11.07.2018, 15.14 Uhr

Horror-Verbrennungen: Leucht-Schuhe verätzen die Füße eines Kindes!

Leuchtende Schuhe sorgten bei einem neunjährigen Jungen für schwere Verletzungen. (Symbolbild)

Leuchtende Schuhe sorgten bei einem neunjährigen Jungen für schwere Verletzungen. (Symbolbild) Bild: picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/dpa

Ein neunjähriger Junge erlitt Verbrennungen zweiten Grades, nachdem gefährliche Säure aus seinen Leucht-Schuhen austrat. Das berichtet"Metro US".

Säure läuft aus Leucht-Schuhen eines Kindes

Die Batterien von Peyton Fosters Leucht-Schuhen versagten, nachdem sie bei Wasser-Aktivitäten in seiner Schule nass wurden. Daraufhin lief die darin enthaltene Säure aus und verätzte die Füße des Jungen. Am selben Abend klagte er über leichte Schmerzen an den Füßen, doch erst später fiel seiner Mutter Sherry Foster auf, dass diese Beschwerden nicht nur durch einen langen Tag und kaltes Wasser kamen.

Der "Metro US" gegenüber sagte die Frau aus Hinsdale, New York: "Als die Sneaker nass wurden, setzte das die Chemikalien frei, die die Sohlen seiner Füße verbrannten." Er habe den Lehrern nichts gesagt und stattdessen gewartet, bis er nach Hause kam. Am ersten Tag war seine Haut auch nur leicht gerötet, doch am darauffolgenden Abend beschloss seine Mutter beim Anblick der Füße ihres Sohnes, ärztliche Hilfe zu suchen.

Füße von Peyton Foster bis auf Verbrennungen zweiten Grades verätzt

Peyton erlitt chemische Verbrennungen zweiten Grades und konnte vor Schmerzen nicht laufen. Wie die "Metro" berichtet, hatte die behandelnde Ärztin solche Verbrennungen schon einmal gesehen und konnte deshalb schnell feststellen was seine Verletzungen verursacht hat. Eine antibiotische Creme wurde ihm gegen die Blasen verschrieben; in etwa drei Wochen sollte sich der Neunjährige vollständig erholt haben. Seine Mutter berichtet allerdings, dass er nach dieser Erfahrung Angst hat, Schuhe zu tragen.

Foster war bislang von der Marke überzeugt da diese aus den USA stammt. Auf den Schuhen sei kein Sicherheitshinweis gewesen, der vor Nässe gewarnt oder auf die Batterien aufmerksam gemacht hätte. "Woher soll man es dann wissen? Was, wenn es am nächsten Tag regnet?" beschwert sich Foster. Sie wandte sich nach dem Vorfall an das Unternehmen. Ihr wurde ein kostenloses Ersatzpaar angeboten, doch die Mutter des verletzten Kindes zieht rechtliche Maßnahmen noch immer in Betracht.

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scs/rut/news.de
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