20.01.2017, 10.44 Uhr

Lawinen in Deutschland 2017 aktuell: Lawinengefahr steigt! Hier sollten Sie aufpassen

Die Lawinengefahr in den Alpen entspannt sich ein wenig.

Die Lawinengefahr in den Alpen entspannt sich ein wenig. Bild: dpa

Nach einem Lawinenunglück in Italiens Erdbebenregion gelten noch immer Dutzende Menschen als vermisst. Eine gewaltige Lawine hatte am Mittwoch das Vier-Sterne-Hotel Rigopiano nach einer schweren Erdbebenserie unter sich begraben. Die Wucht der Schneemassen riss einige Teile des Gebäudes mit. Nach Angaben des Hoteldirektors waren bis zu 35 Menschen in dem Gebäude in 1.200 Metern Höhe. Der Zivilschutz bestätigte bisher zwei Tote.

Deutscher stirbt nach Lawine in Tirol

In Tirol ist bei einem Lawinenabgang ein Deutscher ums Leben gekommen. Der 59-Jährige löste das Schneebrett vermutlich selbst aus, wie die Polizei am Donnerstag sagte. Der Mann war auf einer Piste im beliebten Wintersportort Sölden rund 3,5 Meter tief verschüttet worden.

Lawinengefahr in Deutschland 2017: Triebschnee an Hanglagen aktuell gefährlich

In den deutschen Alpen sinkt die Lawinengefahr vorerst. Durch das Hochdruck-Wetter festigt sich nämlich der Schnee. Nur noch oberhalb von 1.800 Metern herrscht mäßige Lawinengefahr. In den Allgäuer Alpen soll die Lawinengefahr unter 1.800 Metern am Freitag von Stufe 1 auf Stufe 2 steigen. Triebschneeansammlungen in der Nähe von Hangkanten oder Steilgelände seien besonders gefährlich. Dort kann bereits ein einzelner Skifahrer ein Schneebrett auslösen. Der Lawinenwarndienst Bayern informiert regelmäßig im Internet über die aktuelle Warnlage.

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bua/sam/news.de/dpa
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