24.07.2017, 11.30 Uhr

Wetter aktuell - Juli 2017: Hochwasser-Alarm! Tiefs Zlatan und Alfred bringen Regen satt

Dauerregen erhöht die Hochwassergefahr in der letzten Juli-Woche 2017.

Dauerregen erhöht die Hochwassergefahr in der letzten Juli-Woche 2017. Bild: dpa

Von Sommergewittern zu Herbstwetter - und das im Juli: Tief "Zlatan" und "Alfred" lassen in den kommenden Tagen nicht nur die Temperaturen purzeln, sondern bringen nach dem Unwetter am Wochenende, bei dem ein Mann ums Leben kam, auch kräftigen Regen, mit dem die Hochwassergefahr im Land erneut steigt.

Wetter im Juli 2017 mit Dauerregen, Unwetter- und Hochwassergefahr

Für den Westen sowie Bayern, Sachsen und Thüringen rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit Werten von bis zu 100 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden. Am Montag müssen aber vor allem der Westen und Südwesten mit Regenfällen rechnen. In Nordrhein-Westfalen sowie Teilen von Rheinland-Pfalz, der Eifel und dem Westerwald kann es ergiebig regnen, zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter binnen 36 Stunden. Damit dürften sich die Flüsse deutlich füllen, prognostizierte der DWD.

Auch der Schwarzwald und Südosten von Bayern muss mit Starkregen und Gewittern am Montag rechnen. Hier können mindestens 25 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von zwölf Stunden fallen, wie "wetter.de" berichtet. Des Weiteren drohen deutschlandweit am Nachmittag und Abend starke Gewitter. Diese Wetterlage ändert sich auch am Dienstag und Mittwoch nicht.

Wettervorhersage aktuell: Gewitter, Sturm und Regen dank Tief "Zlatan" und "Alfred"

Vielerorts weht in der kommenden Woche zudem ein kräftiger Wind. Neben dem Schirm gehören wärmende Jacken zur Ausstattung von Urlaubern und Daheimgebliebenen. Denn bis zum Freitag "sind eher herbstliche Höchstwerte zwischen 15 und 24 Grad an der Tagesordnung", sagte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel vorher.

Die Ursache des herbstlichen Juli-Sommers ist Tief "Zlatan". Es zieht von Großbritannien Richtung Osteuropa und treibt auf dem Weg dorthin atlantische Kaltluft nach Deutschland. Auf Tief "Zlatan" folgt das kleine Randtief "Alfred", das ebenfalls reichlich Niederschläge mit sich bringt und das die Hochwassergefahr erhöht. Aussicht auf Wetterbesserung besteht erst für das nächste Wochenende.

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kad/sam/news.de/dpa
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