10.08.2018, 14.52 Uhr

Wetter August 2018 aktuell: Kühlerem Wochenende folgt neue Hitzewelle!

Eine Superzelle ist im Anmarsch und könnte Teile Deutschland verwüsten.

Eine Superzelle ist im Anmarsch und könnte Teile Deutschland verwüsten. Bild: Fotolia/ ธนพล สินสร้าง

Die Hundstage bescheren uns weiter sommerliches Wetter. Die aktuellen Wetter-Aussichten für Deutschland, lesen Sie hier.

Wetter-News im Ticker - Die DWD-Wettervorhersage aktuell

+++ 10.08.2018:Kühlerem Wochenende folgt neue Hitzewelle +++

Nach der wochenlangen Hitze steht Deutschland erstmals ein etwas kühleres Wochenende bevor. Im Norden gibt es am Samstag bei Temperaturen zwischen 19 und 24 Grad vereinzelt Schauer und Gewitter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Im Süden wird es heiter bei Temperaturen von 23 bis zu 27 Grad.

In der Nacht zum Sonntag regnet es im Norden in Küstennähe vereinzelt. Ansonsten zeigt sich die Nacht vielfach gering bewölkt oder klar. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 10 Grad an der See und 12 und 7 Grad im Rest des Landes. Am Sonntag wird es im Norden und Nordwesten wolkig, an der See regnet es örtlich. Ansonsten wird es heiter oder sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad an der Nordsee und 31 Grad im Südwesten, wo die Hitze langsam zurückkehrt.

In der Nacht zum Montag zeigen sich im Nordwesten Wolken, ansonsten ist es gering bewölkt oder klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 und 9 Grad. Am Tag ist es zunächst sonnig, lediglich im Norden und Nordwesten zeigen sich Wolken. Es bleibt aber weitgehend trocken. Es wird sehr warm bis heiß und zum Teil schwül mit Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad. Im Osten dürfte es lokal sogar noch etwas heißer werden. Örtlich muss mit Gewittern und Unwettern gerechnet werden.

+++ 07.08.2018: Hitzetage mit bis zu 39 Grad erwartet - kräftige Gewitter möglich +++

Bei viel Sonnenschein erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag wieder Temperaturen von bis zu 39 Grad in Deutschland. Im Norden bleibt es dabei voraussichtlich weiterhin trocken. Im Süden - vor allem im Bergland - kann es aber zu teils kräftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel kommen.

In der Nacht zum Dienstag war kaum Regen gefallen. Mancherorts kühlte es auf Werte von 14 bis 21 Grad ab, im Norden und Osten sowie im Mittelgebirge sogar bis auf 12 Grad. In den folgenden Tagen steigt die Unwettergefahr in Deutschland. Am Donnerstag könnten Gewitter mit heftigem Regen dann vielerorts Abkühlung bringen.

+++ 04.08.2018: Gewitter bringen Südosten Deutschlands kurzzeitige Abkühlung +++

Einzelne Gewitter bringen Deutschland bis zum Montag endlich ein bisschen Abkühlung - zumindest für ein paar Stunden. Vor allem in der Südosthälfte kann es teilweise kräftig regnen. Dabei fallen innerhalb einer Stunde bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte.

Abseits der Hitzegewitter bleibt es jedoch weiterhin sehr heiß: Im Rhein-Neckar-Raum und am Oberrhein erwarten die Meteorologen erneut Temperaturen von bis zu 38 Grad. Nur an der See ist es mit 22 Grad etwas angenehmer. Auch am Montag und Dienstag steigen die Temperaturen tagsüber wieder auf Werte zwischen 30 und 38 Grad.

+++ 28.07.2018: Hitzewelle in Deutschland - DWD warnt vor Gewittern +++

Hitzegeplagte müssen weiter auf wirkliche Abkühlung warten. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, bringt eine Kaltfront des Tiefs "Juli" zwar am Samstag und teils auch noch in der Nacht zum Sonntag Wolken und Gewitter und damit kurzzeitig etwas kühlere Temperaturen. Das für die hochsommerlichen Verhältnisse recht mächtige Tiefdruckgebiet selbst zieht aber nicht über Europa hinweg und verharrt über der Nordsee.

"Daher macht sich bereits am morgigen Sonntag rasch wieder Hochdruckeinfluss breit, die Sonne kann erneut kräftig einheizen und die Temperaturen wieder auf Werte um 30 Grad treiben", sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert. Am Montag würden teilweise wieder Temperaturen um die 35 Grad erreicht, dazu werde es schwül. Auch bis zur Wochenmitte bleibt es demnach warm bis heiß.

Allerdings bleibt das Schauer- und Gewitterrisiko Teilen Deutschlands zunächst erhalten. Am Montag ist es im Westen, Nordwesten und am Alpenland noch eher gering, am Dienstag müssen sich die Menschen im Nordwesten aber auf Gewitter mit Starkregen einstellen. Auch im weiteren Verlauf der Woche und am Wochenende kann es bei örtlicher Bewölkung immer wieder Gewitter oder auch nur etwas Regen geben.

Da bedeutet aber keineswegs, dass die Temperaturen sinken. Die Höchstwerte liegen ab Mittwoch bis zum darauffolgenden Montag bei um die 31 Grad, im Norden ist es generell etwas kühler, wie der DWD berichtet.

+++ 22.07.2018: Hundstage in Deutschland - was bedeutet das? +++

Die Hundstage sind da und Deutschland sollen die wärmsten Tage des Jahres bevorstehen. Zumindest dann, wenn der Wettermythos Recht behält. Ob auch Meteorologen eine Hitzewelle vorhersagen und woher die Hundstage überhaupt ihren Namen haben, lesen Sie hier.

+++ 21.07.2018: Heißester Tag des Jahres steht bevor +++

Meteorologen zufolge wird das Sommerwetter der letzten Tage noch eine Weile anhalten. In der nächsten Woche könnte uns sogar der heißeste Tag des Jahres erwarten.Dann könnten die Temperaturen über 35 Grad klettern.

+++ 14.07.2018: Sommergefühle kehren zurück - im Süden begleitet von Gewittern +++

In Deutschland kehren in den nächsten Tagen die Sommergefühle zurück - im Süden allerdings sind dabei auch Schauer und teils kräftige Gewitter möglich. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ist der Sonntag mit bis zu 32 Grad zunächst der wärmste der kommenden drei Tage. Er beginnt, abgesehen von der Nordsee und dem Nordosten, mit viel Sonnenschein. Im Süden kommen im Tagesverlauf dann aber lokal dichte Quellwolken auf, und es kann neben Schauern auch Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen geben. "Allerdings werden die Gewitter bei Weitem nicht jeden treffen" verspricht Meteorologe Markus Übel.

Auch am Montag bleibt diese Wetteraufteilung weitgehend bestehen: In der Südhälfte gibt es erneut Schauer und Gewitter, die wiederum kräftig ausfallen können. Auch Starkregen ist möglich. Im Norden können sich die Menschen über meist heiteres Wetter freuen. Es werden Temperaturen zwischen 24 und 31 Grad erreicht. Erneut sehr warm wird es mit bis zu 29 Grad am Dienstag. In Süddeutschland werden die sommerlichen Temperaturen erneut von Schauern und Gewittern begleitet. Am Nachmittag sind dann auch im Rest des Landes einzelne Schauer möglich. Im weiteren Wochenverlauf nimmt die Gewittergefahr dann bei Temperaturen um 25 Grad immer weiter ab.

+++ 10.07.2018: Kaltluftströme bedrohen Mega-Sommer in Deutschland +++

Deutschland steckt mitten im Hochsommer. Doch die heißesten Tage des Jahres sind in Gefahr. Eine Kaltluftfront aus Skandinavien lässt den Super-Sommer in Deutschland pausieren. Zum Glück ist die nächste Hitzewelle schon in Sichtweite.

+++ 07.07.2018: Tief dämpft zu Wochenbeginn den Hochsommer +++

Ein skandinavisches Tief verpasst dem Sommer zu Beginn der neuen Arbeitswoche einen kleinen Dämpfer. Wenn die dazugehörige Kaltfront am Montag und Dienstag Deutschland überquert, sind neben Wolken auch kühlere Temperaturen zu erwarten, berichtete eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Offenbach.

Bibbern ist aber dennoch nicht angesagt: Mit Temperaturen von 20 bis 25 Grad am Dienstag ist es zwar nicht mehr ganz so sommerlich, aber immer noch mild. Gerade im Norden könnte es am Dienstag auch mal regnen oder zu Gewittern kommen, hieß es. Nachts gehen die Temperaturen auf 14 bis acht Grad zurück - eine gute Gelegenheit also, aufgeheizte Wohnungen durchzulüften.

Von Mittwoch an setzt sich allerdings von Westen aus wieder häufiger die Sonne durch. Auch die Sommertemperaturen-Marke von 25 Grad dürfte dann wieder häufiger geknackt werden.

+++ 01.07.2018: Unwettergefahr im Süden - Trockenheit im Norden +++

Am Montag scheint die Sonne noch über weiten Teilen Deutschlands. Lediglich im Osten der Republik zeigen sich einige Wolkenfelder. Das Regenrisiko ist aber gering, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mitteilte. Anders zwischen Südschwarzwald und Alpen: Gebietsweise könnten dort am Abend Gewitter mit Starkregen niedergehen. Die Höchstwerte an den Küsten sowie in der Osthälfte liegen zwischen 19 und 25 Grad. Im übrigen Land steigen die Temperaturen auf 24 bis 29 Grad, an Oberrhein und Saar auf bis zu 31 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger Wind.

In der Nacht zum Dienstag wird es vom Südschwarzwald bis zu den Alpen wolkiger, mit einzelnen Schauern ist zu rechnen. Im Tagesverlauf kommen mitunter auch kräftige Gewitter mit Starkregen auf, wie der DWD mitteilte. Ansonsten bleibt es im Land überwiegend sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 31 Grad, im Bergland bei 19 bis 24 Grad.

+++ 30.06.2018:Nach Wochenend-Hitze droht sogar Frost +++

Vielerorts herrscht am Sonntag und auch am Montag und Dienstag mit Temperaturen um die 30 Grad ideales Schwimmbadwetter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Lediglich in der Osthälfte schieben sich Wolken vor die Sonne, es bleibt aber trocken. Auch der Rest der ersten Juli-Woche wird den Meteorologen zufolge warm, sonnig, sommerlich.Nachts kühlt die Luft auf angenehme 10 bis 15 Grad, im Osten gar auf 5 bis 8 Grad ab. Doch in höher gelegenen Tälern der östlichen Mittelgebirge sei Vorsicht geboten: Hier sei in den Nächten zu Sonntag und Montag sogar Bodenfrost möglich - empfindliche Pflanzen sollten abgedeckt werden.

+++ 29.06.2018: Juni 2018:Stabiles Sommerwetter - Es bleibt sonnig und warm in Deutschland +++

Was wäre das für ein Wetter für das Public Viewing eines Deutschland-Spieles gewesen! Mindestens bis Mitte der kommenden Woche sagen Meteorologen sommerlicher Temperaturen für Deutschland voraus. Dazu gibt es vor allem im Westen und der Mitte Sonne pur. Selbst vergleichsweise langfristige und damit unsichere Simulationen deuten auf ein beständiges Sommerwetter hin, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. "Bis auf Weiteres: clear sky" - klarer Himmel -, sagte ein Meteorologe des DWD am Freitag in Offenbach.

Der schönste Tag wird nach seinen Angaben wohl der Sonntag. Dann locken Temperaturen zwischen angenehmen 18 Grad in Ostvorpommern und heißen 32 Grad im südlichen Oberrheingraben und an der Mosel ins Freie. Nur im Osten ist es wolkig, sonst scheint die Sonne von einem blauen Himmel herab. In den Bergen und am Alpenrand können sich Gewitter bilden. Am Montag ziehen zwar einzelne Wolkenfelder über Deutschland hinweg, es bleibt aber sommerlich warm und trocken.

+++ 26.06.2018: Beste Aussichten fürs Public Viewing +++

Beste Wetteraussichten für das Public Viewing bei der Fußball-WM: Der Mittwoch präsentiert sich heiter, warm und trocken. So soll es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den nächsten Tagen auch weitergehen. Zum Wochenende hin wird es wieder hochsommerlich mit Temperaturen um die 30 Grad.

Bereits am Donnerstag zeigt das Thermometer Werte deutlich über der 20-Grad-Marke an. Am Niederrhein werden voraussichtlich 29 Grad erreicht. Im Südosten ziehen Wolken auf. Nachmittags kann es Schauer und Gewitter geben. Am Freitag scheint fast überall die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Samstag und Sonntag ist Badewetter angesagt.

+++ 25.06.2018:Der Sommer kehrt zurück +++

Nach dem kühlen Wochenende können sich die Menschen in Deutschland wieder auf wärmere Temperaturen einstellen. Das Hochdruckgebiet Daryl nähere sich aus Westen immer weiter an. Daryl bringe zwar zunächst noch viele Wolken, dann aber auch wärmeres Wetter. "Am Mittwoch gibt es verbreitet sommerliche Temperaturen", sagte ein Sprecher. Zum Wochenausklang steigen die Höchstwerte demnach örtlich auf über 30 Grad.

+++ 21.06.2018: Superzelle bedroht Deutschland zum Sommeranfang +++

Zum Sommerbeginn sorgt eine Kaltfront für einen Temperatursturz in Deutschland. Zudem dreht der Wind deutlich auf. Es droht eine Superzelle, die Sturmböen mit bis zu 100 km/h zur Folge haben könnte. Der DWD warnt zudem vor Gewittern, Starkregen und vereinzeltem Hagel.

+++ 17.06.2018: Christof bringt den Hitze-Sommer zurück +++

Zur Mitte der Woche bringe Christof dann wieder warmes bis heißes Sommerwetter mit Temperaturen von mehr als 30 Grad, erklärte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann. Am Montag ist es zunächst vor allem im Norden und Westen Deutschlands noch stark bewölkt, im Osten und Süden scheint hingegen bereits die Sonne. Die Höchsttemperaturen erreichen 19 bis 24 Grad, es bleibt überwiegend trocken.

Am Dienstag klettert das Thermometer auf mehr als 25 Grad, ehe am Mittwoch die 30-Grad-Marke geknackt wird. Spätestens dann strahlt die Sonne in ganz Deutschland vom wolkenfreien Himmel. An den Küsten wird es mit Höchstwerten um die 20 Grad deutlich kühler. Auch der Donnerstag wird laut DWD-Einschätzung wohl noch ein sonniger Tag. Dann komme aus dem Norden allerdings wieder kühlere Luft nach Deutschland, sagte DWD-Meteorologin Bertelmann. "Dabei nimmt die Schauer- und Gewittergefahr in der zweiten Wochenhälfte wieder zu."

+++ 15.06.2018: Schauer und Gewitter zum deutschen WM-Auftakt am Sonntag +++

Das Public Viewing zum deutschen WM-Auftakt am Sonntag könnte vielerorts ins Wasser fallen. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sind Schauer und teils kräftige Gewitter im Norden, Süden und Osten Deutschlands möglich. Unwetter seien zwar nicht in Sicht, wegen Blitzschlaggefahr sei der Aufenthalt im Freien bei Gewitter aber dennoch keine gute Idee, mahnten die Meteorologen am Freitag in Offenbach. Glück haben die Fußballfans im Westen, in der Mitte und später auch im Nordwesten mit meist trockenem Wetter. Im Osten und Süden wird es am Sonntag 23 bis 28 Grad warm, im Norden und Westen 19 bis 24 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind um West, in Gewitternähe drohen einzelne Sturmböen.

+++ 13.06.2018:Heftige Unwetter in Teilen Bayerns - ein Toter +++

Ein Toter, überflutete Straßen und Keller: Wieder haben Unwetter im Süden Deutschlands gewütet. Besonders betroffen waren Niederbayern und Südbayern. Ein Mann ist in Garmisch-Partenkirchen vom Fluss Partnach mitgerissen worden und gestorben. Rettungskräfte hatten zuvor mehrere Stunden lang nach dem 52-Jährigen in dem reißenden Fluss gesucht. Auch in Baden-Württemberg wurden Straßen und Keller in einer Gemeinde überschwemmt.

Wettervorhersage heute: Dauerregen in Süddeutschland

Am Mittwoch rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Dauerregen in Teilen Südbayerns. Im Alpenraum könnte es teilweise bis zu 70 Liter pro Quadratmeter bis Donnerstagnacht regnen. Im Süden von Baden-Württemberg könne es zu Starkregen kommen.

In Niederbayern waren die Feuerwehren in der Nacht zum Mittwoch im Dauereinsatz. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, kam es zu 60 Einsätzen im Zusammenhang mit dem Wetter. Straßen waren überschwemmt und vorübergehend gesperrt, darunter auch ein Teil der Bundesstraße 301. Autos wurden weggespült, Keller geflutet und Bäume umgestürzt. Besonders betroffen waren die Stadt sowie der Landkreis Landshut und der Großraum Bayerischer Wald.

Komplettes Sägewerk in Mauth weggeschwemmt

In Mauth im Osten des Freistaats habe die Gefahr bestanden, dass ein komplettes Sägewerk weggeschwemmt wird. Die Feuerwehr musste sich am Abend zurückziehen. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen keine.

In Baden-Württemberg traf es am Dienstagabend vor allem die Gemeinde Waldachtal. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, rückten Feuerwehrleute zu Dutzenden Einsätzen aus. Heftiger Regen setzte einen Supermarkt komplett unter Wasser. "Die Aufräumarbeiten an den Einsatzstellen werden sich sicherlich noch die nächsten Tage hinziehen", sagte der Sprecher.

+++ 12.06.2018: Wieder schwere Unwetter in Süddeutschland +++

Blitzeinschläge, dicke Hagelkörner, überschwemmte Straßen: Schwere Unwetter haben die Rettungskräfte in Süddeutschland in der Nacht zum Dienstag stark gefordert. Aus der Oberpfalz meldete die Polizei faustgroße Hagelkörner, viele Dächer und Fahrzeuge wurden beschädigt. In Franken wurden Straßen und Keller überschwemmt. In Regensburg setzte ein Blitz einen Dachstuhl in Brand.

In Baden-Württemberg war besonders die Region südlich und westlich von Stuttgart betroffen. Der Hauptbahnhof der Stadt Reutlingen musste zwischenzeitlich wegen Überflutung gesperrt werden. Ein Baukran wurde unterspült, vom Wasser betroffene Baustromverteiler verursachten einen Stromausfall. Einen älteren Mann in Kirchheim unter Teck musste die Polizei aus seinem mit Wasser vollgelaufenen Auto befreien: Ein Polizist schlug die Scheibe des Wagens ein und wurde dabei leicht verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt.

Wettervorhersage des DWD aktuell mit Gewittern, Regen und Unwettern

Für Dienstag rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes mit vereinzelten Gewittern und Starkregen, wieder im Süden.

Bereits am Montagabend waren schwere Unwetter über Süd- und Mitteldeutschland gezogen. Sintflutartiger Regen ließ in Südhessen zahlreiche Keller vollaufen. Besonders betroffen war Bürstadt an der Bergstraße. Einige Kellerwohnungen standen hier 60 bis 80 Zentimeter hoch unter Wasser.

+++ 11.06.2018: Kurzes Aufatmen nach schwülheißen Gewittertagen +++

Schwülheiße Tage mit unwetterartigen Gewittern - damit ist in Deutschland erst einmal Schluss. Denn von Nordosten her zieht kühlere Luft heran, die von Dienstag an das Wettergeschehen in weiten Teilen des Landes prägt. "Ein Spaziergang, etwas Radfahren, Joggen - alles kein Horror mehr", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag in Offenbach. Wo zum Wochenbeginn dennoch Unwetter und Gewitter drohen, erfahren Sie auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes. Dort finden Sie alle drohenden Unwetter in einer praktischen Übersicht.

Die letzen Gewitter ziehen sich am Dienstag in den Süden zurück, und am Mittwoch werden nur noch 20 Grad erreicht. Doch die Abkühlung ist nur von kurzer Dauer: Ab Donnerstag geht es mit den Temperaturen schon wieder nach oben. "Um 24 Grad sollten es am Freitag werden, und rechtzeitig zum Wochenende sollen es wieder um 26 Grad sein."

+++ 10.06.2018: Die Temperaturen sinken, die Unwetter-Gefahr bleibt +++

Die Saunatemperaturen sind erst einmal mal vorbei, das Unwetterrisiko bleibt. Vor allem im Süden Deutschlands ist in dieser Woche weiterhin mit heftigen Gewittern zu rechnen. Dazu kommt Dauerregen. "Die feuchte Luft wird quasi ausgewrungen", hieß es beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Südlich der Donau drohe Überschwemmungsgefahr.

Im Norden bleibt es dagegen trocken, weil die feuchte Luft nach Süden abwandert. Regen ist nicht in Sicht. Meteorologin Jacqueline Kernn sprach von einem "Niederschlagsdefizit", weil mancherorts im Norden und Osten seit dem Frühjahr kein oder viel zu wenig Regen fiel. Die sehr lange anhaltende Trockenheit belaste die Natur.

Rostock aktuell der trockenste Ort Deutschlands

Trockenster Ort des Landes ist derzeit Rostock. In diesem Monat bekam die Hansestadt noch keinen messbaren Regentropfen ab. Es folgen Erfurt mit nur 0,1 Liter und Greifswald mit 0,2 Liter Regen auf den Quadratmeter. Die nassesten Orte der Republik liegen im Westen und Süden der Republik: Köln-Bonn führt dem DWD zufolge die Liste mit 70 Litern auf den Quadratmeter an. Stuttgart kommt auf 66 Liter und Saarbrücken auf 42 Liter je Quadratmeter.

Die trockene Luft aus dem Norden sorgt auch für kühlere Temperaturen. Die Werte sinken von Tag zu Tag. Bis Mittwoch sollen sie maximal noch 25 Grad erreichen. "Das ist ein Temperatureinbruch, aber es bleibt mäßig-warm und für den Juni akzeptabel", sagt Kernn. Nachts werde es mit Tiefstwerten von 8 Grad ebenfalls deutlich frischer als in der Vorwoche. Die Abkühlung fällt in den Zeitraum der Schafskälte, die bis zum 20. Juni auftreten kann.

+++ 05.06.2018: Rekord: Heißester Mai seit 1881 laut Deutschem Wetterdienst +++

Gleich zwei rekordheiße Monate in diesem Frühjahr - Meteorologen sehen darin einen Beleg für den Klimawandel. Nach dem heißesten April war auch der Mai der wärmste seit 1881, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag nach Auswertung aller seiner Wetterstationen berichtete. "Wir erleben die letzten Jahre eine Häufung klimatologischer Rekorde, die sich in der Summe nur mit dem Klimawandel erklären lassen", sagte DWD-Vizepräsident Paul Becker. Mit diesen Rekorden sei aber auch eine Zunahme von Extrem-Ereignissen verbunden - im Mai etwa Starkregen und heftige Gewitter. Für die Zukunft erwarten die DWD-Wissenschaftler eine weitere Zunahme solcher Extrem-Ereignisse, wie Becker sagte. "Dies erfordert von uns allen intensivere Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen."

+++ 03.06.2018: Der Süden geht mit Regen, Blitz und Donner in die neue Woche +++

Über Deutschland setzt sich in der neuen Woche von Süden her erneut feuchte Luft durch - das sorgt für Schauer und Gewitter. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Sonntag wird der Montag erst heiter bis wolkig, später ziehen immer mehr Wolken auf. Vom Schwarzwald bis zum Alpenrand muss daher mit Schauern gerechnet werden.

Teilweise drohen auch kräftige Gewitter, lokal sind Unwetter - etwa durch Starkregen - möglich. Im Norden bleibt es indes trocken. Die Höchsttemperaturen liegen laut DWD zwischen 19 und 24 Grad im Nordwesten, ansonsten herrschen sommerliche Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad.

In der Nacht zum Dienstag drohen Gewitter im äußersten Süden. Sonst bleibt es gering bewölkt und trocken, im Nordwesten ist es teils stärker bewölkt. Auch in östlichen Mittelgebirgen muss mit Schauer und Gewitter gerechnet werden, teilte der DWD mit. Im Norden liegen die Höchstwerte zwischen 19 und 25 Grad, in den anderen Landesteilen zwischen 24 und 29 Grad.

+++ 02.06.2018: Wetter in Deutschland weiterhin warm und teils regnerisch +++

Nach den turbulenten Tagen Ende Mai und Anfang Juni bleibt das Wetter ziemlich unberechenbar. Einige Regionen Deutschlands seien trocken, andere weiter von teils heftigen Gewittern betroffen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mit.

Am Sonntag werde der Himmel vom Nordwesten bis zur Lausitz bewölkt, im Rest Deutschlands oft sonnig sein. Im Tagesverlauf gebe es vermehrt Quellwolken. Die Temperaturen erreichen im Norden und in der Mitte Höchstwerte von 21 bis 25 Grad, im Süden und Osten steigen die Werte bis 27 Grad.

Im Bergland und im Nordosten des Landes drohen aber noch einzelne, dann teils kräftige Gewitter. In der Nacht zum Montag geht die Gewitterwahrscheinlichkeit deutlich zurück, stellenweise werde es neblig. Die Tiefstwerte liegen bei 10 bis 16 Grad. Am Montag bleibt es laut DWD heiter, im Nordwesten ziehen aber starke Wolken auf. Im Norden wird es am Montag aber dennoch trocken mit Höchstwerten von 25 bis 29 Grad. An der See und im Bergland sind es 19 bis 24 Grad.

Auf das Bergland, die Alpen und den Südwesten Deutschlands kommen am Nachmittag häufige Schauer und teils kräftige Gewitter zu. Unwetter durch heftigen Starkregen seien dort nicht ausgeschlossen. Im Süden drohen auch am Dienstag noch weitere Schauer und Gewitter mit lokal heftigem Starkregen. Im Norden bleibe es trocken bei Höchsttemperaturen von 21 bis 29 Grad

+++ 01.06.2018: Unwetter trifft weite Teile Bayerns +++

Starkregen und Gewitter haben in der Nacht auf Freitag auch in weiten Teilen Bayerns Keller volllaufen lassen und Straßensperrungen verursacht. In Oberfranken lösten sich nach Polizeiangaben mehrere Schlammlawinen und rutschten auf Straßen. Teile einer Kreisstraße seien weggespült worden. Alleine im Landkreis Wunsiedel waren mehr als 350 Feuerwehrleute im Einsatz.

Im nördlichen Oberbayern sei die Polizei zu 42 wetterbedingten Einsätzen ausgerückt, sagte ein Sprecher am frühen Morgen: Keller liefen voll Wasser und Unterführungen mussten wegen Überflutungen gesperrt werden. In der Oberpfalz blockierten nach Polizeiangaben umgefallene Bäume mehrere Straßen.

In der Nacht zum Freitag hatten in vielen Teilen Deutschlands Unwetter gewütet - wie schon die Tage zuvor. Im Saarland und Rheinland-Pfalz setzte ein heftiges Gewitter Straßen und Keller unter Wasser.

+++ 01.06.2018: Heftige Unwetter im Saarland und Rheinland-Pfalz +++

Ein heftiges Unwetter hat in der Nacht zum Freitag im Saarland und Rheinland-Pfalz gewütet und Straßen sowie Keller unter Wasser gesetzt. "Die Lage ist dramatisch", sagte eine Polizeisprecherin in Saarbrücken am Morgen. Vor allem die Ortschaften St. Ingbert, Kleinblittersdorf, Blieskastel sowie ein Ortsteil von Saarbrücken seien überflutet. "Wir haben wegschwimmende Autos und unterspülte Straßen."

In Kleinblittersdorf stürzte demnach eine Brücke ein. Die Autobahn 1 wurde auf der Höhe Riegelsberg gesperrt, die Autobahn 620 auf der Höhe Saarbrücken. Die meisten Straßen in den betroffenen Gemeinden waren ebenso nicht befahrbar.

Auch in Rheinland-Pfalz wurden einige Regionen überschwemmt. In den Landkreisen Birkenfeld und Saarburg sowie im Raum Ludwigshafen gab es überflutete Straßen und vollgelaufene Keller, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. In Morbach schlug ein Blitz in eine Kapelle ein. Die Turmspitze hatte Feuer gefangen. Das Gebäude selbst brannte laut Polizei aber nicht ab.

In Frankenthal, Bad Dürkheim und Neustadt an der Weinstraße hatten die Feuerwehren in der Nacht unzählige Einsätze, wie ein Sprecher sagte. Rund 250 Notrufe seien eingegangen. Verletzte gab es nach vorläufigen Informationen nicht.

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