21.02.2017

Bad Pyrmont: Mildes Urteil gegen Schnürsenkel-Würger

Für einen Würgeangriff auf einen Lehrer muss ein Schüler nur eine sozialen Trainingskurs absolvieren. (Symbolfoto)

Für einen Würgeangriff auf einen Lehrer muss ein Schüler nur eine sozialen Trainingskurs absolvieren. (Symbolfoto) Bild: Fotolia / Sebra

Weil ein Lehrer seinem Schüler das Handy während einer Klassenfahrt abgenommen, hat dieser dem Pädagogen aufgelauert und mit einem Schnürsenkel gewürgt. Der damals 14-Jährige wollte somit die Herausgabe des Handys erzwingen.

Lehrer nahm Schüler das Handy ab - der rastete aus

Auf einem Schulausflug kam es nach Filmaufnahmen mit dem Handy zu einem Streit zwischen Lehrer und Schüler. Der Klassenleiter nahm dem Teenager das Mobiltelefon ab und verwahrte es. Daraufhin lauerte der Jugendliche dem Pädagogen mit einem Schnürsenkel bewaffnet im Treppenhaus der Jugendherberge auf und griff von hinten an. Er legte den Schnürsenkel um den Hals des Lehrers und zog zu. Glücklicherweise erlitt der Angegriffene nur Würgemale und leichte Abwehrverletzungen.

Das Urteil für die Würge-Attacke

Das Landgericht Hannover verurteilte den mittlerweile 16-Jährigen zu einem sozialen Trainingskurs und sah von einer Jugendstrafe ab. Doch das war dem Jugendlichen offensichtlich zu hart und er legte Revision ein. Der Bundesgerichtshof allerdings bestätigte das Urteil des Landgerichtes. Dem Schüler konnte keine Tötungsabsicht nachgewiesen werden, aus diesem Grund fiel die Strafe noch recht glimpflich aus.

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koj/sam/news.de
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