19.07.2018, 09.25 Uhr

Wetter im Juli 2018 aktuell: Karibik-Wetter mit 34 Grad! Aber HIER kommen die Unwetter

Während in Deutschland Karibik-Wetter herrscht, sollen Unwetter am Mittelmeer für Lebensgefahr sorgen.

Während in Deutschland Karibik-Wetter herrscht, sollen Unwetter am Mittelmeer für Lebensgefahr sorgen. Bild: dpa

Sonnig, warm und reichlich trocken - so wird das Wetter an den kommenden Tagen in fast ganz Deutschland. Dank Azorenhoch Gottfried können wir Karibik-Wetter genießen. Doch nicht überall meint es Petrus gut, denn das nächste Unwetter ist bereits im Anmarsch.

Wetter im Juli 2018 aktuell: Hoch Gottfried sorgt für Karibik-Wetter

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ziehen lediglich im äußersten Nordosten Deutschlands aus dem Osten Regenwolken auf. Vor allem nahe der deutsch-polnischen Grenze könne es zwischen Lausitz und Vorpommern bis Donnerstag kräftig regnen. Aus dem Westen greift zwar eine Kaltfront nach Deutschland über, hat aber kaum Chancen gegen das wetterbestimmende Azorenhoch "Gottfried".

DWD warnt vor Gewittern und Starkregen

Abgesehen von ein paar Wärmegewittern im Süden herrscht auch an den kommenden Tagen "lupenreines Hochsommerwetter" vor, sagte der DWD-Meteorologe Adrian Leyser. Fast überall könne mit Höchsttemperaturen von 25 Grad gerechnet werden, entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse sind heiße 30 Grad möglich. Zum Wochenende steigt zwar das Quecksilber örtlich bis auf 34 Grad, gleichzeitig aber auch das Gewitterrisiko im Süden und Westen. Vom Schwarzwald bis zu den Alpen sind auch schon am Freitagnachmittag und -abend vereinzelt Wärmegewitter mit lokalem Starkregen möglich. Von einer nennenswerten Abkühlung ist aber auch dann nicht auszugehen.

Warnung für Urlauber: Neue Hitzewelle auf Zypern - 40 Grad im Schatten

In Südeuropa ist die Lage dramatischer, wie "weather.com" schreibt. Ab dem Wochenende sollen in einigen Ländern an der Badewanne Europas heftige Unwetter toben. Auf der Mittelmeerinsel Zypern quält bereits zum zweiten Mal in diesem Sommer eine Hitzewelle die Menschen. Die Thermometer zeigten am Dienstag in der Inselhauptstadt Nikosia Temperaturen über 40 Grad Celsius. Die Hitzewelle soll bis mindestens Donnerstag anhalten.

Wie das zyprische Staatsfernsehen (RIK) berichtete, war es bereits am frühen Dienstagmorgen um die 30 Grad Celsius warm. Die Bürger wurden aufgerufen, sich nicht zu lange im Freien in der Sonne aufzuhalten, helle Kleidung aus Baumwolle zu tragen und viel Wasser zu trinken. Ältere oder kranke Menschen sollten zu Hause bleiben, hieß es. Bereits Mitte Juni waren über mehrere Tage hinweg Temperaturen bis zu 42 Grad gemessen worden.

Meteorologen warnen vor Unwetter und tödlichen Überschwemmungen

Während in Mitteleuropa Hoch Gottfried dominiert, sorgt Tief Halina vom Baltikum bis nach Kreta für eine Unwetterfront. Starkregen auf dem Balkan, Gewitter in Italien, Griechenland und der Türkei sind die Folge. Besonders am Mittelmeer sind Gewitter jedoch gefährlich. Durch heiße Wüstenluft und das warme Meereswasser entsteht laut "weather.com" eine explosive Mischung. Sehr starke Gewitter, Platzregen und Sturmböen sind dann keine Seltenheit.

Durch bergige Landschaften kann es zudem zu plötzlichen Überschwemmungen kommen. Dann sind auch Menschenleben in Gefahr. Sobald ein Gewitter vorhergesagt wird, sollten Touristen Berge und enge Küstenabschnitte meiden.

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bua/kns/news.de
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