27.03.2018, 09.39 Uhr

Maddie McCann: Suche geht weiter! Führt diese Spur zu Maddie?

Auch fast elf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter geben Maddies Eltern die Hoffnung nicht auf (Archivbild).

Auch fast elf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter geben Maddies Eltern die Hoffnung nicht auf (Archivbild). Bild: Sören Stache/dpa

Noch immer ist unklar, was am 3. Mai 2007 in einer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz passiert ist. Damals verschwand die dreijährige Madeleine McCann ohne jede Spur. Doch auch fast elf Jahre nach ihrem Verschwinden geben Eltern und Ermittler die Hoffnung nicht auf. Nun soll einer weiteren Spur nachgegangen werden.

Vermisstenfall Madeleine McCann: Ermittler erhalten mehr Geld

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, hat die Londoner Polizei vor kurzem einen neuen Förderantrag gestellt, um mehr Geld für die Ermittlungen im Fall der vermissten Maddie McCann zu erhalten. Demnach soll die Behörde demnächst erneut 150.000 Britische Pfund erhalten, um weiteren Spuren nachzugehen. Ein Polizeisprecher sagte gegenüber der "Daily Mail": "Die Ermittlungen sind noch nicht beendet und wir werden der Sache weiter mit Entschlossenheit nachgehen. Bislang gibt es keine Pläne, Ermittler von dem Fall abzuziehen."

Neue Hoffnung! Führt diese Spur zu Maddie?

Auch Maddies Eltern zeigten sich laut "Daily Mail" erleichtert über den Fortgang der Ermittlungen: "Sie sind sehr erfreut, dass die Polizei immer noch daran glaubt, dass in diesem Fall noch Arbeit zu erledigen ist und sehr dankbar, dass weitere Geldmittel für die Suche zur Verfügung gestellt werden", so ein Sprecher der Familie. Das Geld soll verwendet werden, um einer letzten Spur nachzugehen, die vielleicht zu Maddie führen könnte. Aus ermittlungstaktischen Gründen machte die Polizei bislang jedoch noch keine Aussagen darüber, um was es sich dabei handelt.

Die schwierige Suche nach der vermissten Maddie McCann

Die Suche nach Maddie McCann ist eine der größten und kostspieligsten Aktionen der britischen Polizei in der jüngeren Geschichte. Seit Mai 2011 haben die Ermittler über 40.000 Dokumente gesichtet und übersetzt und rund 600 Personen befragt, die angeblich mit dem Verschwinden von Maddie zu tun haben könnten. Insgesamt sollen die Untersuchungen mehr als 11 Millionen Britische Pfund verschlungen haben – bislang erfolglos. Ob Maddie noch lebt oder jemals gefunden wird, bleibt indes ungewiss.

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jat/koj/news.de
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