26.04.2017, 16.00 Uhr

Wetter im Mai 2017 aktuell: Schnee und Eis im Frühling? So frostig wird das Wetter im "Wonnemonat"

Nichts mit Frühling: Der April überrascht in diesem Jahr mit reichlich Schnee.

Nichts mit Frühling: Der April überrascht in diesem Jahr mit reichlich Schnee. Bild: dpa

Frühling ist anders: In der letzten Woche des Aprils zeigt sich das Wetter noch einmal von seiner frostig-winterlichen Seite. Schneemassen haben auf zahlreichen Bahnstrecken etwa in Baden-Württemberg zu Verspätungen geführt. Zur Hauptverkehrszeit waren nach Angaben der Deutschen Bahn in Stuttgart fünf Strecken betroffen. Bäume seien auf Gleise gestürzt und Oberleitungen beschädigt worden.

Winter-Wetter macht dem deutschen Obst- und Weinbau zu Schaffen

Auch in Teilen Bayerns machte die Rückkehr des Winterwetters Reisenden zu schaffen: Im schwäbischen Günzburg störten umgestürzte Bäume und Schnee auf den Straßen den Autoverkehr. In Schwaben musste die Feuerwehr Äste und Baumteile entfernen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) schneite es im nördlichen Schwaben teilweise kräftig.

Gravierende Frostschäden beklagt dagegen der Bauernverband im deutschen Obst- und Weinbau beklagt. "Wir haben Ausfälle von einzelnen Betrieben in einzelnen Regionen, die in Größenordnungen von 70 bis 80, zum Teil bis 100 Prozent, gehen", sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied am Mittwoch dem SWR in Baden-Baden. Viele Pflanzen könnten zwar nach einem Frost erneut austreiben, jedoch sei etwa bei Wein der Ertrag dann deutlich geringer. "Insofern können wir den Ertragsausfall, die Schadenhöhe, noch nicht genau beziffern, aber er ist enorm." Bei Steinobst sei der Schaden irreparabel.

Wetter im Mai 2017 bleibt in Deutschland weiterhin eisig

Auch wenn der "Wonnemonat" Mai bereits in wenigen Tagen beginnt, rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach weiterhin mit subpolarer Kaltluft, die das Wetter in Deutschland bestimmt. Und nicht nur das:Im Süden Deutschlands muss einmal mehr mit nächtlicher Glättegefahr gerechnet werden, während die Schneefallgrenze auf bis zu 600 Meter sinkt. Bis zum Wochenende müsse am Alpenrand mit Neuschneemengen zwischen 20 und 30 Zentimetern gerechnet werden.

Wettervorhersage rechnet mit Schnee und Frost

Da der Schnee nass und schwer ist und die Bäume bereits ordentlich Laub tragen, ist Schneebruch zu befürchten, warnten die DWD-Meteorologen am Dienstag. Auch im Flachland können bei heftigen Schauern und Gewittern Schneeflocken undGraupelkörner zu sehen sein. In den Nächten droht leichter Frost mit Tiefstwerten bis zu minus vier Grad.

Immerhin:Am Wochenende und damit rechtzeitig zum Tanz in den Mai zeichnet sich ein Wetterumschwung ab. Nur an der See bleibt es kühler, während am Sonntag im Rest Deutschlands Höchsttemperaturen zwischen 15 und 20 Grad erwartet werden.

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kad/news.de/dpa
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