13.03.2018, 12.00 Uhr

Giftköder in Nürnberg: Wer hat Mops Monk vergiftet?

Immer wieder werden Hunde Opfer von Giftködern. (Symbolbild)

Immer wieder werden Hunde Opfer von Giftködern. (Symbolbild) Bild: Fotolia / Scott

Immer wieder warnen die Polizei oder Tierschutzorganisationen vor Giftköder-Attacken. Die Opfer seien meist Hunde. Die Köder seien meist mit Nadeln, Schrauben oder Rasierklingen gespickt - teilweise auch mit Rattengift. Schnappt sich der Hund einen Giftköder, kann das im schlimmsten Fall tödlich enden.

Mops Monk qualvoll gestorben - Wer hat Hinweise zum Hundemörder?

Der acht Jahre alte Mops Monk hatte offenbar einen solchen Giftköder gefressen. Anfang März starb der Hund "nach einem unvorstellbar qualvollen Kampf in seinem eigenen Blut", schreibt sein Besitzer auf Facebook. "Es war das Rattengift eines/r Hundehassers/in im Nürnberger Osten. Ein grundloser und schwerer Verlust eines so großherzigen Wesens."

Nun sucht der trauernde Besitzer von Monk sachdienliche Hinweise zum Täter. Dafür hat er sogar eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Vermutlich hat Monk den Giftköder auf der öffentlichen Grünanlage Wiesengrund Laufamholz im Nürnberger Osten gefressen, denn dort sei sein Herrchen mit ihm unterwegs. Wer kann helfen?

Achtung Giftköder! Hunde nicht aus den Augen lassen

Grundsätzlich sollten Besitzer ihr Tier auf Spaziergängen gut beobachten. In der Regel erkennen sie schnell, wenn ihr Vierbeiner etwas Besonderes wittert. Der Versuch, Hunden das Fressen von herumliegenden Sachen abzugewöhnen, ist aber meist zum Scheitern verurteilt. Darauf weist die Organisation Vier Pfoten hin. Oft bewirkt es sogar das Gegenteil und der Hund verschlingt die Sachen so hastig, dass man sie ihm nicht mehr wegnehmen kann.

Eine Chance haben Besitzer nur, wenn sie ihrem Tier frühzeitig das Tauschen beibringen: Dabei lernt der Hund, gefundene Beute mit einem aus ihrer Sicht besseren Objekt zu tauschen. Das kann zum Beispiel ein Spielzeug oder ein Leckerli sein. Diese Methode verringert die Gefahr, dass der Hund den Giftköder frisst. Sie braucht allerdings etwas Übung.

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Hat das Tier den Köder doch gefressen, sollten Halter ihn sofort zum Tierarzt bringen. Eine Vergiftung zeigt sich durch Krämpfe, Atemnot und Erbrechen. Eigenmächtige Versuche, das Tier zu behandeln, gehen meistens schief. Sie kosten nur wertvolle Zeit und verschlimmern den Zustand des Vierbeiners noch.

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bua/loc/news.de/dpa
Themen: Hund
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