13.12.2016, 08.00 Uhr

Sternschnuppen im Dezember 2016: Magisch-schöner Geminiden-Schauer erleuchtet den Himmel

Bis zu 120 Sternschnuppen sollen pro Stunde in der kommenden Nacht aufflammen.

Bis zu 120 Sternschnuppen sollen pro Stunde in der kommenden Nacht aufflammen. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Anika Bube

Sternengucker können sich im Dezember auf Sternschnuppen freuen. Denn in der kommenden Nacht flitzen die Geminiden über den Nachthimmel.

Geminiden im Dezember 2016

Seit dem 6. Dezember jagen die Geminiden über den Himmel. In der Nacht vom 13. zum 14.12.2016 erreicht der Sternschnuppenschauer jedoch seinen Höhepunkt. Beim Maximum werden pro Stunde ungefähr 120 Meteore erwartet. Unter den leuchtenden Kugeln sollen auch einige besonders helle sein. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 21 und 6 Uhr.

Wie der Name verrät, liegt ihr Ausstrahlungspunkt der Geminiden im Sternbild der Zwillinge. Ihren Ursprung führen die Geminiden auf den Planetoiden Phaeton zurück, der vermutlich ein inaktiver Kometenkern sein dürfte. Er hat seit Millionen Jahren Bruchstücke entlang seiner Bahn um die Sonne verloren.

Beste Beobachtungszeit für Sternschnuppen-Nacht in Deutschland

Die beste Beobachtungszeit liegt um Mitternacht. Ein Teleskop brauchen Sie zum Beobachten übrigens nicht. Die Sternschnuppen sieht man nämlich am besten mit bloßem Auge. Leider macht in diesem Jahr nicht nur der Vollmond dem Spektakel einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.

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Sternschnuppen 2016: Wettervorhersage für das Geminiden-Maximum

Astronomiefans haben nämlich schlechte Karten für das nächtliche Himmelsschauspiel: Dichte Wolken und Nebel sorgen für schlechte Sichtbedingungen am Nachthimmel. Dazu kommt, dass der Vollmond den Himmel erleuchtet, wie der Deutsche Wetterdienst am Montag in Offenbach berichtete. Damit sind die Geminiden nur schlecht zu sehen.

Doch zum Glück sind die Geminiden nicht der einzige Sternschnuppenstrom im Dezember. Denn in der kommenden Wochen flammen bereits die Ursiden auf.

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bua/sam/news.de/dpa
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