15.11.2018, 11.13 Uhr

Grausame Rache!: Ehemann hackt Ehefrau die Hände ab - 14 Jahre Haft!

Brutalem Ehemann drohen bis zu zehn Jahre Haft (Symbolbild).

Brutalem Ehemann drohen bis zu zehn Jahre Haft (Symbolbild). Bild: dpa

Dimitry Grachyov versteht keinen Spaß, wenn es ums Fremdgehen geht. Seine Ehefrau Margarita bekam dies auf grausame Art zu spüren. Anfang Oktober begann die Gerichtsverhandlung gegen den brutalen Ehemann. Am Donnerstag gab das Gericht seine Entscheidung in dem blutigen Eifersuchtsdrama bekannt.

+++ Update, 15.11.2018: Mann hackt Ehefrau aus Eifersucht Hände ab - 14 Jahre Haft +++

Weil er seiner Frau aus Eifersucht beide Hände abhackt hat, ist der Russe zu 14 Jahren Straflager mit verschärften Haftbedingungen verurteilt worden. Zudem müsse er seiner Ex-Partnerin mehr als zwei Millionen Rubel (etwa 26 000 Euro) Schadenersatz zahlen, urteilte eine Richterin in der Nähe von Moskau am Donnerstag der Agentur Tass zufolge. Der Fall hatte vor einem Jahr weltweit Bestürzung ausgelöst. Die Mutter von zwei Kindern wollte sich damals von ihrem Partner trennen, dieser entführte sie daraufhin in einen Wald und schlug mit einer Axt auf sein Opfer ein. Danach brachte der Täter die Frau in ein Krankenhaus, wo Ärzte nur eine Hand retten konnten.

"Ich habe ihre Hände mit einer Axt durchtrennt"

Der 27-jährige Russe sagte vor Gericht aus, er habe befürchtet, seine Frau habe ihn betrogen, wofür er Rache nehmen wollte, berichtet die "Daily Mail". Deshalb habe er sie vergangenen Dezember mit seinem Auto in einen nahegelegenen Wald gefahren, sie gefesselt und dazu gezwungen, vor ihm niederzuknieen. Dann habe er ihre beiden Hände mit einer Axt durchtrennt, gab Grachyov weiter an.

Die linke Hand der zweifachen Mutter konnte nach der grausamen Verstümmelung wieder angenäht werden. Doch ihre rechte Hand war nicht mehr zu retten. Hier muss sie nun eine Roboterhand tragen. Nach und nach lernt sie, mit der künstlichen Prothese umzugehen, doch würden ihr selbst die einfachsten Handgriffe noch schwer fallen, erzählt sie vor Gericht. Selbst einen Apfel aufzuheben, stelle noch eine große Herausforderung dar.

Brutaler Ehemann wird nie wieder seine Kinder sehen

Die Staatsanwaltschaft klagt Grachyov außerdem an, seine Frau mit dem Tode bedroht und sie entführt zu haben. Er habe ihr Schlimmes angetan. Da das Gericht ihn für geistig gesund hält, kann er nicht auf Unzurechnungsfähigkeit und somit auf Strafminderung hoffen. Im Falle einer Verurteilung drohen dem grausamen Russen bis zu zehn Jahre Haft. Frühere Berichte, wonach er mit höchstens drei Jahren Haft zu rechnen habe, sind also überholt.

Zudem wurden ihm nun, nach fünf Anhörungen, endgültig seine elterlichen Rechte entzogen. Das bedeutet, er wird die beiden gemeinsamen Kinder niemals wieder sehen dürfen und sie nicht aufwachsen sehen können. Über diese Entscheidung zeigte sich die zweifache Mutter erleichtert.

Er war "vollkommen ruhig" als er meine Handgelenke durchtrennte

Margarita gab vor Gericht zu Protokoll, dass sie ihren Ehemann niemals betrogen habe. Vielmehr habe sie die Scheidung gewollt aufgrund seines untragbaren Verhaltens. Grachyov hingegen sagte, er sei "unfähig gewesen an irgend etwas anderes zu denken, als die Tatsache, dass sie untreu war" Zuvor hatte er bereits gestanden, ihre Hände abgehackt zu haben.

Margarita erzählte, ihr Ehemann sei "vollkommen ruhig" gewesen, als er ihre Handgelenke durchtrennte. Sie habe geträumt, in Ohnmacht zu fallen, doch dies sei nicht geschehen. So habe sie all die Schmerzen sehr deutlich gespürt, während sie bei sich dachte: "Warum falle ich nicht in Ohnmacht?" "Als er die Axt hob, schloss ich einfach die Augen. Ich wollte es nicht mit ansehen, wie meine Hände abgehackt werden."

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soj/jat/news.de/dpa
Themen: Betrug, Gericht
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