11.08.2017, 16.11 Uhr

Wetter im August 2017: Unwetterwarnung! Dauerregen lässt Hochwasser-Gefahr steigen

Der Dauerregen lässt die Hochwasser-Gefahr wieder steigen.

Der Dauerregen lässt die Hochwasser-Gefahr wieder steigen. Bild: dpa

Unwetter haben in Sachsen und Bayern gewütet und eine Reihe von Schäden hinterlassen. Im ostsächsischen Lauta schlug zuletzt ein Blitz in ein Haus ein und ließ den Dachstuhl in Flammen aufgehen, wie die Polizei berichtete. Das Gleiche geschah in Thalmässing nahe Nürnberg. In der Umgebung von Passau setzte ein Blitzeinschlag Stall und Scheune eines Bauernhofs in Brand. Die Tiere im Stall wurden von Feuerwehrleuten gerettet, sie verbrachten die Nacht zunächst auf der Weide. Beide Gebäude brannten nieder.

Überflutungen auch in Sachsen: In der Gegend um Görlitz liefen durch starken Regen vereinzelt Keller voll, zudem wurden Gullydeckel hochgedrückt. Bei Sebnitz im Erzgebirge sammelte sich das Wasser in einer Senke und überflutete etwa 30 Zentimeter hoch eine Landstraße.

Wettervorhersage für Deutschland: Gewitter-Gefahr durch subtropische Luft

Und die Wetter-Aussichten werden nicht besser, wenn man den Experten der Webseite "wetter.de" glauben mag. Das Problem: Deutschland liege demnach derzeit im "Übergangsbereich sehr kühler Luft über Westeuropa und sehr warmer Subtropikluft über Ost- und Südeuropa." Das Ergebnis ist klar: Wenn beide Luftmassen aufeinander treffen, kann es ordentlich knallen.

Unwetterwarnung von der Lausitz bis zur Uckermark - Hagel und Starkregen drohen

Es drohen neue Unwetter - besonders von der Lausitz bis zur Uckermark! Besonders im Osten Deutschlands können im Laufe des Tages bei bis zu 25 Grad Celsius starke Schauer und Gewitter entstehen. Auch Hagel und Sturmböen können nicht ausgeschlossen werden. Die ausbleibende Wetterbesserung hat auch einen Grund: Laut "wetter.de" erreicht am Samstag "ein neuer Tiefausläufer den Nordwesten Deutschlands".

Wetter August 2017: Dauerregen sorgt für Hochwasser-Gefahr

Dessen Regengebiet soll sich dann mit den ehemaligen Regengebieten vereinen. Der Regen bleibt uns also noch eine Weile erhalten. Anders als im Osten soll es weiter westlich weniger energisch zur Sache gehen. Hier drohen allerdings Dauerregen - "vom Sauerland und Ostwestfalen über Hessen bis in den Süden von Niedersachsen" könnte laut "wetter.de" an "kleinen Bächen und in Senken" Hochwasser-Gefahr bestehen.

Neues Hochwasser im südlichen Niedersachsen erwartet

Wegen des anhaltenden Regens könnte es im Harz und im südlichen Niedersachsen erneut zu Hochwasser kommen. Angesichts von bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter sei es möglich, dass Leine, Oker, Innerste und andere Flüsse erneut über die Ufer treten, teilte der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz am Freitag mit. Betroffen seien diesmal voraussichtlich aber nur land- und forstwirtschaftliche Flächen. Das Ausmaß des jüngsten Hochwassers werde jedenfalls nicht erreicht. Ende Juli waren Tausende Anwohner im südöstlichen Niedersachsen vom Hochwasser betroffen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

rut/sam/news.de/dpa
Unwetter-Gefahren in Europa aktuellAsteroid 523934 am 24.09.19Wetter aktuell im September 2019Neue Nachrichten auf der Startseite