25.12.2017, 07.00 Uhr

Terroranschläge 2017: Diese Attentate erschütterten dieses Jahr die Welt

Auch das Jahr 2017 war von Terror geprägt.

Auch das Jahr 2017 war von Terror geprägt. Bild: fotolia/Getmilitaryphotos

Von news.de-Redakteurin Anne Geyer

Auch das Jahr 2017 war geprägt von Terroranschlägen. Während sich Deutschland Ende Dezember 2016 von dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19.12. erholte, schockte ein Anschlag auf einen Nachtclub in Istanbul am 1. Januar 2017. Ein 34-jähriger Kirgise erschoss damals 39 feiernde Menschen. 70 wurden zudem verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich die Terror-Organisation Islamischer Staat.

Das Jahr 2017 beginnt blutig - viele Tote bei Terroranschlägen in Mali und Pakistan

Am 18. Januar erschütterte der bislang schlimmste Terroranschlag Malis die Stadt Gao. In einem Militärlager explodierte eine Autobombe und tötete 77 Soldaten. Kurze Zeit später bekannte sich ein Ableger der Al-Kaida zu dem Anschlag. Am 16. Februar sprengte sich in Sehwan (Südpakistan) an einem Schrein liberaler Sufi-Muslime ein mutmaßlicher IS-Terrorist in die Luft. Er reißt 90 Menschen mit in den Tod.

Im März 2017 erschütterten drei Terroranschläge Kabul, Damaskus und London

Am 22. März 2017 stand in London die Zeit still.

Am 22. März 2017 stand in London die Zeit still. Bild: dpa

Im März hielten gleich drei Terror-Anschläge die Welt in Atem. Am 8. März stürmten fünf islamistische Terroristen ein Militärkrankenhaus in Kabul. Die genaue Zahl der Todesopfer wurde nie wirklich ermittelt und schwankt offiziellen Angaben zufolge zwischen 49 und 100 Menschen. Nur drei Tage später erschütterten Autobomben die Stadt Damaskus. Dabei wurden 74 schiitische Pilger getötet. Ein Ableger der Al-Kaida bekannte sich zu dem Anschlag. Am 22. März wurden in London fünf Passanten getötet, als ein 52-Jähriger mit seinem Auto in eine Fußgängergruppe raste. Er flüchtete, erstach einen Polizisten und wurde dann selbst erschossen. Zu dem Anschlag bekannte sich keine Organisation, doch die Polizei ging von einem Terror-Anschlag aus.

Im April wurden St. Petersburg und Stockholm zum Anschlagsziel

Im April ließen vor allem diese fünf Anschläge die Welt den Atem anhalten. Am 03.04. erschütterte ein Bombenanschlag durch einen 22-jährigen Selbstmordattentäter aus Kirgistan eine U-Bahn in der russischen Metropole St. Petersburg. Dabei starben 15 Menschen. Der Täter soll dem Terrornetzwerk der Al-Kaida angehört haben. Vier Tage später raste in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ein Lkw in Passanten und tötete fünf Menschen. Der 39-jährige Asylbewerber aus Usbekistan wurde gefasst. Er gehörte der islamistischen Szene an.

Männer nehmen am 27.05.2017 an einer Andacht für die Todesopfer des Terroranschlags auf koptische Christen in Deir El-Garnouse nahe Al-Minja (Ägypten) teil.

Männer nehmen am 27.05.2017 an einer Andacht für die Todesopfer des Terroranschlags auf koptische Christen in Deir El-Garnouse nahe Al-Minja (Ägypten) teil. Bild: dpa

Am 9. April wurden in Ägyptens Städten Tanta und Alexandria Anschläge auf koptisch-christliche Kirchen verübt. 45 Christen wurden durch die Bomben des Islamischen Staates ermordet. Am 15. des Monats starben nahe der syrischen Stadt Aleppo 120 Menschen. Unter den Opfern befanden sich viele Kinder. Auf einen Flüchtlings-Buskonvoi wurde ein Bombenanschlag verübt. Zu der Tat bekannte sich niemand. Am 21. April attackierten verkleidete Taliban eine Militärbasis in Afghanistan und töteten 140 Soldaten.

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