10.07.2018, 10.08 Uhr

Wegen nicht bezahlter Rechnung: Anbieter dreht Oma Strom für Beatmungsgerät ab - SIE STIRBT!

Ein ältere Frau starb nachdem der Strom für ihr Beatmungsgerät abgeschaltet wurde.

Ein ältere Frau starb nachdem der Strom für ihr Beatmungsgerät abgeschaltet wurde. Bild: dpa/Symbolbild

Es ist ein unglaubliches Drama, das zum Tod der 68-jährigen US-Amerikanerin Linda D. führte. Wie die "New York Post" berichtet, war die pflegebedürftige Frau auf ein Beatmungsgerät angewiesen. Das Problem der Frau und ihrer Familie: Sie hatten Zahlungsrückstände bei der örtlichen Stromgesellschaft, von 1.400 US-Dollar ist in der Presse die Rede.

Eine fatale Entscheidung der Stromgesellschaft führte schließlich zum Tod der älteren Frau. Um ihren unbezahlten Rechnungen Nachdruck zu verleihen, drehte die Firma dem Haus den Strom ab. Ein Beatmungsgerät braucht aber genau diesen, um funktionstüchtig zu bleiben. Ein echter Teufelskreis. Familienmitglieder seien beim Stromzulieferer vorstellig geworden, um eine weitere Versorgung zu gewährleisten.

Stromgesellschaft schaltet ab - Frau stirbt ohne Beatmungsgerät

Die Tochter der Verstorbenen erklärt weiter, sie habe die Stromgesellschaft über den Zustand ihrer Mutter informiert, habe darauf hingewiesen, dass sie auf die Stromzufuhr angewiesen sei. Jetzt macht sie dem Anbieter schwere Vorwürfe, dass sie den Strom nicht schnell genug wieder angestellt hätten. Sechs Stunden lang kämpfte ihre Mutter ohne das Beatmungsgerät bevor sie einem Herzstillstand erlag.

Mittlerweile hat sich auch die Stromgesellschaft zu dem tragischen Vorfall geäußert. Laut "New York Post" erklärten sie, dass es keine Anzeichen gegeben habe, in welchem Gesundheitszustand sich der Verbraucher befunden habe.

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rut/fka/news.de
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