14.04.2018, 11.06 Uhr

Wetter im April 2018: Achtung, Blutregen! In DIESEN Regionen wird es schaurig

Am Freitag, dem 13., ergießt sich über Deutschland ein Blutregen.

Am Freitag, dem 13., ergießt sich über Deutschland ein Blutregen. Bild: dpa

Ausgerechnet am Freitag, den 13., wartet das Aprilwetter mit einem düsteren Wetterphänomen auf - dem Blutregen. Doch keine Sorge: Der blutrote Regen kündet nicht etwa vom Beginn der Apokalypse und hat auch nichts mit den sieben Plagen aus dem Alten Testament zu tun. Für Autofahrer kann der blutrote Regen jedoch ernste Gefahren bergen.

Blutregen im April 2018 über Deutschland: So entsteht das Phänomen

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird der Blutregen durch Wüstensand verursacht. In Deutschland stammt dieser Staub meist aus der Sahara und wird vom Wind in großen Höhen über das Mittelmeer nach Europa gebracht. Im Frühjahr sind es auch manchmal Pollen in der Luft, die den Regen gelb oder rötlich färben.

Wie ein DWD-Meteorologe sagte, soll nach den Niederschlägen zum Wochenbeginn von Donnerstag an ein neuer Schwung an Sahara-Staub über Deutschland hinwegziehen. Blutregen wird dann vor allem in der Nacht zum Freitag zwischen 23 und 3 Uhr nachts in der Mitte und dem Norden erwartet. Am stärksten vom Blutregen betroffen seien der Großraum Hamburg sowie der Nordosten Deutschlands.

Auswirkungen des Blutregens auf die Gesundheit und Gefahren für Autofahrer

Autofahrer dürften den Blutregen wohl am stärksten zu spüren bekommen. Denn der rote Wüstensand setzt sich auf den Karosserien ab und erschwert einen klaren Blick durch die Autoscheiben. Sonst ist der Blutregen völlig ungefährlich. Für gewöhnlich haben Staubpartikel in der Luft keine unmittelbaren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Experten warnen dennoch vor einem erhöhtem Gesundheitsrisiko! Bei Allergikern und Asthmatikern kann es zu Problemen kommen.

Wetter im April 2018: DWD-Wettervorhersage fürs Wochenende

Mit kräftigen Gewittern und Schauern wartet der April auch in den nächsten Tagen auf. Bis zum Wochenende stehe Deutschland unter Tiefdruckeinfluss, erklärte der DWD. Vor allem über den Norden und Westen zögen deshalb weiter dichte Regenwolken, am größten ist das Gewitterrisiko der Vorhersage zufolge am Freitag. Doch es gibt auch viele sonnige Abschnitte und bleibt mit 13 bis 24 Grad frühlingshaft mild, erklärte der Wetterdienst. Nur an der Ostsee bleibt es kühl. Kommende Woche wird es dann richtig schön.

Voraussichtlich ab Montag steigen die Tagestemperaturen nach und nach an, ab Mittwoch sind der DWD-Vorhersage zufolge sonnige 25 Grad am Oberrhein bis zum Rhein-Main-Gebiet möglich. Es sehe nach richtig schönem Wetter bis voraussichtlich Donnerstag oder Freitag aus, sagte der DWD-Meteorologe Olaf Pels Leusden. Teils könne es sogar noch wärmer werden.

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bua/kns/news.de/dpa
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