16.07.2018, 13.51 Uhr

Wetter Juli 2018 aktuell: Hurrikan-Alarm in Deutschland! Trifft Chris auf Europa?

Tief

Tief "Gislinde" hat Deutschland im Griff. Bild: dpa

Nach langer Trockenheit kam nun endlich Abkühlung: Das Tiefdruckgebiet namens "Gislinde" brachte nach wochenlanger Trockenheit endlich den langersehnten Regen in den Osten Deutschlands. Mit kühleren Temperaturen und prallgefüllten Regenwolken soll das Tief in den kommenden Tagen auch in anderen Teilen Deutschlands die Wetterlage beeinflussen, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Besonders nötig waren die Niederschläge allerdings im Nordosten, wo die Erde und die Wälder nach Wochen ohne Regen buchstäblich ausgedörrt waren und schon seit längerem höchste Waldbrandgefahr herrscht.

Wetter im Juli 2018 in Deutschland aktuell

Am Freitag herrscht vor allem im Bergland sowie wie in den Alpen Gefahr starker Gewitter. Die Wahrscheinlichkeit für Unwetter ist laut DWD allerdings gering. Am Wochenende wandert das Gewittergebiet weiter nach Norden und sorgt auch in den Mittelgebirgen für Blitz und Donner. Die Unwettergefahr in Süddeutschland steigt. Auch zu Beginn der neuen Woche breitet sich die Gewitterwolken über Deutschland aus. Nur der Westen bleibt verschont. Hat etwa der herannahende Hurrikan Chris etwas mit dem aktuellen Wetter in Deutschland zu tun?

Hurrikan Chris nimmt Kurs auf Europa

Die Hurrikansaison im Nordatlantik nimmt nämlich Fahrt auf: Vor der Ostküste der USA entwickelt sich der Tropensturm Chris gerade zu einem Hurrikan, schreibt "wetter.com". Der Wirbelsturm soll dann sogar Kurs auf Europa nehmen. Bereits für Samstag taucht der Hurrikan dann schon auf europäischen Wetterkarten auf. Laut Meteorologen gibt es dann zwei Möglichkeiten: Es könnte zu einer Westdrift kommen. Das heißt, ein Tief nach dem anderen rauscht von West- nach Osteuropa. Dabei besteht die Gefahr von starken Sturmböen, die sich sogar zu einem Orkan entwickeln können. Wahrscheinlicher ist allerdings ein zweites Szenario: Das Hurrikantief setzt sich in Nordwesteuropa fest. Ein kräftiges Hoch über Südeuropa wird durch warme Luft aus dem Südwesten unterstützt und sorgt in Deutschland für Hitzetage.

Meteorologen in Großbritannien prophezeien jetzt schon, dass die aktuelle Hitze durch Chris weggeblasen wird, schreibt der "Independent". Der Hurrikan bringt dann kalte Luft und Regen ins Vereinigte Königreich. Glücklicherweise schwächt sich seine Stärke jedoch auf dem Weg nach Europa ab. Noch hält sich Chris aber an der Ostküste der USa auf.

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bua/kns/news.de/dpa
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