20.04.2017

Prozessbeginn in Köln: Widerlich! Angeklagter gibt Missbrauchsopfer (13) die Schuld

In Köln soll sich ein 30-Jähriger mehrfach an einer 13-Jährigen vergangen haben.

In Köln soll sich ein 30-Jähriger mehrfach an einer 13-Jährigen vergangen haben. Bild: Fotolia /q pegbes

In den Verhören bei der Polizei hat der Angeklagte jeglichen sexuellen Kontakt mit dem Mädchen abgestritten, doch zu Prozessbeginn räumte er ein, mehrfach mit der 13-jährigen Freundin seiner Nichte geschlafen zu haben. Weil sie es wollte, so rechtfertigt der Kinderschänder seine perversen Taten.

Opfer wollte Sex mit dem Mann

Sowohl in der Wohnung des mutmaßlichen Täters als auch im Schwimmbad und an anderen öffentlichen Orten soll es zu sexuellen Handlungen zwischen dem Kind und dem 17 Jahre älteren Mann gekommen sein. Nach seiner Auffassung ging die Initiative immer von dem Mädchen aus. Wie der "Express" schreibt, soll die 13-Jährige ihm über Facebook oder WhatsApp geschrieben haben, was sie sich im Bett von ihm wünsche.

Täter ist sich keiner Schuld bewusst

Außerdem soll sie es gewesen sein, die dem mutmaßlichen Täter pornografische Bilder und Filme zukommen ließ, die er auf seinem Handy hatte. Für den Mann erschienen die Taten völlig normal und keineswegs verboten. Auch vor Gericht stellte er sich als ein Unschuldslamm hin und schob die alleinige Schuld dem Mädchen zu. Auch hatte er keinerlei Unrechtsbewusstsein hinsichtlich des Alters der 13-Jährigen.

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koj/loc/news.de
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