung wird das Boarding beschleunigen und Flugverspätungen reduzieren", zitiert die "Augsburger Allgmeine"Ryanair-Vertriebschef Kenny Jacobs.

Notbremsassistent für Neufahrzeuge Pflicht

Nutzfahrzeuge müssen bereits seit November 2015 einen Notbremsassistenten an Bord haben. Ab 1. November 2018 ist der Assistent für Nutzfahrzeuge ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen Bedingung, um zugelassen werden zu dürfen. Der Notbremsassistent soll Auffahrunfälle verhindern, indem er bei zu geringem Abstand zum Vordermann warnt und notfalls auch automatisch abbremst.

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soj/kad/news.de/dpa
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