17.08.2018, 11.27 Uhr

Tier-Nachrichten aus aller Welt: Mopshatz! SIE ist der Usain Bolt unter den Möpsen

Der viereinhalbjährige Altdeutsche Mops Emma war bei den Berliner Mopsrennen 2016 und 2017 die schnellste Läuferin.

Der viereinhalbjährige Altdeutsche Mops Emma war bei den Berliner Mopsrennen 2016 und 2017 die schnellste Läuferin. Bild: Gregor Fischer / dpa

"Tier macht Sachen": Unter diesem Motto laufen täglich unzählige, teilweise wirklich kuriose Meldungen ein. Die besten Nachrichten aus der Tierwelt finden Sie hier.

Die tierischsten Nachrichten im Überblick

++++ 17.08.2018: "Usain Bolt der Möpse" gilt als Favorit fürs Mopsrennen in Berlin +++

Rund 60 Hunde werden in diesem Jahr zum Mopsrennen in Berlin erwartet. Favoritin ist die viereinhalbjährige Emma. Nach ihren Siegen beim Berliner Mopsrennen in den vergangenen beiden Jahren winkt der Hündin an diesem Samstag der Gewinn des Triples. Ein Sprecher des Treffens sprach mit Blick auf Emma schon jetzt vom "Usain Bolt der Möpse". In jeweils unter sechs Sekunden legte sie 2016 und 2017 die 50-Meter-Strecke zurück - wofür andere Möpse durchaus 10, 20 oder im Einzelfall gar mehr als 40 Sekunden benötigten. Zum Treffen im Stadtteil Lichtenrade kommen insgesamt um die 200 Halter mit ihren Tieren, wie die Veranstalter bekannt gaben.

+++ 10.08.2018: Eichhörnchen jagt Mann - der ruft die Polizei! +++

Dieses Eichhörnchen jagte einen Mann durch Karlsruhe!

Dieses Eichhörnchen jagte einen Mann durch Karlsruhe! Bild: picture alliance/Polizei/Polizeipräsidium Karlsruhe/dpa

Als Polizist hat man sicherlich schon eine Menge erlebt. Wenn einen dann aber folgender Anruf erreicht, wird's doch noch ein wenig skurriler: "Hilfe, ich werde von einem Eichhörnchen verfolgt!" So geschehen in Karlsruhe, wo ein Eichhörnchen gar nicht mehr von einem Mann ablassen wollte und ihm hartnäckig auf Schritt und Tritt folgte. Als die Beamten vor Ort eintrafen, dauerte die Verfolgungsjagd sogar noch an! Der Verfolger wurde gestellt und ... schlief direkt vor Ort einfach ein! Die Beamten tauften den kleinen Nager "Karl Friedrich" und verbrachten ihn in eine Auffangstation.

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+++ 09.08.2018: Tierische Amtshilfe: Kuhherde hilft US-Polizei bei Festnahme +++

 Eine Kuhherde spielt in den USA Polizei... (Symbolfoto)

 Eine Kuhherde spielt in den USA Polizei... (Symbolfoto) Bild: Arne Dedert / dpa

Eine Herde von Kühen hat der Polizei im US-Staat Florida bei der Festnahme einer Verdächtigen geholfen. Die Beamten hatten zwei mutmaßliche Autodiebe verfolgt. Eine Frau flüchtete sich auf die Weide der Tiere, wie die Polizei im Bezirk Seminole County mitteilte. Auf einem am Mittwoch (Ortszeit) auf Facebook veröffentlichten und inzwischen wieder gelöschten Video mit Infrarot-Aufnahmen ist zu sehen, wie die Kühe die Flüchtende beharrlich verfolgen und einkreisen. "Folgen Sie den Kühen", weist der Hubschrauberpilot die Kollegen am Boden an. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag.

+++ 08.08.2018: Eisbärin Tonja bekommt ein Eisbad spendiert +++

Eisbärin Tonja bekam eine willkommene Abkühlung.

Eisbärin Tonja bekam eine willkommene Abkühlung. Bild: Paul Zinken / dpa

Im Tierpark Berlin hat Eisbärin Tonja eine ganz besondere Erfrischung erhalten. In mehreren Mülltonnen wurde Eis aus Gastronomie-Einrichtungen der näheren Umgebung herbeigeschafft. Nach anfänglichem Zögern hat die Eisbärin die Abkühlung richtig genossen.

+++ 06.08.2018: Diesel, der Rettungshund und sein cooler Twitter-Auftritt +++

Wer etwas auf sich hält, der hat einen Account bei den Sozialen Medien. Ganz klar, dass da coole Tiere nicht nachstehen wollen. Beispielsweise Diesel! Diesel ist nicht nur ein English Springer Spaniel, er ist auch ein Such-und Rettungshund der schottischen Feuerwehr (Scottish Fire and Rescue Service). Und als solcher hat er sogar seine eigenen Ausrüstungsgegenstände. Dazu gehören spezielle Schuhe, die seine Pfoten vor Verbrennungen und Verletzungen schützen sollen. Eine Vorrichtung für Lampen, um auch in der Dunkelheit nach Verschütteten suchen zu können. Und eine coole Sonnenbrille. Wobei die Brille vielmehr dafür da ist, Diesels Augen vor Qualm, Staub und Dreck am Einsatzort zu schützen. Schon eine coole Sau... ähm ein cooler Hund, dieser Diesel!

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+++ 31.07.2018: Bulle rammt Streifenwagen +++

Als die Polizei diesen Bullen auf Freigang wieder einfängt, gefällt dem das gar nicht und er rammt den Wagen der Polizisten!

Als die Polizei diesen Bullen auf Freigang wieder einfängt, gefällt dem das gar nicht und er rammt den Wagen der Polizisten! Bild: picture alliance / Polizei Dortmund / dpa

Die Polizei hat am Dienstag dem Ausflug eines Jungbullen an der Autobahn 45 ein Ende gemacht - das hat dem Tier nicht gefallen. Das kräftige Rindvieh rammte den Streifenwagen, nachdem es von drei Beamten an der Anschlussstelle Haiger-Burbach an der Grenze zu Hessen eingefangen worden war, teilte die Polizei mit.

Der Jungbulle hatte sich aus einem Tiertransporter davongestohlen und die Umgebung an der Autobahn rund um die Anschlussstelle Haiger-Burbach erkundet. Die Polizisten banden das Tier mit einem Abschleppseil an der Leitplanke fest, nachdem sie es gefangen hatten. Dabei habe der Bulle seinen Ärger gezeigt und die Front des Streifenwagens kurz auf die Hörner genommen. Bulle und Streifenwagen hätten dabei jedoch keinen Schaden genommen. Mit Hilfe des Besitzers wurde das Tier schließlich auf einen Anhänger geladen und abtransportiert.

+++ 31.07.2018: Katze beim Betonieren unter Garage übersehen +++

Eine Katze ist in Baden-Württemberg bei Bauarbeiten übersehen und unter einer Garage einbetoniert worden.

Eine Katze ist in Baden-Württemberg bei Bauarbeiten übersehen und unter einer Garage einbetoniert worden. Bild: dpa (Symbolbild)

Eine Katze ist in Baden-Württemberg bei Bauarbeiten übersehen und unter einer Garage einbetoniert worden. Am Dienstag begann in Bretten bei Karlsruhe eine Rettungsaktion, um das noch lebende Tier namens Jimmy zu befreien.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Anwohner in den vergangenen Tagen immer wieder das Jammern und Jaulen der Maine-Coon-Katze gehört, die schon von ihren Besitzern mit Fotos gesucht worden war. Entdeckt wurde sie schließlich am Montagabend. «Sie hatte noch Bewegungsfreiheit, konnte sich aber aufgrund eines sehr schmalen Spaltes nicht selbst befreien», teilte die Polizei mit.

In der Nacht wurde Jimmy, der bereits seit dem 18. Juli vermisst wurde, durch den Spalt mit Futter und Wasser versorgt. Am Dienstag sollte dann die Öffnung vergrößert werden, um Jimmy zu retten.

+++ 27.07.2018: Drogendealer wollen 70.000 Dollar Kopfgeld für die Ermordung eines Spürhundes zahlen +++

Eine kolumbianische Verbrecherbande hat ein 70.000 Dollar Kopfgeld auf einen Spürhund ausgesetzt.

Eine kolumbianische Verbrecherbande hat ein 70.000 Dollar Kopfgeld auf einen Spürhund ausgesetzt. Bild: Matthias Hiekel / dpa

Der Golf-Clan, die mächtigste Verbrecherbande aus Kolumbien, hat ein Kopfgeld von 70.000 Dollar auf die Ermordung des Deutschen Schäferhundes Sombra ausgesetzt. Sombra hatte zuvor einen gewaltigen Kokain-Deal platzen lassen, als sie mit ihrer Spürnase die insgesamt fünf Tonnen Drogen entdeckte, die die Bande in Autoteilen versteckt schmuggeln wollte. Die 6-jährige Sombra hat schon einige derartige Entdeckungen getätigt und dafür bereits eine Ehrenmedaille erhalten. Um sie zu schützen, wurde sie vorerst vom Flughafen der Stadt Medellin nach Bogota versetzt.

+++ 23.07.2018: Känguru büxt aus und landet in Swimmingpool +++

Durch einen beherzten Sprung in einen Swimmingpool hat ein ausgerissenes Känguru in Dortmund eine erfrischende Abkühlung gefunden. Das plitschnasse Beuteltier wurde am Montag mit einiger Mühe aus dem Wasserbecken in einem Garten gefischt. Dem Känguru war zunächst nach entsprechender Vorarbeit seines tierischen Mitbewohners der Ausbruch aus einem privaten Gehege gelungen, wie die Polizei mitteilte. Eine Ziege hatte immer wieder gegen das Gehege gestoßen und es offensichtlich so beschädigt, dass das Känguru entkommen konnte.

Das Känguru war auf der Flucht aus einem Gehege in der Nachbarschaft in den Pool gesprungen.

Das Känguru war auf der Flucht aus einem Gehege in der Nachbarschaft in den Pool gesprungen. Bild: Polizei Dortmund / picture alliance / dpa

Nach einem kurzen Sprung in die Nachbarschaft landete es buchstäblich im Garten eines Anwohners. Der Mann rief die Polizei. Als diese das Tier fangen wollte, wehrte es sich erfolgreich, flüchtete in einen weiteren Garten und hüpfte dort in den Pool. "Nicht ganz freiwillig" und "mit erheblichen Kraftaufwand" ließ es sich schließlich aus dem Wasser holen und wurde zurück in sein Gehege gebracht, wie ein Polizeisprecher schilderte.

+++ 17.07.2018: Polizei weckt totgeglaubte Kuh +++

Von den vermeintlich Toten auferstanden ist eine Kuh in Baden-Württemberg.

Von den vermeintlich Toten auferstanden ist eine Kuh in Baden-Württemberg. Bild: dpa

Von den vermeintlich Toten auferstanden ist eine Kuh in Baden-Württemberg. Eine Frau habe das Tier am Montagmorgen mit ausgestreckter Zunge auf einer Weide im Schwarzwaldort Loßburg liegen sehen und für einen Kadaver gehalten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Frau rief die Polizei. Als die Beamten sich dem Vieh näherten, bewegte sich die Kuh wieder und fing an zu fressen. Das kerngesunde Tier habe wohl nur geschlafen, sagte die Polizei.

+++ 16.07.2018:8000 tote Schweine in Mastbetrieb im Münsterland+++

Ein technischer Defekt hat offensichtlich zu dem Großbrand in einem Mastbetrieb im Münsterland geführt, der 8000 Schweine das Leben kostete. Es gebe nach ersten Ermittlungen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, teilte die Polizei am Montag mit. Das Feuer in dem Schweinemastbetrieb in Rheine war am Sonntagmittag ausgebrochen. 100 Einsatzkräfte löschten bis zum Abend. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im Millionenbereich.

Der von dem Brand betroffene Bauer will den zerstörten Teil des Betriebes wieder aufbauen. "Wir sind Landwirte aus Leidenschaft. Irgendwie wird es auf jeden Fall weitergehen", sagte Ralf Exeler am Montag. Der Hof ist ein Traditionsbetrieb und in der fünften Generation in Familienhand.

+++ 13.07.2018: Seehunde in Wilhelmshaven werden jetzt per Drohne gefüttert +++

Für die Seehunde Piet, Paul und Ole kommt das Futter jetzt auch per Luftfracht. Tierpfleger Daniel Meyer lässt bei der Fütterung im Aquarium Wilhelmshaven eine Drohne mit angehängten Fischen in etwa fünf Metern Höhe fliegen. Dann werden die Fische von den Haken gelöst. Blitzschnell schnappen sich die drei Seehunde daraufhin ihr Futter. Für die Tiere bedeute das Abwechslung und eine zusätzliche Sinnesreizung, sagte Meyer am Freitag. Sie reagierten dann auch im Alltag teils weniger schreckhaft auf ungewohnte Geräusche. "Sie merken: "Wenn ein Tierpfleger dabei ist, passiert uns nichts." Auch Untersuchungen der Tiere könnten so stressfreier ablaufen. Das Futter kommt aber künftig nicht nur per Drohne, sondern auch weiter wie gewohnt per Hand.

+++ 12.07.2018: Wölfin erschossen und mit Betongewicht im See versenkt - Tätersuche +++

Ein YouTube-Video zeigt ein offenbar mutiertes Schwein.

Ein YouTube-Video zeigt ein offenbar mutiertes Schwein. Bild: dpa

Eine junge Wölfin soll in Sachsen getötet und ihr Kadaver mit einem Betongewicht in einem See versenkt worden sein. Der Verein Wolfsschutz-Deutschland hat nun eine Belohnung von 7000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zum Täter führen. Der Kadaver war bereits im Juni von Passanten in Ufernähe des Tagebausee Mortka gefunden worden. Eine Untersuchung im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hatte später laut Kontaktbüro "Wölfe in Sachsen" ergeben, dass die einjährige Wölfin mit Schüssen getötet wurde. Anschließend sei das Tier mit einem Strick um den Bauch, an dessen anderem Ende ein Betongewicht befestigt war, in dem See versenkt worden.

"7000 Euro Belohnung sollten helfen, Mitwissenden die Zunge zu lockern", sagte Vereinsvorsitzende Brigitte Sommer am Mittwoch. Die Summe sei mit Unterstützung eines Fördermitglieds und der Facebook-Gruppe "Wolf ja bitte" zusammengekommen.

Wölfe sind nach EU-Recht und dem Bundesnaturschutzgesetz eine streng geschützte Art. Ihre unerlaubte Tötung ist eine Straftat. Das Landratsamt Bautzen stellte Strafanzeige, das Landeskriminalamt Sachsen ermittelt.

+++ 12.07.2018:Ratte treibt "Dornröschen"-Besucher unsanft aus dem Ballett +++

In der australischen Großstadt Adelaide hat eine Ratte die 2000 Besucher einer Ballett-Aufführung unsanft aus einer Vorstellung von "Dornröschen" getrieben. Kurz vor Schluss fiel in dem Konzerthaus am Mittwochabend der Strom aus, so dass es mit einem Mal völlig dunkel war. Die Besucher mussten mit Taschenlampen und dem Licht ihrer Handys den Weg nach draußen suchen. Schließlich kam heraus, dass eine Ratte das zentrale Stromkabel des Stadtviertels durchgebissen hatte.

Der Stromversorger South Australia Power Networks entschuldigte sich am Donnerstag für das Missgeschick. Die Panne konnte allerdings erst nach zwei Stunden wieder behoben werden, so dass es zu spät war, die Aufführung fortzusetzen. Die 2000 Besucher sollen jetzt ihr Geld zurückbekommen. Die Möglichkeit, das Stück an einem anderen Abend zu Ende sehen zu können, gibt es nicht. Das "Dornröschen"-Gastspiel des Australian Ballett in Adelaide ist nach einer Woche vorbei.

+++ 11.07.2018: Mann trainiert im Urlaub Suchhund - sofort werden beide gebraucht +++

Seehunde in Wilhelmshaven werden jetzt per Drohne gefüttert.

Seehunde in Wilhelmshaven werden jetzt per Drohne gefüttert. Bild: dpa

Ein Ostsee-Urlauber aus Thüringen hätte sich keinen besseren Zeitpunkt für einen Ausflug mit Hund aussuchen können. Seine Labrador-Hündin Marla absolviert nämlich gerade eine Ausbildung zum Mantrailer, diese Tiere sind auf die Suche nach Menschen trainiert. Während sich Marla und ihr Herrchen am Dienstag in Rerik bei Rostock erholten, war eine 80-jährige Urlauberin aus Niedersachsen plötzlich nicht mehr zu finden. Sie hatte sich augenscheinlich verirrt.

Erste Suchaktionen des Ehemannes und der Polizei blieben am Abend ohne Erfolg, wie die Beamten mitteilten. Der Thüringer wurde durch Lautsprecherdurchsagen auf den Fall aufmerksam. Er bot sofort seine Hilfe an - und Hündin Marla gelang es, die Vermisste auf einem Feld aufzuspüren. "Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut." Ob Marla eine Belohnung für ihre Leistung bekam, wurde nicht mitgeteilt.

+++ 11.07.2018: Faultier-Nachwuchs im Nashorn-Haus +++

Ein Wolf wurde brutal ermordet und anschließend im See versenkt.

Ein Wolf wurde brutal ermordet und anschließend im See versenkt. Bild: dpa

Nachwuchs bei Familie Faultier: Im Tierpark Hellabrunn in München hat das Faultier-Pärchen Maya und Heinz ein Junges bekommen. Das inzwischen fünf Wochen alte Tier verbringt die meiste Zeit schlafend auf dem Bauch seiner Mutter. Die Faultiere leben im Nashorn-Haus und hängen dort hoch im Baum in den Ästen. Mit ein wenig Glück können Besucher das Kleine sehen.

Einen Namen hat das Jungtier noch nicht, da sein Geschlecht noch nicht feststeht. Kindererziehung ist bei Faultieren zwar Aufgabe der Mutter, jedoch muss der Vater nicht vom Nachwuchs getrennt werden.

+++ 10.07.2018: 600 Kilo schweres Riesenkrokodil in Australien gefangen +++

Ein Hund hat eine Seniorin im Urlaub gerettet.

Ein Hund hat eine Seniorin im Urlaub gerettet. Bild: dpa (Symbolbild)

Ein Krokodil so lang wie ein Lieferwagen: Wildhüter in Australien haben ein 4,7 Meter langes und rund 600 Kilogramm schweres Krokodil in einem Fluss im Northern Territory gefangen. Das schätzungsweise 60 Jahre alte Salzwasserkrokodil sei das größte, das je im Fluss Katherine gefangen worden sei, berichteten australische Medien am Dienstag unter Berufung auf die zuständige Behörde. Die Ranger waren dem Tier demnach bereits seit 2010 auf der Spur. Es sei jetzt auf eine nahe gelegene Krokodilfarm gebracht worden.

+++ 10.07.2018: Forscher entdecken neue Wespenart mit Mega-Stachel +++

Forscher der finnischen Universität Turku haben eine neue Wespenart entdeckt. Die sogenannte Schlupfwespe,Clistopyga crassicaudata, lebt laut "Bild"-Zeitung am Amazonas. Ihr Körper ist etwa zehn Millimeter groß. Ihr Stachel ist im Vergleich dazu riesig: Vier Millimeter!

Ein Krokodil so lang wie ein Lieferwagen: Wildhüter in Australien haben ein 4,7 Meter langes und rund 600 Kilogramm schweres Krokodil in einem Fluss im Northern Territory gefangen.

Ein Krokodil so lang wie ein Lieferwagen: Wildhüter in Australien haben ein 4,7 Meter langes und rund 600 Kilogramm schweres Krokodil in einem Fluss im Northern Territory gefangen. Bild: dpa

+++ 09.07.2018: Jäger entdeckt Känguru in Baden-Württemberg +++

Ein Känguru ist im baden-württembergischen Seelbach gesichtet worden - gut zwei Wochen nach dem Ausbruch eines Kängurus im 30 Kilometer entfernten Kenzingen. Ob es sich bei der Sichtung um das entflohene Beuteltier handelte, war noch unklar. Wie die Polizei am Montag mitteilte, meldete ein Jäger am Sonntag, das Tier auf der Aufzeichnung einer Wildkamera gesehen zu haben. Das vermisste Känguru war am 23. Juni von einem privaten Grundstück ausgebüxt. Es wurde danach mehrmals gesichtet, konnte aber nicht eingefangen werden.

Forscher haben eine neue Wespenart entdeckt (Symbolbild).

Forscher haben eine neue Wespenart entdeckt (Symbolbild). Bild: dpa

Ein Känguru in der freien Wildbahn einzufangen, sei eher schwierig, sagte Claudia Vollhardt, Kuratorin im Karlsruher Zoo. Aus dem Karlsruher Zoo seien immer wieder mal Beuteltiere ausgebüxt. Eines habe man in die Enge treiben und mit einem Netz einfangen müssen. Die anderen seien mehr oder weniger freiwillig zurückgekehrt.

+++ 09.07.2018: Schwein gehabt: Tierischer Besuch statt Einbrecher +++

Mehrere Polizeistreifen sind mit ihren Einsatzwagen nach Krusendorf in Schleswig-Holstein geeilt, um einen vermuteten Einbrecher zu schnappen. Als sie das von einem Nachbarn benannte Haus in der Nacht zum Montag umstellt hatten, entdeckten die Beamten den tatsächlichen Auslöser für den Einsatz: Ein von einem nahegelegenen Hof entlaufenes Hausschwein hatte sich auf der Terrasse zu schaffen gemacht, wie die Polizei mitteilte. Der Tierhalter fing das Schwein ein.

+++ 09.07.2018: Wespennest übersehen - Kleingärtner stirbt nach Gartenarbeit +++

Ein 50-jähriger ist in einer Kleingartenanlage in Herne von Wespen totgestochen worden, weil er beim Heckenscheiden vermutlich ein Nest der Insekten übersah. Nach Polizeiangaben vom Montag hatte der Mann in seiner Parzelle mit einer Heckenschere in das Insektennest geschnitten. Er sei mehrmals im Gesicht gestochen worden und zu Boden gesackt. Ob er auch Wespen eingeatmet hatte, war zunächst unklar. Der Notarzt versuchte vergeblich, den Mann wiederzubeleben - der Kleingärtner sei noch in der Anlage gestorben. Die Polizei schließt einen allergischen Schock nicht aus. Zuerst hatte die «Bild» über den Vorfall vom Freitagabend berichtet.

+++ 09.07.2018: Verletzter Schwan auf A4 gerettet +++

Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Pulsnitz hat auf der Autobahn 4 bei Rammenau einen verletzten Schwan gerettet. Der Kamerad war gerade Richtung Görlitz unterwegs, als er das Tier entdeckte. "Der zersauste Schwan lief auf dem Standstreifen herum, blutete leicht. Überall lagen Federn", erklärte der 27-Jährige gegenüber "Tag24".

Nachdem zunächst die Zuständigkeiten für das verletzte Tier nicht geklärt werden konnten, entschied sich der Kamerad, das Tier einfach wieder an dem Teich neben der Autobahn freizulassen.

+++ 09.07.2018: Panda-Geburtstage: Torten für die beiden Bambus-Liebhaber im Zoo +++

Das einzige Panda-Pärchen in Deutschland feiert in dieser Woche gleich zweimal Geburtstag. Weibchen Meng Meng ("Träumchen") wird am Dienstag fünf, Männchen Jiao Qing ("Schätzchen") am Sonntag acht Jahre alt. Wie der Berliner Zoo mitteilte, gibt es an beiden Tagen Abwechslung auf dem Speiseplan der Publikumslieblinge: Statt Bambus pur servieren ihnen die Tierpfleger um 10.00 Uhr jeweils eine Torte.

Die Leckerei kommt jedoch ohne Zucker oder gar Sahne aus und enthält stattdessen Bambus, Äpfel, Möhren und Eis, wie eine Zoo-Sprecherin sagte. Besucher sollen zuschauen können, wie das Geburtstagsgeschenk auf der Außenanlage aufgetischt wird - und wie die schwarz-weißen Bären reagieren. Angesichts der Tatsache, dass sie ihre Tage außer mit Schlafen im Wesentlichen mit Fressen verbringen, dürften die Torten den Geschmack treffen.

+++ 08.07.2018: Hündin überlebt 60-Meter-Absturz in Österreich +++

In Thüringen ist ein Känguru samt Jungtier verschwunden (Symbolbild).

In Thüringen ist ein Känguru samt Jungtier verschwunden (Symbolbild). Bild: Dalibor Glück/dpa

Eine Hündin hat in St. Wolfgang in Österreich einen 60 Meter tiefen Absturz in eine Schlucht unversehrt überstanden. Der 14 Monate alte Vierbeiner eines Ehepaares aus Deutschland stürzte am Samstag beim Abstieg über den sogenannten Wirersteig ab und fiel in eine wasserführende schmale Schlucht, wie die Polizei mitteilte. Die 49-jährige Frau und ihr 52 Jahre alter Ehemann konnten ihrer "Lotta" nicht selbst helfen. Vier Mann der Bergrettung und zwei Beamte der Alpinpolizei Gmunden konnten die Hündin schließlich bergen. Das Tier wurde nicht verletzt.

+++ 06.07.2018: Drohne gegen Mähdrescher - Rettung für Rehkitze +++

Der Schwan war verletzt und Stand auf dem Standstreifen der Autobahn.

Der Schwan war verletzt und Stand auf dem Standstreifen der Autobahn. Bild: dpa (Symbolbild)

Eine Gruppe von Tierschützern hat rund ein Dutzend kleiner Rehe vor dem grausamen Tod durch Mähdrescher bewahrt. Im Mai und Juni, wenn fast alle Rehkitze geboren werden, ließen die ehrenamtlichen Helfer vor der Mahd eine Drohne über Felder in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen fliegen. Eine Wärmebildkamera an Bord spürte die Jungtiere auf. Anschließend brachten Tierschützer sie aus der Gefahrenzone. Die Helfer fassten die Jungtiere nicht mit der Hand an, um deren Mütter nicht durch menschlichen Geruch zu irritieren. Die Ricken fanden ihre Kitze danach wohlbehalten am Feldrand wieder.

Jährlich werden bundesweit bis zu 100 000 Rehkitze von Mähdreschern verstümmelt oder getötet, weil ihnen in den ersten Lebenswochen der Fluchtinstinkt fehlt. An vielen Orten helfen Tierschützer, die Jungtiere rechtzeitig mit Drohnen aufzuspüren.

+++ 05.07.2018: Elefant stürzt bei Zirkusvorstellung in Zuschauerbereich +++

Panda-Geburtstag im Berliner Zoo.

Panda-Geburtstag im Berliner Zoo. Bild: dpa

Ein Elefant ist bei einer Zirkusvorstellung am Mittwoch in Osnabrück in den Zuschauerbereich gestürzt. "Ein Zuschauer zog sich dabei eine leichte Schürfwunde am Bein zu", sagte Frank Keller, Tierschutzbeauftragter beim Circus Krone. Der Mann sei von Sanitätern kurz behandelt worden und habe die Show dann weiterverfolgt. Der Vorfall ereignete sich Keller zufolge kurz vor dem Ende des Auftritts von drei indischen Elefanten. Ein Tier habe ein anderes geschubst. "Der Elefant stolperte über die Manegenbegrenzung und fiel in eine Besucherloge", sagte Keller. Zunächst hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.

Die Vorstellung wurde nach Angaben des Tierschutzbeauftragten nach einer kurzen Pause fortgesetzt.

+++ 05.07.2018: Seltener Eisbär-Angriff! Mensch und Bär in Kanada getötet +++

Beim Angriff eines Eisbären ist im Norden Kanadas ein Mensch getötet worden. Die Polizei in Arviat im Territorium Nunavut teilte am Mittwoch mit, das Opfer sei ein 31 Jahre alter Mann. Ein weiterer Mann habe den Bären getötet. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Vorabend auf einer Insel in der Hudson Bay.

Angriffe von Eisbären auf Menschen sind selten: Das "Wildlife Society Bulletin" berichtete im vergangenen Jahr von 73 Vorfällen, die in Kanada, Grönland, Norwegen, Russland und den USA im Zeitraum zwischen 1870 und 2014 dokumentiert wurden. Dabei wurden den Angaben zufolge 20 Menschen getötet und 63 weitere verletzt.

+++ 05.07.2018: Tote Robben im Bodden – Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein +++

Die Ursache für den Tod von 23 Kegelrobben im Herbst 2017 im Greifswalder Bodden bleibt ungeklärt. Die Stralsunder Staatsanwaltschaft will die Ermittlungen gegen einen Fischer in Kürze einstellen. Er war in Verdacht geraten, für den Tod der Tiere verantwortlich zu sein. Demnach soll er Fischreusen absichtlich so gestellt haben, dass sich Robben darin verfangen und ertrinken können. Der Tatnachweis habe nicht mit der für eine Anklage notwendigen Sicherheit geführt werden können, sagte der Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft, Martin Cloppenburg.

Die Kadaver der streng geschützten Robben waren zwischen September und Dezember an der Südküste Rügens angespült worden. Allerdings konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Robben in den Reusen starben. Laut Beamten des Landeskriminalamtes sei es nicht möglich gewesen, verwertbare DNA-Spuren an den Reusen zu sichern und diese dann auch später den toten Tieren zuzuordnen, wie Cloppenburg weiter sagte. Daraufhin habe man auf das Beschlagnahmen der Reusen verzichtet.

Gegen den Fischer war wegen des möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz ermittelt worden.

+++ 05.07.2018: Känguru mit Jungtier im Beutel verschwunden +++

Ein Hündin ist in Österreich 60 Meter in die Tiefe gestürzt - und hat überlebt. (Symbolbild)

Ein Hündin ist in Österreich 60 Meter in die Tiefe gestürzt - und hat überlebt. (Symbolbild) Bild: dpa

Ein Känguru mit Jungtier im Beutel ist im Altenburger Land in Thüringen verschwunden. Die Polizei fahndet seit Mittwoch nach dem Tier, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Noch sei unklar, ob das Känguru ausgebüxt oder gestohlen worden sei. In der Nacht zum Mittwoch hatten Unbekannte den Weidezaun an einer Koppel in Meuselwitz zerschnitten und eine Spendenbox aufgebrochen. Ob die Täter das Känguru entführten oder das Tier den offenen Zaun zur Flucht nutzte, war zunächst unklar.

Auch in anderen Teilen Deutschlands büxten zuletzt immer wieder Kängurus aus. Ende Juni verschwand etwa ein Wallaby von einem Privatgrundstück in Baden-Württemberg - und wird noch immer gesucht.

+++ 04.07.2018: Seltsame Hochzeit in Mexiko! Bürgermeister heiratet Krokodil +++

Eine Gruppe von Tierschützern hat rund ein Dutzend kleiner Rehe vor dem grausamen Tod durch Mähdrescher bewahrt.

Eine Gruppe von Tierschützern hat rund ein Dutzend kleiner Rehe vor dem grausamen Tod durch Mähdrescher bewahrt. Bild: dpa

Braut mit spitzen Zähnen: Bei einer Zeremonie in Mexiko hat ein Bürgermeister ein kleines Krokodil symbolisch geheiratet. Das Reptil wurde vor dem hochzeitsartigen Fest von seinem künftigen Gatten Víctor Aguilar Ricardez durch das Fischerdorf San Pedro Huamelula im südlichen Bundesstaat Oaxaca getragen und mit Blumen geschmückt. Einen Schleier trug die Kroko-Braut bei der Feier nicht. Tänzer und Dorfbewohner begleiteten das Hochzeitspaar.

Die Trauung ist Teil der jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen San Pedro. Die ungewöhnliche Hochzeit soll den Fischern einen reichen Fang bescheren, zur Feier trugen sie Fangnetze als Schärpe um den Oberkörper gewickelt. Die Tradition hat ihren Ursprung in der Kultur der in Oaxaca ansässigen indigenen Stämme. Damit es beim ersten Kuss nicht zu Bissen kommt, wurde bei der Feier am Wochenende vorgesorgt - dem Tier war das Maul mit einer Schnur zeitweise zugebunden worden.

+++ 04.07.2018: Seelöwin Babbi badet nur mit Sonnencreme +++

Wenn es warm wird und die Sonne brennt, dann weiß die südamerikanische Seelöwin Babbi im Bremerhavener "Zoo am Meer" schon, was kommt. Geduldig lässt sich die 150-Kilo-Dame mit weißer Zinksalbe eincremen, denn die 15-jährige Seelöwin aus Uruguay hat eine Sonnenallergie. Das ist lästig. "Dann kommen Pusteln und Quaddeln, und die jucken", sagte Zoodirektorin Heike Kück. Die Zinksalbe mindert den Juckreiz, hält UV-Strahlen ab und vor allem: Sie ist wasserfest.

Schließlich halten sich Seelöwen, die unter menschlicher Obhut bis zu 27 Jahre alt werden können, fast zu 90 Prozent im Wasser auf. Einmal am Tag wird Babbi, die als Mähnenrobbe zur Familie der Ohrenrobben zählt, eingecremt. Manchmal malen ihr die Tierpfleger auch einen Smiley aus Zinksalbe auf das dunkle Fell - dann wissen auch die Besucher, dass es ihr gut geht. «Babbi» kam 2005 im Alter von zwei Jahren nach Bremerhaven. Dort gibt es noch drei weitere südamerikanische Seelöwinnen und einen Bullen.

+++ 04.07.2018: Brennender Vogel setzt Feld in Flammen +++

Feuervogel statt Feuerteufel: Ein brennender Vogel hat am Dienstag in Rostock ein Feld in Flammen gesetzt. Nach Angaben der Polizei hatte das Tier Zeugen zufolge auf der Oberleitung einer Bahnlinie gesessen und dort einen Kurzschluss ausgelöst. Daraufhin fiel der Vogel brennend zu Boden - und entzündete das trockene Feld. Nach ersten Schätzungen wurden rund 7 Hektar zerstört. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

+++ 29.06.2018: Hier entdeckt ein seltenes Tapir-Baby die Welt +++

In Osnabrück ist ein Elefant während einer Zirkusvorstellung in den Zuschauerbereich gestürzt (Archivbild).

In Osnabrück ist ein Elefant während einer Zirkusvorstellung in den Zuschauerbereich gestürzt (Archivbild). Bild: Christoph Schmidt/dpa

Süßer Schnupperalarm! Im Zoo von San Diego ist die Freude groß. Ein kleines Tapir-Baby wurde geboren und entdeckt jetzt die Welt. Der kleine Racker ist noch nicht einmal zwei Wochen alt und probiert schon fleißig seine kleine Rüsselnase aus. Es ist die erste Geburt eines Tapir-Babys im San Diego Zoo seit dreißig Jahren und sorgt für dementsprechend glückliche Gesichter.

Tapire gelten als gefährdete Art, weshalb das Jungtier besonders wichtig ist. Davon weiß das gemusterte Tier natürlich nichts und tollt durch die Gegend. Wenn es älter wird, bekommt es übrigens die charakteristische schwarz-weiße Fellfärbung. Bis dahin können Sie dieses knuffige Video genießen!

+++ 28.06.2018: Knuffiges Kaninchen geht regelmäßig mit zur Oper +++

Victor Aguilar Ricardez, Bürgermeister von San Pedro Huamelula, hält die

Victor Aguilar Ricardez, Bürgermeister von San Pedro Huamelula, hält die "Krokodilbraut" auf dem Arm. Bild: Edgar Santiago Garcia/dpa

O Möhre Mio: Das Kaninchen Oliver gehört zur Oper in Stuttgart inzwischen fast genauso wie Orchester und Tenöre. Das hell gescheckte Tier der Rasse Deutscher Widder wird von seinem Besitzer nämlich regelmäßig auf Ausflüge zum Musentempel mitgenommen.

Sein Herrchen macht es sich dann auf den Treppenstufen der Oper mit einem Buch bequem, wie dieser der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag erzählte. Der schlappohrige Oliver darf währenddessen vor dem Gebäude auf der Treppe herumhoppeln oder an einer Möhre knabbern.

Etwa einmal die Woche macht der Kaninchenbesitzer nach eigenen Angaben den ungewöhnlichen gemeinsamen Ausflug. Nicht immer komme aber der 15 Monate alte Oliver in den Genuss: Ab und zu wird an dessen Stelle das Schwestertier Laura mitgenommen, wie der Mann erzählte. Laura sei dann eher selten auf den Treppen der Oper zu sehen - sie bevorzuge den Rasen.

+++ 27.06.2018: Polizei-Hund begeistert das Internet mit Herzdruckmassage+++

Dieses Tapir-Baby schnuppert bei einem Pressetermin im Zoo Magdeburg an der Kamera eines Fotografen.

Dieses Tapir-Baby schnuppert bei einem Pressetermin im Zoo Magdeburg an der Kamera eines Fotografen. Bild: dpa

Helfer auf vier Pfoten: Ein spanischer Polizeihund hat sich an einer Herzdruckmassage versucht. Die Sicherheitskräfte in Madrid veröffentlichten ein Video auf Facebook und Twitter, in dem "Poncho" einem vermeintlich ohnmächtig zusammengesunkenen Polizisten zur Hilfe eilt. Die Posts wurde bis Mittwoch bereits Zehntausende Male im Netz geteilt.

In dem Video ist zu sehen, wie der Vierbeiner mit seinen Pfoten immer wieder auf den Brustkorb des Mannes springt und zwischendurch sein Ohr an den Hals des Beamten legt, um den Puls zu überprüfen. Das macht Poncho so lange, bis der Polizist wieder auf den Beinen ist. Die Polizei sprach von einer "heroischen Leistung", die der Hund "meisterhaft" ausgeführt habe. Poncho habe nicht eine Sekunde gezögert. Welche Leckerli er als Belohnung erhält, wurde nicht beschrieben.

+++ 25.06.2018: Känguru stürmt Fußballplatz in Australien +++

Ein tierischer Flitzer hat fernab des WM-Trubels für Aufregung gesorgt: Während eines Spiels der Frauen-Regionalliga in Australiens Hauptstadt Canberra hüpfte am Sonntag ein Känguru auf den Platz. Die Mannschaften Belconnen United und der FC Canberra mussten ihr Spiel für eine halbe Stunde unterbrechen. Nachdem das Tier über den Zaun auf den Rasen gesprungen war, inspizierte es unter den amüsierten Blicken von Zuschauern und Spielerinnen das Spielfeld, beschnupperte den Fußball und legte eine kurze Pause vor den Torpfosten ein, wie ein auf Twitter veröffentlichtes Video des Verbands zeigt.

Erst, als Belconnens Trainer das Känguru mit dem Auto vom Platz vertrieb, konnten die Mannschaften das Spiel fortsetzen. Belconnen gewann das Match schließlich 2:1. Kängurus sind Australiens Nationaltiere. Schätzungen zufolge leben dort mehr als 45 Millionen Tiere - fast doppelt so viele wie Menschen.

Während sein Besitzer liest, sitzt Kaninchen Oliver auf den Stufen der Oper oder zwischen den Säulen.

Während sein Besitzer liest, sitzt Kaninchen Oliver auf den Stufen der Oper oder zwischen den Säulen. Bild: dpa

+++ 18.06.2018: Betrunkene Igel sorgen in Erfurt für Polizeieinsatz +++

Einen echt tierischen Polizeieinsatz haben zwei volltrunkene Igel im thüringischen Erfurt verursacht. Die zwei Stacheltiere wurden am Sonntag von einer Frau auf einem Spielplatz entdeckt, doch da sich die Igel nicht rührten, rief die Dame die Ordnungshüter.

Schnell wurde der Grund für die Benommenheit der Igel offenbar: Die beiden Tiere hatten sich an dem Inhalt einer Flasche Eierlikör gütlich getan, die zerbrochen neben den betrunkenen Stacheltieren lag. "Die Kommunikation und auch die Personalienaufnahme mit den Trunkenbolden gestaltete sich äußerst schwierig, da beide nur noch sehr verschwommene Erinnerungen an die Geschehnisse, ihre Umwelt und ihr irdisches Dasein hatten", kommentierte die Polizei Thüringen den Einsatz auf Facebook mit einem Schmunzeln. Um die Igel gefahrlos ausnüchtern zu lassen, brachte die Polizei die Suff-Igel in den Erfurter Zoopark.

+++ 13.06.2018: Waschbär klettert 23 Stockwerke an Büroturm auf und ab +++

Ein zotteliger brauner Waschbär mit beachtlichen Kletterkünsten ist zu einem Internethit geworden. Das Tier kletterte im US-Bundesstaat Minnesota unter den staunenden Blicken von Passanten 23 Stockwerke an der Außenwand eines Bürohochhauses hoch. In den frühen Morgenstunden am Mittwoch erreichte der Klettermax das Dach des UBS-Towers in St. Paul, wo eine Falle mit Katzenfutter auf ihn wartete, berichtete die BBC.

Polizei-Hund Poncho hat nicht eine Sekunde gezögert, um dem

Polizei-Hund Poncho hat nicht eine Sekunde gezögert, um dem "Verletzten" zu helfen. Bild: sixx

Zwei Journalisten des örtlichen Radiosenders MPR, Evan Frost und Tim Nelson, hatten den Waschbären bereits seit Montag beobachtet und seine abenteuerlichen Klettereien von dem gegenüberliegenden Gebäude aus bei Twitter dokumentiert. Im Laufe des Dienstags war der Hashtag #mprraccoon (#mprwaschbär) zum Trend geworden. Das Tier sei den ganzen Tag auf und ab geklettert und habe ab und zu auf Mauervorsprüngen ein Nickerchen gehalten. "Es hat mir das Herz gebrochen, das gestern zu sehen", sagte Nelson der BBC am Mittwoch.

Zwar sei es normal, dass sich Waschbären in Städten herumtrieben, sagte der Journalist. "Aber man sieht sie nicht Bürotürme hochklettern." Den Berichten zufolge wollten sich Tierschützer des Waschbären annehmen.

+++ 7.6.2018: Zirkus-Elefant zerreißt Elektrozaun und büxt aus +++

Ein tierischer Flitzer sorgt abseits des WM-Trubels für Action.

Ein tierischer Flitzer sorgt abseits des WM-Trubels für Action. Bild: dpa

Was für ein Zirkus! Ein Elefant im rheinland-pfälzischen Neuwied tauscht die Monotonie seines Geheges gegen die aufregende Freiheit der Stadt. Videos zeigen ihn auf seinem unbekümmerten Ausflug - und leichtsinnige Passanten im Schlepptau.

Ein Elefant ist im rheinland-pfälzischen Neuwied aus seinem Zirkusgehege ausgebüxt und rund einen Kilometer durch die Stadt spaziert. Auf Twitter kursierten Videos, die Kenia - so der Name des Elefanten - bei seinem unverhofften Abenteuer im Freien zeigten.

Es sei ein kurzer und friedlicher Ausflug gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Hektisch wirkte das Tier nicht - ein Zirkusmitarbeiter habe Kenia auch relativ mühelos wieder einfangen können. Der Straßenverkehr war nach Polizeiangaben nicht gefährdet, verletzt wurde niemand. Dabei hatten einige verblüffte Passanten den gebührenden Sicherheitsabstand zu dem wuchtigen Tier nicht eingehalten und sich ihm bis auf kurze Distanz genähert, wie auf Videos zu sehen war.

Doch wie konnte Kenia überhaupt aus dem in der Stadt gastierenden "Circus Krone" entkommen? "Der hat vermutlich den Elektrozaun seines Geheges zerrissen", sagte der Polizeisprecher. Als das Tier längst eingefangen war, hätten sich noch besorgte Leute bei der Polizei gemeldet, die Aufnahmen des Ausflugs auf Twitter gesehen hatten.

Nicht immer verlaufen ungeplante Begegnungen mit Zirkustieren positiv. 2015 tötete eine ausgerissene Elefantenkuh in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) einen 65 Jahre alten Spaziergänger.

Zwei betrunkene Igel sorgten in Erfurt für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz.

Zwei betrunkene Igel sorgten in Erfurt für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Bild: Polizei Thüringen

+++ 06.06.2018: Regionalbahn rast in Schafherde - 50 Tiere tot +++

Ein Regionalzug ist in Baden-Württemberg in eine Schafherde gerast - rund 50 Tiere wurden bei dem Zusammenstoß getötet. Menschen wurden bei dem Unfall am Mittwochmorgen bei Konstanz nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatte sich die Herde mit 450 Tieren aus bislang ungeklärter Ursache aus ihrem Gehege befreit und war am frühen Mittwochmorgen auf das Bahngleis gelaufen. Der Lokführer konnte den Zug nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Herde. Ein Schäfer kümmerte sich um die Tiere.

Der Lokführer und vier Passagiere der Regionalbahn blieben unverletzt. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden lang gesperrt, ein Ersatzverkehr war eingerichtet.

Endlich oben angekommen. Ganze 23 Stockwerke kletterte der Waschbär nach oben.

Endlich oben angekommen. Ganze 23 Stockwerke kletterte der Waschbär nach oben. Bild: dpa

+++ 01.06.2018: Löwen, Tiger und Jaguar aus Zoo in Rheinland-Pfalz ausgebrochen +++

Aus einem Zoo in der Eifel in Rheinland-Pfalz sind mehrere große Raubtiere ausgebrochen. Gesucht wurde nach zwei Löwen, zwei Tigern und einem Jaguar, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm am Freitag. Ein Bär sei erschossen worden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Am Freitagnachmittag gab es Entwarnung: Die ausgebüxten Raubtiere seien inzwischen eingefangen worden.

+++ 01.06.2018: Nach Unwetter: Feuerwehr rettet entkräftetes Rehkitz aus Bachlauf +++

Nach einem Unwetter hat die Feuerwehr im hessischen Wiesbaden ein völlig entkräftetes Rehkitz aus einem Bachlauf gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Freitag mitteilten, hatten Passanten das Tier dort völlig durchnässt entdeckt. Zwei Feuerwehrleute stiegen mit einer Steckleiter in den Bachlauf ab und retteten das verwirrte Kitz mit einem Tierfanggerät. Sie brachten ihren Schützling auf die Wache und wärmten das kleine Reh auf, dann wurde es Wildtierfreunden für die weiter Pflege übergeben.

Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass das Tier Opfer der starken Niederschläge in der Nacht zu Freitag geworden war: Der Salzbach sei durch die Regenmassen zwischenzeitlich stark angeschwollen, wahrscheinlich sei das Tier dort hineingeraten und längere Zeit darin geschwommen. Als die Wassermassen wieder weniger wurden, habe sich das geschwächte Tier zwar ans Ufer retten können, sei aber nicht aus eigener Kraft aus dem Bachgraben hinausgekommen.

Ein Waschbär klettert am UBS-Turm in St. Paul empor.

Ein Waschbär klettert am UBS-Turm in St. Paul empor. Bild: dpa

+++ 01.06.2018: Tierischer Feuerwehreinsatz: Bienen belagern Auto und Fahrrad +++

Ein agiler Bienenschwarm hat in Österreich die Feuerwehr beschäftigt. Tausende Bienen hatten sich zuerst auf einem Fahrrad und dann auf einem Auto niedergelassen, wie ein Sprecher der Feuerwehr Krems rund 80 Kilometer nordwestlich von Wien am Donnerstag berichtete. Ein speziell ausgebildeter Feuerwehrmann habe die Bienen mit Wasser benetzt und umsiedeln können. "Durch das Benetzen werden die Bienen ruhiger und rücken auch näher zur Königin", sagte der Sprecher zur Nachrichtenagentur APA.

Bienen ließen sich in der Schwarmzeit öfter an ungewöhnlichen Orten nieder, erläuterte eine Imkerin einmal der Zeitung "Auto, Motor und Sport". Das könnten auch Autos sein, wenn keine Bäume oder Sträucher in der Nähe seien. Bienen seien anders als Wespen nicht aggressiv. Spezialisten könnten sie meist einfangen und an sichere Orte bringen.

+++ 01.06.2018: Zahl gefährdeter Berggorillas ist deutlich gestiegen +++

Die Zahl der in Freiheit lebenden Berggorillas ist erstmals wieder über 1.000 gestiegen. Im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda ist die Zahl der gefährdeten Menschenaffen innerhalb von acht Jahren von 480 auf 604 Primaten gestiegen, wie am Donnerstag die Naturschutzorganisation WWF und der kongolesische Virunga-Nationalpark mitteilten. Zudem gebe es weiterhin 400 Tiere im Bwindi-Nationalpark in Uganda.

"Das sind fantastische Nachrichten für diese so stark bedrohten Tiere und zeigt, dass wir auch Arten am Abgrund noch retten können", freute sich die Programmleiterin für Zentral- und Westafrika beim WWF, Ilka Herbinger. Gleichzeitig seien die Berggorillas (Gorilla beringei beringei) weiter von Konflikten, Wilderei, Krankheiten und Klimawandel bedroht.

Im kongolesischen Virunga seien dieses Jahr schon acht Gorillababys zur Welt gekommen, erklärte der Nationalpark. Gleichzeitig verloren acht Wildhüter des Parks bei Kämpfen mit örtlichen Milizen ihr Leben. Der Zensus war ein Projekt der drei betroffenen Länder, dem WWF und weiterer Organisationen. Auch das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig war beteiligt.

Zirkuselefant Kenia riss aus, wurde aber wieder eingefangen

Zirkuselefant Kenia riss aus, wurde aber wieder eingefangen Bild: dpa

+++ 30.05.2018: Erster öffentlicher Auftritt für Frankfurter Löwen-Drillinge +++

Auf so viel geballte Knuffigkeit mussten Frankfurter Zoobesucher lange warten, doch jetzt hatten die Mitte April geborenen Löwen-Drillinge ihren ersten öffentlichen Auftritt. "Das ist ein großer Zuchterfolg und ein Highlight für den Zoo", sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) über den ersten Löwen-Nachwuchs seit 15 Jahren. Zoo-Direktor Miguel Casares lobte am Mittwoch die Mutterqualitäten der sechsjährigen Zarina im Umgang mit ihrem ersten Wurf: "Sie macht das ganz prima."

Während die Kleinen ihren ersten Auftritt mit neugierigen Blicken auf tapsigen Pfoten absolvierten, zeigte sich Zarina als wahre Löwenmutter: Fauchend verteidigte sie die Jungtiere gegen zu viel Neugier und lotste sie schließlich entschlossen zurück zur Wurfbox, wo sie nur noch dank einer Kameraübertragung zu sehen sind und ein bisschen Ruhe haben.

Vater Kumar ist vorläufig noch von der Familie getrennt, kann seine Gefährtin und die Jungen aber durch Glasscheibe und Sichtgitter im Blick behalten. "Wir werden die Tiere erst zusammenbringen, wenn Zarina deutlich macht, dass sie Kumar duldet", betonte Casares. Das Interesse des Löwen sei jedenfalls groß: "Seit der Geburt der Jungen hält er sich in der Nähe auf und ist kaum auf der Außenanlage", erzählte Revierpflegerin Anni Fuchs. "Er ist sehr interessiert an den Jungen."

Eine Regionalbahn steht auf einem Gleis auf der Strecke zwischen Singen und Engen. Zuvor war die Bahn in eine Schafherde gefahren, dabei starben 45 Tiere.

Eine Regionalbahn steht auf einem Gleis auf der Strecke zwischen Singen und Engen. Zuvor war die Bahn in eine Schafherde gefahren, dabei starben 45 Tiere. Bild: Bundespolizeiinspektion Konstanz / picture alliance / dpa

+++ 30.05.2018: Frau will Spinne abfackeln - 5.000 Euro Schaden nach Garagenbrand +++

Diese Aktion ging voll in die Hose: Eine 39 Jahre alte Frau aus Pullach wollte eine Spinne in ihrer Garage loswerden. Beherzt griff die Frau zu Feuerzeug und Spraydose und richtete die Flamme auf den krabbelnden Achtbeiner. Was die 39-Jährige dabei nicht beachtete, war die leicht entflammbare Dämmung der Garage, die prompt Feuer fing. Erst die Freiwillige Feuerwehr Pullach konnte den Brand löschen, wobei ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro entstand. Laut Polizeimeldung ist jedoch unklar, ob die Spinne das Feuer-Inferno überlebt hat oder nicht...

+++ 30.05.2018: Panzernashorn tötet Angler in Nepal +++

Ein seltenes Panzernashorn hat nahe dem nepalesischen Chitwan-Nationalpark einen Angler getötet. Der 50-Jährige war in den frühen Morgenstunden auf dem Heimweg von einem Ausflug zum Fluss Rapti im südlichen Zentrum des Landes, als das Wildtier ihn angriff, wie Prabhu Prasad Dhakal von der örtlichen Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann starb demnach später im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Aus einem Zoo in Rheinland-Pfalz sind mehrere Raubkatzen, darunter zwei Tiger, ausgebrochen.

Aus einem Zoo in Rheinland-Pfalz sind mehrere Raubkatzen, darunter zwei Tiger, ausgebrochen. Bild: Paul Zinken / picture alliance / dpa

Der Nationalpark ist ein bekanntes Naturschutzgebiet in dem südasiatischen Land. Neben den gefährdeten Nashörnern leben dort auch Tiger und andere Tierarten. Die Nashornpopulation in Nepal ist in jüngster Zeit deutlich gewachsen und wird derzeit auf 645 geschätzt. Die steigende Zahl der Tiere sorgt aber bei den Anrainern des Naturschutzgebietes für Unbehagen, weil auch die Zahl der Angriffe auf Menschen gestiegen ist.

+++ 29.05.2018: Ausgebüxtes Känguru wieder zurückgekehrt +++

Ein in Magdeburg ausgebüxtes Känguru ist wieder zurückgekehrt. Das Tier namens Jimmy war in der Nacht zu Sonntag vom Gelände eines Reiterhofs abgehauen. Es sollte mit Hilfe der Tierrettung eingefangen werden, war aber schneller und entkam über ein Feld. Dort hatte sich seine Spur verloren. Ein Zeuge habe nun das Känguru zurückhüpfen sehen, teilte die Polizei in Magdeburg am Dienstag mit. Der Halter wurde geweckt und konnte Jimmy wieder in seinem Käfig einsperren.

Ein Bienenschwarm hat sich auf einem Fahrrad niedergelassen.

Ein Bienenschwarm hat sich auf einem Fahrrad niedergelassen. Bild: Manfred Wimmer / Feuerwehr Krems via APA / picture alliance / dpa

+++ 28.05.2018: Kuh verirrt sich auf Baugerüst - von Feuerwehr gerettet +++

Eine oberbayerische Kuh ist gleich am ersten Tag auf der Alm ihre eigenen Wege gegangen - und auf einem Baugerüst gelandet. Das Tier sei "auf der Suche nach Abwechslung" bei Oberaudorf bei Rosenheim auf das an einer Brücke installierte Gerüst gestiegen, dann über zwei Gerüst-Etagen abgerutscht und nicht mehr weitergekommen, schrieb die Feuerwehr auf Facebook. Zwei Dutzend Helfer der Freiwilligen Feuerwehr mussten ausrücken, um das Tier zu retten. Der Bayerische Rundfunk hatte über den ungewöhnlichen Einsatz am Samstagabend berichtet.

Die Kuh überstand den Ausflug samt Absturz weitgehend unverletzt. Die Bauarbeiter hatten offenbar das Gerüst aufgestellt, als noch keine Kühe auf der Weide waren und deshalb nicht an eine Absicherung gegen Weidevieh gedacht. Wanderer entdeckten dann die Kuh in der misslichen Lage. Da die Polizei das Tier nicht vom Gerüst bekam, halfen die Feuerwehrleute. Sie bauten der Kuh aus Holz einen Steg.

+++ 28.05.2018: Tod von zwölf Pottwalen in Neuseeland stellt Experten vor Rätsel +++

In Neuseeland stellt der Tod eines Dutzends riesiger Pottwale alle Experten vor ein Rätsel. Die 12 bis 14 Meter langen Tiere wurden im Lauf der vergangenen Tage in der Nähe von Kaupokonui auf der Nordinsel des Pazifikstaats an Land getrieben, wie die Meeresschutzbehörde DOC am Montag mitteilte. Vermutet wird, dass die Wale - alles männliche Tiere aus einer einzigen Herde - bereits im Meer starben. Der Grund dafür ist bislang völlig unklar.

Die drei kleinen Baby-Löwen haben im Zoo Frankfurt ihre öffentliche Premiere gefeiert.

Die drei kleinen Baby-Löwen haben im Zoo Frankfurt ihre öffentliche Premiere gefeiert. Bild: Boris Roessler / picture alliance / dpa

Die insgesamt zwölf Kadaver wurden seit Donnerstag vergangener Woche in einem teils schwer zugänglichen Gebiet der Westküste entdeckt, der letzte am Sonntag. In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass ganze Gruppen von Walen stranden. Allerdings ist es äußerst selten, dass auch die riesigen Pottwale ein solches Schicksal ereilt. Aus dem Kreis von Neuseelands Ureinwohnern, den Maori, hieß es: "Wir stehen alle unter Schock."

Eine Maori-Vertreterin, Bonita Bigham vom örtlichen Ngati-Tu-Stamm, sagte im Radio: "Es kann schon vorkommen, dass ein einzelner Wal strandet. Aber nicht einmal die Ältesten von uns können sich daran erinnern, dass so viele wie in letzter Woche gestrandet wären." Auch aus den Erzählungen früherer Generationen sei so etwas nicht bekannt.

Nach Angaben der Meeresschutzbehörde waren zuletzt 2003 so viele Pottwale gestrandet. 1972 wurden in Neuseeland sogar 72 Pottwale an Land getrieben. Eine der häufigsten Erklärungen ist, dass das Leittier seine Orientierung verliert - warum auch immer - und ihm die anderen Tiere dann an den Strand folgen. Dies würde allerdings diesen Fall nicht erklären, weil offenbar alle Wale schon im Wasser tot waren. Eine Autopsie der Kadaver soll nun Aufschluss erbringen.

Pottwale sind in allen Ozeanen verbreitet. Männliche Tiere können bis zu 20 Meter lang und mehr als 50 Tonnen schwer werden. Weibliche Tiere erreichen eine Länge von bis zu zwölf Metern und ein Gewicht von bis zu 15 Tonnen. Damit sind Pottwale die größten räuberisch lebenden Tiere der Welt. Meist ernähren sie sich von Tintenfischen.

Weil sie eine Spinne in ihrer Garage abfackeln wollte, sitzt eine Frau aus Pullach nun auf einem Schaden von 5.000 Euro.

Weil sie eine Spinne in ihrer Garage abfackeln wollte, sitzt eine Frau aus Pullach nun auf einem Schaden von 5.000 Euro. Bild: Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance / dpa

+++ 23.05.2018: Angeblich 18 Jahre weg - Entlaufener Kater zurück beim Besitzer +++

Die Berliner Polizei hat einem Berliner Katzenbesitzer ein angeblich vor 18 Jahren entlaufenes Tier zurückgebracht. Der schwarze Kater "Kimba" sei in verwahrlostem Zustand auf einer Wache abgegeben worden, schrieb die Polizei am Mittwoch auf Facebook.

Er hatte demnach am vergangenen Freitag auf einem Gehweg im Ortsteil Marienfelde mit "kläglichem Miauen" auf sich aufmerksam gemacht. Da das Tier einen Chip im Körper hatte, konnten die Beamten den Besitzer ausfindig machen. Dieser gab an, dass "Kimba" ihm vor 18 Jahren entlaufen sei und er nicht geglaubt habe, ihn jemals wiederzusehen.

Nach einem Tierarztbesuch sei Kimba wieder bei gutem Appetit - er versuche den Begriff "stubenrein" zu verinnerlichen, hieß es im Beitrag weiter. "Die Beziehung zum zweiten Kater im Haushalt steht noch ganz am Anfang." Ein Foto zeigt einen etwas struppigen Kater mit langen weißen Schnurrhaaren. Was er allerdings in der langen Zeit gemacht hat, bleibt das Geheimnis des Katers. Die Polizei vermutet, es sei das "das Abenteuer seines Lebens" gewesen.

Katzen haben für gewöhnlich eine Lebenserwartung von etwa 14 bis 18 Jahren, können bei guter Pflege aber 25 Jahre und älter werden.

+++ 23.05.2018: Amt nimmt Familie Känguru weg +++

Eine Behörde hat einer Familie aus Niedersachsen ihr Känguru weggenommen. Dies teilte der Landkreis am Mittwoch mit. Die Familie lebte mehr als drei Jahre mit ihrem Haustier Viggo. In den vergangenen Monaten hatte das Veterinäramt Celle versucht, sich mit der Familie über die Haltungsbedingungen zu einigen. Vergeblich.

Nun seien die letzten Fristen verstrichen, das Känguru sei abgeholt und "artgerecht untergebracht" worden. Sollte die Familie nachbessern, werde das Amt das Haustier wieder zurückgeben. Die Familie selbst spricht von einer "überfallartigen Aktion".

Nachdem das Känguru im vergangenen Sommer ausgebüxt war und es Polizisten wieder hatten einfangen müssen, überprüften Tierärzte und Behörden die Haltebedingungen. Sie stellten fest, dass der Garten, in dem Viggo herumhopste, nach den gesetzlichen Bestimmungen rund 50 Quadratmeter zu klein für ein Rotnackenwallaby ist.

Nach Angaben der Familie ist das Gelände etwa 150 Quadratmeter groß. Das Amt hatte die Familie aufgefordert, das Känguru an Artgenossen zu gewöhnen und einen Sachkundenachweis zu erbringen. Einzig den Nachweis sollen die Halter nach Angaben des Landkreises erfüllt haben.

+++ 22.05.2018: Mutiertes Schwein mit menschlichen Händen entdeckt +++

SAU-bekloppt oder eine echte Schweinerei? Bei YouTube kursiert ein Video, das Verschwörungstheoretiker begeistern dürfte. Zu sehen sein soll darauf ein vermeintlich mutiertes Schwein mit menschlichen Händen.

Ein Panzernashorn - hier ein Exemplar aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn - hat in Nepal einen Angler getötet.

Ein Panzernashorn - hier ein Exemplar aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn - hat in Nepal einen Angler getötet. Bild: Sven Hoppe / picture alliance / dpa

+++ 16.05.2018: Kuh auf Abwegen plumpst in Swimmingpool +++

Eine ausgebüxte Kuh ist Mittwoch in Lanhausen bei Cuxhaven in einen Swimmingpool geplumpst. Das berichtete die Feuerwehr. Zuvor hatte die "Nordsee-Zeitung" berichtet. Demnach war das Tier am Morgen von seiner Weide entwichen, durch eine Hecke auf das Grundstück gelaufen und ins Wasser gefallen. Bewohnern des Hauses sei es mit Hilfe der Nachbarn gelungen, das unverletzte Tier noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Pool zu ziehen.

Eine Kuh, die sich auf ein Baugerüst verirrt hatte, musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Eine Kuh, die sich auf ein Baugerüst verirrt hatte, musste von der Feuerwehr gerettet werden. Bild: Feuerwehr Flintsbach a.Inn / picture alliance / dpa

+++ 14.05.2018: Ziegen-Herde terrorisiert Kleinstadt +++

Seit Wochen wird die irische Kleinstadt Ennis von einer Herde Ziegen terrorisiert. Die Tiere "pflanzen sich fort, als gäbe es kein Morgen", beschreibt Mary Howard von der Bezirksverwaltung gegenüber dem "Irish Examiner" die Situation. Mindestens 22 Ziegen sollen bereits in der Stadt wohnen. Sie springen auf parkende Autos und gefährden den Straßenverkehr. Die Bewohner sind genervt. Die Ziegen sind nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, sondern auch für sich selbst. Zwei Ziegen sind an einem Stromschlag gestorben. Der Grund: Sie seien einem Umspannwerk zu nah gekommen.

Nun will Ennis gegen das meckernde Problem vorgehen: Man könnte die Tiere zwar einfach fangen und einschläfern, doch das wollen die tierlieben Bewohner der irischen Stadt dann doch nicht. Daher sollen die männlichen Tiere kastriert werden und Warnschilder angebracht werden. So soll verhindert werden, dass die meckernden Vierbeiner nicht irgendwann die Kontrolle über die Stadt übernehmen.

+++ 14.05.2018: Bochumer Supermarkt-Spinne ist tot - Filiale wieder geöffnet +++

Entwarnung in einer Bochumer Supermarkt-Filiale: Eine am Freitag in dem Discounter gesichtete Groß-Spinne ist tot (news.de berichtete). Die betroffene Filiale habe am Montag wieder normal öffnen können, sagte eine Sprecherin der Discount-Kette. Zuvor hatte ein Kammerjäger den Supermarkt ausgeräuchert. Danach war das tote Tier gefunden worden. Um welche Art es sich handelt, werde noch untersucht.

Ein Mitarbeiter hatte die möglicherweise giftige Spinne am Freitagmorgen vor der Filialöffnung beim Auspacken von Bananenkisten bemerkt. Laut Feuerwehr ließ er die Kiste fallen, das "handtellergroße" Tier krabbelte davon. Nach dem Einsatz des Kammerjägers wurde der Laden am Wochenende gereinigt und wieder hergerichtet.

Dass mit Früchten hin und wieder kleine Tiere in Supermärkte gelangen, ist nicht ungewöhnlich. Nach früheren Angaben der Sprecherin werden die ungebetenen Gäste aber meistens aufgespürt. Eine "Benebelung" sei die Ausnahme.

+++ 14.05.2018: Büffel sorgen für Mega-Stau auf A3 +++

Fünf entlaufene Wasserbüffel haben auf der Autobahn 3 bei Leverkusen für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Polizei und Feuerwehr waren in der Nacht zum Montag über mehrere Stunden im Einsatz, um die kreuz und quer laufenden Tiere zwischen dem Dreieck Langenfeld und Kreuz Leverkusen von der Fahrbahn zu bekommen. Die Autobahn war zeitweise in beide Richtungen gesperrt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Erst am Morgen gelang es, die Büffel abzutransportieren und die A3 wieder freizugeben.

+++ 13.05.2018: Gesund aber schmutzig! Ausgebüxte Affen nach Tagen heimgekehrt +++

Fast eine Woche nach ihrem Ausbruch aus dem Osnabrücker Zoo sind zwei Mantelaffen wohlbehalten zurückgekehrt. Die beiden Weibchen Ofina und Kimberly hatten sich am vergangenen Montag aus dem Staub gemacht. Wahrscheinlich hatten sie sich in einem an den Zoo angrenzenden Buchenwald versteckt, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Jetzt sind sie von selbst in ihr Gehege zurückgekehrt.

Die auch Guereza genannten Tiere könnten sehr gut klettern, und die Umgebung des Zoos mit einem dichten Wald sei schwer zu überschauen, erklärte eine Sprecherin. Nach ersten Untersuchungen gehe es den Affen gut. Nur ihr Fell sei bei dem Ausflug ein wenig schmutzig geworden. Wie die friedlichen Tiere über den bis zu dreieinhalb Meter breiten Wassergraben gelangen konnten, wissen die Pfleger bis jetzt noch nicht. Der Zoo prüfe nun, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Anlage weitergehe.

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news.de/dpa
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