02.01.2017, 11.44 Uhr

Wetteraussichten im Januar 2017: Eisige Temperaturen! Sibirien-Peitsche lässt Deutschland erfrieren

Wie lange bleibt der Schnee in Deutschland?

Wie lange bleibt der Schnee in Deutschland? Bild: dpa

Zum Start in die erste Arbeitswoche des neuen Jahres hat es in mehreren Bundesländern geschneit. Schnee fiel unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie in Berlin und Brandenburg. "Bis in den Vormittag kann es zu Schneefall kommen", sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag in Essen. "Auch am Nachmittag kann es noch einmal schauern, allerdings wird sich der Schnee schnell in Matsch umwandeln und tauen."

Winter-Einbruch in Deutschland! Kommt jetzt noch mehr Schnee?

Autofahrer in NRW mussten am Morgen zunächst mit keinen größeren Verkehrsbehinderungen rechnen. "Es gibt ein paar wenige wetterbedingte Blechschäden, aber noch bleibt das Chaos aus", sagte ein Sprecher der Polizei in Düsseldorf. In den nächsten Tagen soll es in NRW winterlich bleiben. "Schnee und Schneeregen begleiten uns diese Woche", sagte die DWD-Sprecherin. "Aber mit einem großen Wintereinbruch ist nicht zu rechnen."

Auch in mehreren ostdeutschen Bundesländern gibt es den ersten flächendeckenden Schnee in diesem Winter. Wie ein Sprecher des Wetterdienstes in Leipzig sagte, setzte der Schnee gegen drei Uhr in der Nacht ein. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lagen demnach durchschnittlich etwa zwei Zentimeter Schnee. Laut Polizei standen im Bereich Eisenach bereits einige Lastwagen quer. Der Winterdienst sei seit dem frühen Morgen im Einsatz. Auch in Berlin und Brandenburg begann die Woche mit leichtem Schneefall. Die Autofahrer stellte das am Morgen zunächst aber vor keine Probleme, wie die Polizei mitteilte. Auch im Bahnverkehr und bei der Berliner S-Bahn lief der Verkehr störungsfrei.

Wetter im Januar 2017: Die aktuelle Wettervorhersage für Deutschland

Die ersten Tage des Jahres 2017 werden vor allem im Süden Deutschlands winterlich kalt. Skifahrer jedenfalls können sich freuen: Endlich schneit es im höheren Bergland. Das aus Sibirien kommende Tief "Corinna" bringt Schnee und gefrierende Nässe, wie der DWD mitteilte. "Die Wintersportler in Alpennähe können sich auf eine Neuschneedecke bis 30 Zentimeter freuen", sagte Meteorologe Christoph Hartmann.

Am Montag kommt es in Norddeutschland dank vereinzelter Regen- und Schneeschauer zu gefrierender Nässe. Tagsüber schneit es in Süddeutschland. Die Temperaturen steigen auf null bis fünf Grad. An den Alpen kann in der Nacht zu Dienstag bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Am Dienstag bringt ein noch namenloses Tief Regen und Sturmböen nach Norddeutschland. An den Alpen und im östlichen Bergland schneit es weiter, sonst ist es meist wolkig und überwiegend trocken. Die Temperaturen liegen bei null bis fünf Grad.

Am Mittwoch muss - abgesehen vom Südwesten - in ganz Deutschland mit stürmischen Böen gerechnet werden. In Süddeutschland schneit es. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus ein Grad im höheren Bergland und sieben Grad an der Nordsee.

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