12.01.2017, 08.45 Uhr

Winter-Wetter Januar 2017 aktuell: Sturmflut, Hochwasser, Glatteis - So geht der Winter weiter

Der Winter 2017 hat Deutschland weiter fest im Griff.

Der Winter 2017 hat Deutschland weiter fest im Griff. Bild: dpa

Sturmflut, Glätte-Unfälle und gesperrte Straßen: Der Winter hat auch in der Nacht zu Donnerstag wieder Polizei und Feuerwehr in vielen Teilen Deutschlands beschäftigt.

Winter-Wetter 2017 aktuell: Erneutes Hochwasser in Hamburg

In Hamburg stand der Fischmarkt auf St. Pauli unter Wasser. Dem Lagezentrum der Polizei zufolge lag der Scheitelpunkt des Hochwassers 2,11 Meter höher als das mittlere Hochwasser. "Das ist für uns aber Routine", sagte eine Sprecherin am frühen Donnerstagmorgen.

Schon Anfang des Monats hatte der Markt unter Wasser gestanden, als das Sturmtief "Axel" über den Norden hinweggefegt war. In anderen Teilen Deutschlands machten Schnee und glatte Straßen den Autofahrern zu schaffen.

Die Große Elbstraße am Fischmarkt in Hamburg steht am 12.01.2017 während einer Sturmflut unter Wasser.

Die Große Elbstraße am Fischmarkt in Hamburg steht am 12.01.2017 während einer Sturmflut unter Wasser. Bild: dpa

Viele Unfälle aufgrund von Glätte - Tote und Verletzte auf deutschen Straßen

Bei einem Glätte-Unfall in Bayern verunglückte am späten Mittwochabend ein Lkw-Fahrer tödlich. Der Mann sei auf der Autobahn 71 von der Zugmaschine seines Lastwagens eingeklemmt worden, als diese auf glatter Straße umgekippt war, sagte ein Polizeisprecher. Ganz in der Nähe ereignete sich fast zeitgleich ein weiterer Unfall mit einem Lkw. Dabei sei ein Anhänger umgekippt, jedoch lediglich Sachschaden entstanden.

In Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern kam es in der Nacht ebenfalls zu witterungsbedingten Unfällen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erlitt eine Autofahrerin schwere Verletzungen, als ihr Wagen von der Straße abkam und sich überschlug. Ansonsten blieb es vielerorts bei Blechschäden. Im östlichenSachsen sperrte die Polizei einige kleinere Straßen wegen Schneeverwehungen.

Böser Winter-Spaß: Schneemann blockiert Gleis in Mecklenburg-Vorpommern

Vor eine besondere Herausforderung wurde am Mittwochabend ein Zugführer in Mecklenburg-Vorpommern gestellt: Unbekannte hatten einen Schneemann auf den Bahngleisen platziert. Aus Sicht des Zugführers hätte es sich bei dem etwa 1,50 Meter hohen Schneemann auch um einenMenschen handeln können, teilte die Polizei mit. Deshalb habe der Mann seinen Zug sofort mit voller Kraft gebremst, wodurch ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro an der Bremsanlage entstand. Verletzt wurde niemand.

Wetter-Prognose Januar 2017 sagt weiter Schnee und Glätte voraus

Schnee und Glätte könnten die Menschen inDeutschland auch in den kommenden Tagen in Atem halten. Es bleibt winterlich-wechselhaft. Am Donnerstag liegen weite Teile Deutschlands unter einer Wolkendecke. ImNorden müsse in der ersten Tageshälfte mit Schauern gerechnet werden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Im weiteren Tagesverlauf zögen vonWesten und Südwesten zusätzliche Niederschläge heran. Bis ins Flachland falle dann zunächst Schnee, der später in Regen übergehe. Mit ein bis sechs Grad werde es vorübergehend etwas wärmer, bevor die Temperaturen zum Wochenende wieder fallen sollen.

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zij/news.de/dpa
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