21.06.2019, 13.00 Uhr

Tier-Nachrichten aus aller Welt: Eichhörnchen eingeklemmt! Feuerwehr muss mit Gullydeckel zum Tierarzt

Die Feuerwehr Dortmund musste ein Eichhörnchen aus einem Gullydeckel befreien.

Die Feuerwehr Dortmund musste ein Eichhörnchen aus einem Gullydeckel befreien. Bild: Feuerwehr Dortmund/dpa

"Tier macht Sachen": Unter diesem Motto laufen täglich unzählige, teilweise wirklich kuriose Meldungen ein. Die besten Nachrichten aus der Tierwelt finden Sie hier.

Die tierischsten Nachrichten im Überblick

+++ Eichhörnchen eingeklemmt! Feuerwehr muss mit Gullydeckel zum Tierarzt +++

Ein Eichhörnchen ist in Dortmund in einem Gullydeckel steckengeblieben und von der Feuerwehr befreit worden. Das kleine Tier schaute am Donnerstag nur noch mit dem Kopf aus dem Loch des Gullydeckels, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Eichhörnchen hatte vermutlich versucht, aus dem Kanalnetz durch den Deckel zu flüchten und war dabei stecken geblieben. Da Feuerwehrleute das Tier vor Ort nicht befreien konnten, brachten sie es samt Gullydeckel zu einer Tierarztpraxis. Dort konnte das Eichhörnchen dann nach einer Narkose befreit werden. Es erlitt nur leichte Halsverletzungen.

Das Eichhörnchen, das Feuerwehrleute aus einem Dortmunder Gullydeckel befreit haben, ist auf dem Weg der Besserung. "Das Eichhörnchen kommt durch", sagte eine Assistentin einer Tierarztpraxis am Freitag. Es habe die Notlage leicht verletzt überstanden und werde nun gesund gepflegt. Das Tier war am Donnerstag entdeckt worden. Nur der Kopf schaute aus einem engen Loch heraus. Feuerwehrleute hatten den ganzen Gullydeckel samt Eichhörnchen in die Praxis transportiert.

+++ Suche nach drei Krokodilen hält Kirchheim unter Teck in Atem +++

Tummeln sich in diesem See in Kirchheim unter Teck drei Krokodile?

Tummeln sich in diesem See in Kirchheim unter Teck drei Krokodile? Bild: SDMG / Krytzner / picture alliance / dpa

Eine Spaziergängerin will in einem See in Baden-Württemberg drei kleine Krokodile gesehen haben. Damit hat sie eine Suchaktion und die Sperrung der drei Bürgerseen in Kirchheim unter Teck ausgelöst. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, hatte die Frau am Dienstagabend die Polizei verständigt und angegeben, die Tiere im unteren Bürgersee gesehen zu haben. Die Beamten machten sich sofort auf die Suche - ohne Erfolg. Die Sperrung der Seen werde voraussichtlich noch bis Montag bestehen, sagte ein Sprecher der Stadt. Man trage die Verantwortung für die Sicherheit der Bürger. Die Stadt sei unter anderem mit einer Expertin der Stuttgarter Zoos, der Wilhelma, in Kontakt. "Das ist für uns Neuland."

+++ Katze findet Schlange hinter Kühlschrank +++

Eine Katze hat in Kleve in Nordrhein-Westfalen eine Schlange in der Wohnung ihres Besitzers gefunden. Experten eines Zoos identifizierten das Tier als eine ungiftige nordamerikanische Kornnatter, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Die Katze hatte die Schlange in der Nacht zu Mittwoch hinter dem Kühlschrank aufgespürt. Die Feuerwehr fing das Reptil ein und brachte es in eine Tierklinik. Wie die Schlange in die Wohnung kam und wem sie gehört, war noch unklar.

+++ Uraltes Faultier Paula feiert 50. Geburtstag +++

Ein paar graue Haare, aber sonst topfit: Faultier Paula aus dem Bergzoo in Halle ist 50 Jahre alt geworden. Nach Angaben des Zoos ist es damit das älteste Faultier der Welt. Paula sei 1971 im Alter von etwa zwei Jahren aus Südamerika nach Halle gekommen, sagte Zookuratorin Jutta Heuer am Freitag beim Geburtstagsempfang. Es sei kein Zweifingerfaultier in Zoos oder in freier Wildbahn bekannt, das mehr Jahre auf dem Buckel habe.

Die Faultier-Dame sei für ihr Alter - in Menschenjahre umgerechnet sollen es den Angaben zufolge mindestens 90 sein - noch recht vital, so Heuer. An ihrem Geburtstag naschte Paula emsig von einem Gemüseteller. Dazu gab es ihre Leibspeise: Gekochten Mais. Im Zuchtbuch sind noch 280 lebende Artgenossen in Europa registriert.

+++ USA: Alligator beißt Streifenwagen +++

Faultier Paula, das weltweit älteste in einem Zoo lebende Zweifingerfaultier, feiert seinen 50. Geburtstag.

Faultier Paula, das weltweit älteste in einem Zoo lebende Zweifingerfaultier, feiert seinen 50. Geburtstag. Bild: dpa

Ein Alligator hat US-Hilfssheriffs im US-Staat Louisiana das Fürchten gelehrt: Das 2,50 Meter große Reptil biss ein Teil des vorderen Stoßfängers und den Kühlergrill aus ihrem Streifenwagen, bevor es dann verschwand, wie das Sheriff-Büro von Caddo Parish auf Facebook schrieb. Zuvor war das Tier nördlich der Gemeinde Caddo mitten auf einem Highway entdeckt - und die Hilfssheriffs informiert worden, wie der Fernsehsender WBRZ am Dienstag berichtete. Die Beamten hätten ihr Bestes getan, um das "sehr wütende" Tier bis zum Eintreffen der Wildtierexperten in Schach zu halten. Allerdings hätten sie den Alligator nicht abhalten können, in eines ihrer Autos zu beißen. Bevor Hilfe angekommen sei, sei der Alligator verschwunden. Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag.

+++ Katze in Not lässt sich von Polizisten helfen +++

In den USA hat ein Alligator ein Polizeiauto angegriffen (Symbolbild).

In den USA hat ein Alligator ein Polizeiauto angegriffen (Symbolbild). Bild: Frank Leonhardt/dpa

Mehr Glück als Verstand hatte eine Katze auf Zypern, die mit dem Kopf in einer Konservendose steckengeblieben war. Der Streuner war am Montag in blinder Panik in eine Polizeistation in der kleinen Ortschaft Oroklini im Süden der Inseln gelaufen. Dort griffen die Beamten beherzt zu; mit Hilfe einer Kneifzange gelang es ihnen, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Die Polizisten filmten ihren Sondereinsatz und teilten ihn per Twitter mit Tierfreunden auf aller Welt. Das Kätzchen habe den richtigen Instinkt bewiesen, als es mit seinem Problem zur Polizei kam, lautete ihr Fazit. Das sah der Streuner wohl anders: Kaum von der Dose befreit, raste er beim Anblick seiner Freunde und Helfer davon.

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+++ Mr. Pokee ist tot! Berühmter Instagram-Igel stirbt nach Zahn-OP +++

Auf Zypern hatte eine Katze in Not den richtigen Riecher und wurde bei der örtlichen Polizei vorstellig.

Auf Zypern hatte eine Katze in Not den richtigen Riecher und wurde bei der örtlichen Polizei vorstellig. Bild: Ina Fassbender/dpa

Er war wohl der süßeste Igel, den das Internet je gesehen hat. Mit seinen schwarzen Knopfaugen eroberter Mr. Pokee,ein afrikanischer Weißbauchigel, das Netz im Sturm. Allein auf Instagram folgen dem kleinen Igel über eine Millionen User. Damit ließ Mr. Pokee sogar Schlager-Star Helene Fischer weit hinter sich. Doch nun die traurige Nachricht: Mr. Pokee ist tot. Das stachelige Tier starb nach einer schweren Zahn-OP, wie seine BesitzerinTalitha aus Wiesbaden in einem Posting bekannt gab: "Das ist womöglich das Härteste, was ich je tun musste", schreibt Pokees Besitzerin zu einem Foto des Igels, das ihn in einer Stricktasche zusammen mit seinem Mini-Teddybären zeigt. Weiter schreibt sie: "Pokee bekam eine Bakterien-Infektion nach seiner Zahn-OP. Er war aktiv und fühlte sich okay, aber bis vor drei Tagen hatte keiner feststellen können, welche Art Bakterien er hatte."

Doch der Zustand des kleinen Igels wurde nicht besser. "(...) Der Tierarzt tat alles, was möglich war und Pokee kämpfte einen ganzen Tag und eine Nacht ...", heißt es in dem traurigen Post.Jetzt ist Mr. Pokee im Alter von nur drei Jahren gestorben.

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+++ 26.02.2019: Dicke Ratte aus Gullydeckel in Bensheim befreit +++

Der Weißbauchigel ist die am weitesten verbreitete Art der Afrikanischen Igel.

Der Weißbauchigel ist die am weitesten verbreitete Art der Afrikanischen Igel. Bild: dpa

Große Rettungsaktion für eine kleine Ratte im hessischen Bensheim: Das Tier hing am Sonntag in einem Gullydeckel fest und musste in einer gemeinsamen Aktion der Berufstierrettung Rhein-Neckar und der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. "Die hatte recht viel Winterspeck und hing mit der Hüfte fest - da ging nichts mehr vor und nichts zurück", erzählte Tierretter Michael Sehr am Montag über den Einsatz.

Während er den nervösen Nager mit einer Fixierstange in einen festen Griff nahm, hoben die Feuerwehrleute den Gully an und sicherten ihn mit Keilen. Der Tierretter konnte die Ratte daraufhin mit einem Drehgriff aus ihrer misslichen Lage befreien und wieder in die Freiheit entlassen.

Einen Widerspruch zwischen dem Einsatz mit insgesamt acht Feuerwehrleuten und dem Kampf gegen Ratten an anderen Orten etwa mit Giftködern sah der Experte nicht: "Auch solche Tiere, die von vielen gehasst werden, haben Respekt verdient", sagte Sehr. Zuvor hatten mehrere Medien über die Rettungsaktion berichtet.

+++ 17.02.2019: Das Eisbärenbaby in Berlin schielt +++

Der Baby-Eisbär im Berliner Tierpark hat einen Silberblick. "Die Muskeln müssen sich noch entwickeln", sagte Bärenkurator Florian Sicks am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Ähnliches komme auch bei Kleinkindern und Hundewelpen vor. "Die Augen sind erst seit anderthalb Monaten offen." Die Fehlstellung der Augen sei kein Grund zur Besorgnis, hatte auch Zoo-Sprecher Maximilian Jäger der Zeitung "B.Z." (Samstag) gesagt. Das komme bei kleineren Eisbären häufiger vor.

Die kleine Eisbärin schielt laut Sicks nur ganz leicht, ein Eingriff sei nicht nötig. "Das wächst sich im nächsten halben Jahr von allein zurecht." Dem Jungtier gehe es gut. "Es hat mit achteinhalb Kilo ein gut genährtes Gewicht. Die Zähne brechen jetzt nach und nach durch". Auch die erste medizinische Untersuchung vor ein paar Tagen habe die junge Bärin "perfekt überstanden".

+++ 04.02.2019: Jugendlicher nutzt Baby-Hai als Bong +++

Es gibt Ideen, die sind zu bescheuert, um wahr zu sein. Und dann gibt es noch diese: Ein Jugendlicher ließ sich selbst dabei filmen, wie er einen Baby-Hai als Bong missbraucht. Obschon sich der Fischer in der Folge zumindest damit herauszureden versuchte, dass der Hai vor dem Missbrauch bereits tagelang tot gewesen sei, sind die Leute in den sozialen Medien wenig angetan von dem Schwachkopf und seinem Tun.

+++ 01.02.2019: Feuerwehr rettet festgefrorenen Schwan +++

Dieser Ratte wurde ihr Winterspeck zum Verhängnis: Der Nager blieb in einem Gully stecken und musste gerettet werden.

Dieser Ratte wurde ihr Winterspeck zum Verhängnis: Der Nager blieb in einem Gully stecken und musste gerettet werden. Bild: Michael Sehr / Berufstierrettung Rhein-Neckar / picture alliance / dpa

Sehr kalt erwischt: Ein Schwan ist auf einem See über Nacht festgefroren und von der Feuerwehr befreit worden. Passanten hatten das schon ziemlich ausgekühlte Tier in Ludwigsburg bei Stuttgart bemerkt, als es verzweifelt versuchte, sich auf dem teils eisbedeckten Gewässer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Wie ein Sprecher der Stadt am Freitag mitteilte, arbeiteten sich die Einsatzkräfte zu dem immer panischer werdenden Schwan vor und brachten das Tier an Land. Vermutlich war es im Schlaf von den sinkenden Temperaturen überrascht worden und dann nach dem Aufwachen nicht mehr von der Stelle gekommen.

Der erschöpfte Schwan wurde nach der Rettungsaktion vom Donnerstag zunächst in die Obhut eines Tierheims gebracht, wie es hieß. Sobald er sich erholt hat und der See wieder eisfrei ist, darf er zurück.

+++ 18.01.2019: Der wohl einsamste Frosch der Welt bekommt ein Date +++

Der Baby-Eisbär im Berliner Tierpark hat einen Silberblick.

Der Baby-Eisbär im Berliner Tierpark hat einen Silberblick. Bild: Steffen Freiling/Berliner Tierpark/dpa

Zehn Jahre lang lebte der Sehuencas-Wasserfrosch Romeo alleine in einem Aquarium in einem Naturkundemuseum in Bolivien. Er galt als einer der letzten seiner Art. Jetzt aber haben Wissenschaftler in den Nebelwäldern des südamerikanischen Landes ein junges Weibchen gefunden: Eine Julia für Romeo. Die Forscher hoffen, dass sich die Frösche fortpflanzen und so die seltene Art vor dem Aussterben bewahren.

"Sie ist stark und schwimmt sehr schnell", sagte Biologin Teresa Camacho Badani vom Naturkundemuseum Alcide d'Orbigny kürzlich in einem Interview mit der Stiftung Global Wildlife Conservation. "Gegensätze ziehen sich an. Romeo ist sehr schüchtern - Julia ganz und gar nicht. Wir glauben, sie ist eine gute Partnerin für Romeo." Insgesamt fand das Team um Camacho bei seiner jüngsten Expedition in einem Bach am Fuße eines Wasserfalls fünf Sehuencas-Wasserfrösche, drei Männchen und zwei Weibchen. Sie stehen nun unter Quarantäne und sollen sich an ihre neue Umgebung in dem Museum gewöhnen.

Zudem werden sie vorsorglich gegen eine Pilzerkrankung behandelt, die Amphibien häufig befällt. "Wir wollen ja nicht, dass Romeo bei seinem ersten Date krank wird", sagte Camacho. "Wenn die Behandlung abgeschlossen ist, können wir hoffentlich ein romantisches Treffen zwischen Romeo und Julia arrangieren." Ziel sei es, mit der Vermehrung der Frösche auch die Population in der Natur wieder zu stärken.

+++ 09.11.2018: Thai muss nach Schlangenbiss auf Toilette genäht werden +++

In Ludwigsburg wird ein Schwan im Schlaf von der Kälte überrascht und friert fest.

In Ludwigsburg wird ein Schwan im Schlaf von der Kälte überrascht und friert fest. Bild: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Auf der Toilette seines Hauses in Bangkok hat ein 45-jähriger Mann eine äußerst unangenehme Erfahrung gemacht. Der Thailänder Toedsak Kaewpangpan wurde beim Pinkeln von einer drei Meter langen Schlange in den Penis gebissen, wie die Tageszeitung "Daily News" (Freitag) und mehrere andere Blätter berichteten. Nachbarn brachten ihn ins Krankenhaus, wo er mit 15 Stichen genäht werden musste. Die Schlange - ein Python - wurde von Rettungskräften eingefangen und dann wieder in der freien Natur ausgesetzt.

"Ich habe gemerkt, wie mich etwas in den Penis beißt", berichtete Toedsak. "Dann habe ich die Schlange gesehen und sie festgehalten, so dass sie loslassen konnte." Der Mann gibt sich aber auch eine Mitschuld daran, dass das passieren konnte. Nach eigener Darstellung hatte er vor zwei Monaten schon einmal eine Schlange in seinem Haus entdeckt, allerdings in einer anderen Toilette, die er dann nicht mehr benutzte. "Ich habe nicht daran gedacht, dass die Toiletten miteinander verbunden sind. Ich hätte vorsichtiger sein sollen." In Thailands Hauptstadt Bangkok kommt es häufiger vor, dass Schlangen in Häusern oder Gärten auftauchen. Im vergangenen Jahr sammelten die Rettungsdienste in der Millionen-Metropole annähernd 35.000 Schlangen ein.

+++ 28.10.2018: Mann läuft mit Würgeschlange durch Bahnhof - Tier beschlagnahmt +++

Romeo, ein seltener Sehuencas-Wasserfrosch, war zehn Jahre lang alleine im Naturkundemuseum in Bolivien.

Romeo, ein seltener Sehuencas-Wasserfrosch, war zehn Jahre lang alleine im Naturkundemuseum in Bolivien. Bild: Alarcon/Grunbaum/museodorbigny/dpa

Mit einer artgeschützten Würgeschlange um den Hals flanierte ein 36-Jähriger durch den Düsseldorfer Hauptbahnhof - und löste so einen Einsatz der Bundespolizei aus. Das 1,80 Meter lange Reptil der Art Boa Constrictor sei beschlagnahmt worden, teilte die Feuerwehr Düsseldorf, die das Tier identifizierte, am Samstagabend mit. Der mutmaßliche Besitzer habe nicht nachweisen können, dass ihm das Tier wirklich gehöre. Zudem sei das Tragen der Schlange in der Öffentlichkeit "nicht als artgerechte Haltung zu verstehen".

Am Sonntag sollte die Schlange einem Tierpark übergeben werden, um ein neues Leben zu beginnen - "bis dahin erhält sie an einem warmen Ort bei der Feuerwehr Unterschlupf", hieß es.

+++ 26.10.2018: Kleiner als eine Fingerspitze: Baby-Oktopus auf Plastikmüll gefunden +++

Eine Schlange biss einen Thailänder auf der Toilette in den Penis.

Eine Schlange biss einen Thailänder auf der Toilette in den Penis. Bild: Ursula Bauer / aktion tier / dpa

Ein erbsengroßer Baby-Krake entzückt derzeit Tierfans weltweit. Entdeckt wurde er in einem Haufen Plastikmüll, den Mitarbeiter eines Nationalparks in Hawaii aus dem Ozean fischten. Der Winzling ist nicht größer als eine Fingerkuppe. Nach einem Foto-Shooting entließen die Meeresbiologen den kleinen Kraken wieder an sicherer Stelle im Korallenriff.

Der Nationalpark hatte bereits im August Aufnahmen des Tieres verbreitet. Nun teilte das US-Innenministerium die Fotos erneut in verschiedenen sozialen Netzwerken. Mit ein paar Infos: Demnach gibt es auf Hawaii zwei Oktopus-Arten, die nur die Größe von Golfbällen erreichen, während die häufigste Art ungefähr 60 Zentimeter groß wird. Um welche Art es sich sich bei dem Mini-Exemplar handelt, ist unklar.

+++ 16.10.2018: Kamel steht am Straßenrand +++

Ein Mann spazierte mit einer Boa Constrictor um den Hals durch Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Ein Mann spazierte mit einer Boa Constrictor um den Hals durch Düsseldorfer Hauptbahnhof. Bild: dpa

Ein Kamel hat bei einigen Autofahrern auf einer Bundesstraße im Schwarzwald für Verwirrung gesorgt. Das Tier stand am Montag auf einem Parkplatz nahe St. Georgen, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. "Der Parkplatz ist nur etwa fünf Meter von der Fahrbahn entfernt, es bestand die Gefahr, dass es weiter auf die Straße läuft", sagte der Sprecher.

Das Kamel gehört zu einem Wanderzirkus, der in der Nähe gerade seine Zelte aufbaute. Die Besitzer hatten das Tier auf dem Parkplatz abgestellt und nicht angebunden. Daraufhin lief es noch einige Meter weiter in Richtung der Bundesstraße. Nach Angaben des Sprechers waren sich die Besitzer sicher gewesen, dass das Tier nicht davonlaufen würde. Nachdem eine Autofahrerin das Kamel bemerkt hatte, bat die Polizei die Tierhalter es weiter weg von der Fahrbahn abzustellen.

Dieser Baby-Oktopus wurde auf einem im Wasser treibenden Müllberg vor Hawaii gefunden.

Dieser Baby-Oktopus wurde auf einem im Wasser treibenden Müllberg vor Hawaii gefunden. Bild: picture alliance/Ashley Pugh/National Park Service/AP/dpa

+++ 05.10.2018: Schwein im Glück - Flucht vor dem Schlachter stoppt Golfturnier +++

Ein Hausschwein ist in Cölbe bei Marburg (Hessen) vor dem Schlachter ausgebüxt und hat bei seiner Flucht ein Golfturnier gestoppt. Das rund 250 Kilogramm schwere Tier sprang am Donnerstag über die Seitenbrüstung eines Transporters, wie ein Polizeisprecher am Freitag berichtete. Glück für das Schwein, Pech für die Golfspieler in der Umgebung: Das Tier rannte in Richtung ihres Platzes, auf dem ein Turnier im Gange war. Als die etwa 20 Sportler erfuhren, dass es frei herumlief, bliesen sie den Wettbewerb ab. "Sie dachten wohl, das Schwein könnte sie angreifen. 250 Kilogramm sind schon eine Hausnummer", sagte der Polizeisprecher. Von dem Tier fehlte danach erst einmal jede Spur.

+++ 28.09.2018: Tierischer Schwarzfahrer: Kaninchen mit der Bahn unterwegs +++

Ein Kamel wagte auf einem nur etwa fünf Meter von der Fahrbahn entfernten Parkplatz nahe St. Georgen einen Spaziergang.

Ein Kamel wagte auf einem nur etwa fünf Meter von der Fahrbahn entfernten Parkplatz nahe St. Georgen einen Spaziergang. Bild: Polizeipräsidium Freiburg / picture alliance / dpa

Ein Kaninchen ist in einem Regionalexpress von Düsseldorf nach Essen gefahren. Das Nagetier saß laut Polizei am Freitagmorgen mit einem Vorrat an Möhren versorgt in einer Transportbox - vom Halter jedoch keine Spur. Daraufhin habe sich eine Mitreisende des Langohrs angenommen und die Bundespolizei verständigt, die es im Essener Hauptbahnhof in Empfang nahm.

Launig hieß es danach in einer Mitteilung, die Beamten hätten keine Personalien aufnehmen können, da das Tierchen ohne Identitätspapiere gereist sei - und ebenso ohne Fahrschein. Aufgrund der Gesamtumstände sei jedoch auf eine Strafanzeige wegen Schwarzfahrens verzichtet worden. Die Besitzer des Kaninchens könnten ihren Liebling beim Tierschutzverein Gross-Essen abholen - falls er nicht absichtlich in der Bahn zurückgelassen wurde.

Ein Schweinderl aus Cölbe floh vor dem Schlachter und stoppte damit ein Golfturnier.

Ein Schweinderl aus Cölbe floh vor dem Schlachter und stoppte damit ein Golfturnier. Bild: Carmen Jaspersen / dpa

+++ 27.09.2018: Seehund schleudert Paddler Tintenfisch ins Gesicht +++

Auf einer Paddeltour entlang der neuseeländischen Küste hat der Reisefotograf Kyle Mulinder eine unfreiwillige Begegnung mit einem Tintenfisch überstanden. Der Neuseeländer bekam in seinem Kajak von einem Seehund, der plötzlich aus dem Wasser schoss, einen großen Tintenfisch ins Gesicht geschleudert. "Ich weiß nicht, wer am meisten erschrocken ist: der Seehund, der Tintenfisch oder ich", berichtete Mulinder der Zeitung "New Zealand Herald". Zumindest blieb es bei dem Schrecken: Verletzt wurde er nicht.

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Mulinder stellte ein Video der Szene ins Internet. Das Ganze sei "absolut verrückt" gewesen, sagte er. Auf der Paddeltour mit Freunden vor der Küste von Neuseelands Südinsel hatte er nach Seehunden und Vögeln Ausschau gehalten. Dabei bekam er auch in den Blick, wie ein großer Seehund unter Wasser mit einem Tintenfisch zu Gange war. Plötzlich tauchten die beiden dann vor seinem Boot auf. Der Tintenfisch hielt sich dann noch eine Weile am Kajak fest - vermutlich einigermaßen zufrieden, dass er dem Seehund entgangen war. Mulinder gelang es dann, ihn ins Wasser zurück zu bugsieren.

+++ 18.09.2018: Verknotete Eichhörnchen in Wisconsin gerettet +++

Ein Kaninchen war alleinreisend am Freitagmorgen im Regionalexpress RE2 von Düsseldorf nach Essen gefahren. Das Nagetier saß laut Polizei mit einem Vorrat an Möhren versorgt in einer Transportbox - vom Halter jedoch keine Spur.

Ein Kaninchen war alleinreisend am Freitagmorgen im Regionalexpress RE2 von Düsseldorf nach Essen gefahren. Das Nagetier saß laut Polizei mit einem Vorrat an Möhren versorgt in einer Transportbox - vom Halter jedoch keine Spur. Bild: Polizei Essen / picture alliance / dpa

Fünf Eichhörnchen, die sich mit ihren Schwänzen ineinander verknotet hatten, sind in den USA gerettet worden. Mitarbeiter eines Rehazentrums für wilde Tiere in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin betäubten die jungen Tiere und befreiten sie anschließend in einer 20-minütigen Aktion. "Mein Kollege Scott Diehl hat die Eichhörnchen am vergangenen Donnerstag befreit. Sie waren völlig unfähig, sich alleine zu bewegen", erzählte Angela Speed, Mitarbeiterin des Wildlife Rehabilitation Center, am Montag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur per Telefon.

Alle Eichhörnchen seien wohlauf, würden aber noch ein paar Wochen überwacht, bis sie sich vollständig erholt haben. Die fünf Geschwister waren durch Gräser und Plastikstreifen, die die Mutter als Nistmaterial benutzt hatte, miteinander verstrickt. Die Durchblutung war durch die Verknotung gestört. "Es war unmöglich zu sagen, wessen Schwanz wessen war, und wir waren zunehmend besorgt, weil alle von ihnen unter unterschiedlich starken Gewebeschäden an ihren Schwänzen gelitten hatten, die durch Kreislaufstörungen verursacht wurden", schrieben die Retter auf Facebook.

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