29.06.2018, 08.30 Uhr

Bremen-Huchting: 3 Tote nach Explosion in Bremer Wohnhaus - Polizei erwartet neue Erkenntnisse

In München hat ein Mädchen (16) einen tödlichen Stromschlag in der Badewanne erlitten.

In München hat ein Mädchen (16) einen tödlichen Stromschlag in der Badewanne erlitten. Bild: Marcel Kusch/dpa

Einen Tag nach der Explosion in einem Wohnhaus in Bremen mit drei Toten erwartet die Polizei neue Erkenntnisse. Brandermittler würden nach dem Brandherd suchen, um der Ursache auf die Spur zu kommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Grundstück blieb in der Nacht auf Freitag abgesperrt, so dass niemand das Areal um das niedergebrannte Haus betreten kann. Am Freitagmorgen gehen die Untersuchungen weiter, hieß es.

Derzeit ist noch unklar, wie es zu der Explosion im Dachgeschoss des Hauses kam. Eine Gasexplosion wurde nicht ausgeschlossen. Das Feuer war in der Morgendämmerung ausgebrochen. Für eine 41 Jahre alte Frau und ihren 7-jährigen Sohn kam jede Hilfe zu spät. Im brennenden Nachbarhaus kam eine 70-jährige Rentnerin ums Leben.

Bremer Wohnhaus explodiert - Trümmer fliegen 100 Meter weit

Viele Bewohner und Nachbarn hatten sich am Donnerstagmorgen direkt in Sicherheit gebracht. Eine Frau musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Wenige Stunden nach Ausbruch des Feuers musste die Feuerwehr Gebäude erneut wegen "Gasalarms" räumen.

Durch die Wucht der Explosion waren Trümmerteile im Umkreis von 100 Metern umhergeflogen. In mehreren Straßen wurden Autos beschädigt. Die Straße war übersät mit Bruchstücken von Dachziegeln und Glasscherben. Auch weitere angrenzende Reihenhäuser wurden durch die Explosion stark beschädigt.

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sba/news.de/dpa
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