09.11.2018, 12.22 Uhr

Tier-Nachrichten aus aller Welt: Schlange beißt Mann auf der Toilette in die Hosenschlange

Eine Schlange biss einen Thailänder auf der Toilette in den Penis.

Eine Schlange biss einen Thailänder auf der Toilette in den Penis. Bild: Ursula Bauer / aktion tier / dpa

"Tier macht Sachen": Unter diesem Motto laufen täglich unzählige, teilweise wirklich kuriose Meldungen ein. Die besten Nachrichten aus der Tierwelt finden Sie hier.

Die tierischsten Nachrichten im Überblick

+++ 09.11.2018:Thai muss nach Schlangenbiss auf Toilette genäht werden +++

Auf der Toilette seines Hauses in Bangkok hat ein 45-jähriger Mann eine äußerst unangenehme Erfahrung gemacht. Der Thailänder Toedsak Kaewpangpan wurde beim Pinkeln von einer drei Meter langen Schlange in den Penis gebissen, wie die Tageszeitung "Daily News" (Freitag) und mehrere andere Blätter berichteten. Nachbarn brachten ihn ins Krankenhaus, wo er mit 15 Stichen genäht werden musste. Die Schlange - ein Python - wurde von Rettungskräften eingefangen und dann wieder in der freien Natur ausgesetzt.

"Ich habe gemerkt, wie mich etwas in den Penis beißt", berichtete Toedsak. "Dann habe ich die Schlange gesehen und sie festgehalten, so dass sie loslassen konnte." Der Mann gibt sich aber auch eine Mitschuld daran, dass das passieren konnte. Nach eigener Darstellung hatte er vor zwei Monaten schon einmal eine Schlange in seinem Haus entdeckt, allerdings in einer anderen Toilette, die er dann nicht mehr benutzte. "Ich habe nicht daran gedacht, dass die Toiletten miteinander verbunden sind. Ich hätte vorsichtiger sein sollen." In Thailands Hauptstadt Bangkok kommt es häufiger vor, dass Schlangen in Häusern oder Gärten auftauchen. Im vergangenen Jahr sammelten die Rettungsdienste in der Millionen-Metropole annähernd 35.000 Schlangen ein.

+++ 28.10.2018: Mann läuft mit Würgeschlange durch Bahnhof - Tier beschlagnahmt +++

Ein Mann spazierte mit einer Boa Constrictor um den Hals durch Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Ein Mann spazierte mit einer Boa Constrictor um den Hals durch Düsseldorfer Hauptbahnhof. Bild: dpa

Mit einer artgeschützten Würgeschlange um den Hals flanierte ein 36-Jähriger durch den Düsseldorfer Hauptbahnhof - und löste so einen Einsatz der Bundespolizei aus. Das 1,80 Meter lange Reptil der Art Boa Constrictor sei beschlagnahmt worden, teilte die Feuerwehr Düsseldorf, die das Tier identifizierte, am Samstagabend mit. Der mutmaßliche Besitzer habe nicht nachweisen können, dass ihm das Tier wirklich gehöre. Zudem sei das Tragen der Schlange in der Öffentlichkeit "nicht als artgerechte Haltung zu verstehen".

Am Sonntag sollte die Schlange einem Tierpark übergeben werden, um ein neues Leben zu beginnen - "bis dahin erhält sie an einem warmen Ort bei der Feuerwehr Unterschlupf", hieß es.

+++ 26.10.2018: Kleiner als eine Fingerspitze: Baby-Oktopus auf Plastikmüll gefunden +++

Dieser Baby-Oktopus wurde auf einem im Wasser treibenden Müllberg vor Hawaii gefunden.

Dieser Baby-Oktopus wurde auf einem im Wasser treibenden Müllberg vor Hawaii gefunden. Bild: picture alliance/Ashley Pugh/National Park Service/AP/dpa

Ein erbsengroßer Baby-Krake entzückt derzeit Tierfans weltweit. Entdeckt wurde er in einem Haufen Plastikmüll, den Mitarbeiter eines Nationalparks in Hawaii aus dem Ozean fischten. Der Winzling ist nicht größer als eine Fingerkuppe. Nach einem Foto-Shooting entließen die Meeresbiologen den kleinen Kraken wieder an sicherer Stelle im Korallenriff.

Der Nationalpark hatte bereits im August Aufnahmen des Tieres verbreitet. Nun teilte das US-Innenministerium die Fotos erneut in verschiedenen sozialen Netzwerken. Mit ein paar Infos: Demnach gibt es auf Hawaii zwei Oktopus-Arten, die nur die Größe von Golfbällen erreichen, während die häufigste Art ungefähr 60 Zentimeter groß wird. Um welche Art es sich sich bei dem Mini-Exemplar handelt, ist unklar.

+++ 16.10.2018: Kamel steht am Straßenrand +++

Ein Kamel wagte auf einem nur etwa fünf Meter von der Fahrbahn entfernten Parkplatz nahe St. Georgen einen Spaziergang.

Ein Kamel wagte auf einem nur etwa fünf Meter von der Fahrbahn entfernten Parkplatz nahe St. Georgen einen Spaziergang. Bild: Polizeipräsidium Freiburg / picture alliance / dpa

Ein Kamel hat bei einigen Autofahrern auf einer Bundesstraße im Schwarzwald für Verwirrung gesorgt. Das Tier stand am Montag auf einem Parkplatz nahe St. Georgen, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. "Der Parkplatz ist nur etwa fünf Meter von der Fahrbahn entfernt, es bestand die Gefahr, dass es weiter auf die Straße läuft", sagte der Sprecher.

Das Kamel gehört zu einem Wanderzirkus, der in der Nähe gerade seine Zelte aufbaute. Die Besitzer hatten das Tier auf dem Parkplatz abgestellt und nicht angebunden. Daraufhin lief es noch einige Meter weiter in Richtung der Bundesstraße. Nach Angaben des Sprechers waren sich die Besitzer sicher gewesen, dass das Tier nicht davonlaufen würde. Nachdem eine Autofahrerin das Kamel bemerkt hatte, bat die Polizei die Tierhalter es weiter weg von der Fahrbahn abzustellen.

Ein Schweinderl aus Cölbe floh vor dem Schlachter und stoppte damit ein Golfturnier.

Ein Schweinderl aus Cölbe floh vor dem Schlachter und stoppte damit ein Golfturnier. Bild: Carmen Jaspersen / dpa

+++ 05.10.2018: Schwein im Glück - Flucht vor dem Schlachter stoppt Golfturnier +++

Ein Hausschwein ist in Cölbe bei Marburg (Hessen) vor dem Schlachter ausgebüxt und hat bei seiner Flucht ein Golfturnier gestoppt. Das rund 250 Kilogramm schwere Tier sprang am Donnerstag über die Seitenbrüstung eines Transporters, wie ein Polizeisprecher am Freitag berichtete. Glück für das Schwein, Pech für die Golfspieler in der Umgebung: Das Tier rannte in Richtung ihres Platzes, auf dem ein Turnier im Gange war. Als die etwa 20 Sportler erfuhren, dass es frei herumlief, bliesen sie den Wettbewerb ab. "Sie dachten wohl, das Schwein könnte sie angreifen. 250 Kilogramm sind schon eine Hausnummer", sagte der Polizeisprecher. Von dem Tier fehlte danach erst einmal jede Spur.

+++ 28.09.2018: Tierischer Schwarzfahrer: Kaninchen mit der Bahn unterwegs +++

Ein Kaninchen war alleinreisend am Freitagmorgen im Regionalexpress RE2 von Düsseldorf nach Essen gefahren. Das Nagetier saß laut Polizei mit einem Vorrat an Möhren versorgt in einer Transportbox - vom Halter jedoch keine Spur.

Ein Kaninchen war alleinreisend am Freitagmorgen im Regionalexpress RE2 von Düsseldorf nach Essen gefahren. Das Nagetier saß laut Polizei mit einem Vorrat an Möhren versorgt in einer Transportbox - vom Halter jedoch keine Spur. Bild: Polizei Essen / picture alliance / dpa

Ein Kaninchen ist in einem Regionalexpress von Düsseldorf nach Essen gefahren. Das Nagetier saß laut Polizei am Freitagmorgen mit einem Vorrat an Möhren versorgt in einer Transportbox - vom Halter jedoch keine Spur. Daraufhin habe sich eine Mitreisende des Langohrs angenommen und die Bundespolizei verständigt, die es im Essener Hauptbahnhof in Empfang nahm.

Launig hieß es danach in einer Mitteilung, die Beamten hätten keine Personalien aufnehmen können, da das Tierchen ohne Identitätspapiere gereist sei - und ebenso ohne Fahrschein. Aufgrund der Gesamtumstände sei jedoch auf eine Strafanzeige wegen Schwarzfahrens verzichtet worden. Die Besitzer des Kaninchens könnten ihren Liebling beim Tierschutzverein Gross-Essen abholen - falls er nicht absichtlich in der Bahn zurückgelassen wurde.

Tintenfisch im Gesicht? Klingt nicht appetitlich.

Tintenfisch im Gesicht? Klingt nicht appetitlich. Bild: dpa/Symbolbild

+++ 27.09.2018: Seehund schleudert Paddler Tintenfisch ins Gesicht +++

Auf einer Paddeltour entlang der neuseeländischen Küste hat der Reisefotograf Kyle Mulinder eine unfreiwillige Begegnung mit einem Tintenfisch überstanden. Der Neuseeländer bekam in seinem Kajak von einem Seehund, der plötzlich aus dem Wasser schoss, einen großen Tintenfisch ins Gesicht geschleudert. "Ich weiß nicht, wer am meisten erschrocken ist: der Seehund, der Tintenfisch oder ich", berichtete Mulinder der Zeitung "New Zealand Herald". Zumindest blieb es bei dem Schrecken: Verletzt wurde er nicht.

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Mulinder stellte ein Video der Szene ins Internet. Das Ganze sei "absolut verrückt" gewesen, sagte er. Auf der Paddeltour mit Freunden vor der Küste von Neuseelands Südinsel hatte er nach Seehunden und Vögeln Ausschau gehalten. Dabei bekam er auch in den Blick, wie ein großer Seehund unter Wasser mit einem Tintenfisch zu Gange war. Plötzlich tauchten die beiden dann vor seinem Boot auf. Der Tintenfisch hielt sich dann noch eine Weile am Kajak fest - vermutlich einigermaßen zufrieden, dass er dem Seehund entgangen war. Mulinder gelang es dann, ihn ins Wasser zurück zu bugsieren.

+++ 18.09.2018: Verknotete Eichhörnchen in Wisconsin gerettet +++

Das Handout der Wisconsin Humane Society zeigt fünf Eichhörnchen auf einer Decke, deren Schwänze sich verknotet haben.

Das Handout der Wisconsin Humane Society zeigt fünf Eichhörnchen auf einer Decke, deren Schwänze sich verknotet haben. Bild: dpa/Wisconsin Humane Society

Fünf Eichhörnchen, die sich mit ihren Schwänzen ineinander verknotet hatten, sind in den USA gerettet worden. Mitarbeiter eines Rehazentrums für wilde Tiere in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin betäubten die jungen Tiere und befreiten sie anschließend in einer 20-minütigen Aktion. "Mein Kollege Scott Diehl hat die Eichhörnchen am vergangenen Donnerstag befreit. Sie waren völlig unfähig, sich alleine zu bewegen", erzählte Angela Speed, Mitarbeiterin des Wildlife Rehabilitation Center, am Montag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur per Telefon.

Alle Eichhörnchen seien wohlauf, würden aber noch ein paar Wochen überwacht, bis sie sich vollständig erholt haben. Die fünf Geschwister waren durch Gräser und Plastikstreifen, die die Mutter als Nistmaterial benutzt hatte, miteinander verstrickt. Die Durchblutung war durch die Verknotung gestört. "Es war unmöglich zu sagen, wessen Schwanz wessen war, und wir waren zunehmend besorgt, weil alle von ihnen unter unterschiedlich starken Gewebeschäden an ihren Schwänzen gelitten hatten, die durch Kreislaufstörungen verursacht wurden", schrieben die Retter auf Facebook.

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