01.08.2017, 08.18 Uhr

Unwetterwarnung 2017 aktuell: Tornado-Alarm! Keine Wetter-Besserung in Sicht

Am 1. August spielt das Wetter verrückt.

Am 1. August spielt das Wetter verrückt. Bild: dpa

Nach dem Unwetter ist vor dem Unwetter, im Laufe des Dienstags sollen Gewitter von West nach Ost ziehen. In Bayern könnte es bis zu 37 Grad heiß werden. Der Dienstag könnte ein Tag mit extremem Wetter werden.

DWD sagt für den 1. August Extrem-Wetterlagen in Deutschland voraus

Nach einem viel zu nassen Juli müssen sich die Menschen vielerorts in Deutschland auf weiteren Regen und neue Unwetter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte für Dienstag einen Tag mit teilweise extremem Wetter voraus, erwartet werden neben Gewittern und heftigem Regen auch Gluthitze. In Bayern seien örtlich Höchsttemperaturen bis zu 37 Grad möglich, sagte ein Sprecher am Montag.

Wetter 2017: Der Juli war viel zu nass!

Einen Blick zurück in den Juli zeigte nach einer vorläufigen DWD-Bilanz, dass der Monat vor allem viel zu nass war. Bundesweit fielen durchschnittlich rund 130 Liter Regen pro Quadratmeter, das vieljährige Mittel beträgt 78 Liter. Damit gehöre der Juli 2017 nach diesen vorläufigen Angaben zu den zehn regenreichsten Monaten seit Beginn der Messungen im Jahr 1881.

Niedersachsen passt ins Bild: Hier registrierten die Meteorologen Regen-Rekorde. In manchen Orten sei gut dreimal so viel Niederschlag gefallen wie üblich, sagte Robert Scholz vom DWD. Teilen des Landes brachte der Juli Hochwasser mit Überschwemmungen.

Unwetterwarnung aktuell am 1. August: Erst Hitze, dann Unwetter

Und mit Regen soll es auch weitergehen: Am Montagabend rechneten die Meteorologen mit ersten Gewittern, die im Laufe des Dienstags von West nach Ost ziehen sollen. Der DWD gab zudem eine Hitzewarnung für den Südwesten, Süden und Südosten Deutschlands für Dienstag heraus. Während die Menschen im Süden vor allem schwitzen dürften, ist der Himmel über dem Westen und Norden am Dienstag meist wolkenverhangen. Zeitweise rechnen die Meteorologen mit schauerartigem Regen. Im südlichen Teil Deutschlands sei von Mittag an mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Starkregen und Hagel seien ebenfalls möglich.

Auch Berlin und Brandenburg drohen wieder Unwetter und Sturm

Berlin und Brandenburg drohten ebenfalls erneut Unwetter. Bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter und Hagelkörner mit einem Durchmesser von dreiZentimetern werden erwartet. Dazu rechnet der DWD mit Sturm- und Orkanböen mit Geschwindigkeiten von 100 Kilometern proStunde. Auch in Sachsen,Sachsen-Anhalt und Thüringen rechnen die Meteorologen mit erhöhter Unwettergefahr. In Teilen Nordrhein-Westfalens könnten Gewitter mit viel Regen eine unruhige Nacht von Montag auf Dienstag bringen.

Wetter-Chaos in Baden-Württemberg dauert an

In Baden-Württemberg soll es nach Gewittern und Behinderungen im Bahnverkehr zum Wochenstart erstmal ungemütlich weitergehen. Ein Sturm und Starkregen hatten am Sonntag mancherorts Bäume umstürzen lassen. In Offenburg und Baden-Baden hatten Hunderte Bahnreisende an den Bahnhöfen festgesessen. Nach Angaben der Bahn konnten betroffene Fahrgäste in Offenburg, Freiburg und Karlsruhe kurz nach Mitternacht ihre Reisen fortsetzen.

DWD warnt: Tornado-Alarm in Nordostdeutschland

In weiten Teilen Deutschlands drohen an diesem Dienstag erneut Unwetter. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge entwickeln sich am Nachmittag teils heftige Schauer und Gewitter - ausgenommen ist demnach lediglich der Nordwesten. "Dabei besteht eine hohe Unwettergefahr durch orkanartige Böen, heftigen Starkregen und großen Hagel", teilten die Meteorologen mit. "Im Nordosten kann vereinzelt die Bildung eines Tornados nicht ausgeschlossen werden."

Lesen Sie auch: Bitte kein Regen mehr! Wann wird endlich wieder Sommer?

Seiten: 12
Asteroiden am 24.07.2019Wetter im Juli 2019Berater-Kosten der BundesregierungNeue Nachrichten auf der Startseite