31.08.2017, 22.09 Uhr

Sternschnuppen im September 2017: 100 Sternschnuppen pro Stunde! Diese Nacht wird magisch

Im September flitzen einige Sternschnuppen über den Nachthimmel.

Im September flitzen einige Sternschnuppen über den Nachthimmel. Bild: dpa

Der Sternschnuppen-Supermonat ist vorbei! Doch wer die Perseiden verpasst hat, muss sich nicht grämen. Im September 2017 gibt es nämlich auch einige Highlights für Astronomie-Fans zu sehen.

Alpha-Aurigiden und Pisciden: DIESE Sternschnuppen-Ströme gibt's im September 2017

In der Nacht zum 01.09.2017 gibt es die ersten Sternschnuppen des Monats zu sehen. Dann erreichen bereits die Alpha-Aurigiden ihr Maximum. Dieser Strom ist sehr vielversprechend. 2007 konnte man mehr als 100 Meteore am Himmel sehen.

Doch damit nicht genug: Am 19. September 2017 sind die Pisciden am Himmel sichtbar. Pro Stunde werden allerdings nur fünf bis zehn Lichtkugeln erwartet. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22 und 4 Uhr morgens.

Jupiter und Saturn erhellen den Nachthimmel

Der Glanz am Himmel nimmt leider ein wenig ab. Dr Jupiter ist nur noch in der ersten Hälfte des Septembers zu sehen. Bereits mit einem Fernglas kann man vier Monde des Riesenplaneten am westlichen Himmel erkennen. Dazu gesellt sich der Saturn. Den Ringplaneten finden Sternengucker nordöstlich von Antares.

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Die Venus erobert hingegen den Morgenhimmel. Anfang des Monats ist sie kurz nach 3.30 Uhr am Osthorizont sichtbar. Ab der Monatsmitte gesellt sich der Mars zur Venus. Die abnehmende Mondsichel gesellt sich am 18. September zu den drei Morgenplaneten Venus, Mars und Merkur.

Vollmond im September 2017

Der Vollmond fällt in diesem Jahr auf den 6. September. Um exakt 9.03 Uhr hat der Mond seine größte Ausprägung erreicht. Am 13. September ist der Mond der Erde am nächsten. Dann werden den Erdtrabanten nur noch 369.860 Kilometer von uns trennen. Im August wird der Vollmond übrigens als Fruchtmond, Erntemond und sogar Maismond bezeichnet. Die Namen charakterisieren den Monat meist nach typischen Kennzeichen der Natur, wie beispielsweise der Erntezeit.

Herbstviereck am Osthimmel erstrahlt

Hoch im Osten erkennt man das Pegasusquadrat. Es wird auch Herbstviereck genannt, da der Pegasus das Leitsternbild des Herbstes ist. An das Herbstviereck schließt sich die Sternenkette der Andromeda an. In ihr sieht man in dunkler, klarer Nacht fernab irdischer Beleuchtung ein blasses Lichtfleckchen, unsere Nachbarmilchstraße, die Andromedagalaxie. Mehr als 400 Milliarden, also 400.000 Millionen Sonnen leuchten in einer Entfernung von fast drei Millionen Lichtjahren.

Tagundnachtgleiche (22.09.2017) markiert astronomischen Herbstanfang

Am 22. September überschreitet die Sonne den Himmelsäquator um 22.02 Uhr in südlicher Richtung, der Herbst beginnt. An diesem Tag sind Tag- und Nachtbogen der Sonne gleich groß, die Tagundnachtgleiche tritt ein. Da die Lufthülle der Erde durch Strahlenbrechung das Sonnenbild anhebt und außerdem Auf- und Untergang für den oberen Rand der Sonnenscheibe berechnet werden, tritt die eigentliche Tagundnachtgleiche erst drei Tage nach diesem sogenannten Herbstäquinoktium ein.

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bua/sam/news.de/dpa
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