01.12.2016

Super-Sonnensturm 2020: Forscher warnen vor Mega-Sonnenstürmen im Jahr 2020

Im Jahr 2020 droht uns ein Sonnensturm ungeahnten Ausmaßes, der zahlreiche Lebensbereiche gefährden soll.

Im Jahr 2020 droht uns ein Sonnensturm ungeahnten Ausmaßes, der zahlreiche Lebensbereiche gefährden soll. Bild: Solar Dynamics Observatory / SDO / picture alliance / dpa

Vergessen Sie Meteoriteneinschläge, Erdbeben und Überschwemmungen - die wirkliche Katastrophe für die Erde kommt im Jahr 2020 direkt von der Sonne! Zu diesem Schluss ist jedenfalls der Wissenschaftler Pete Riley gekommen, der Im Predictive Science Institut im kalifornischen San Diego arbeitet. Demzufolge steht uns in drei Jahren ein massiver Sonnensturm ins Haus, der das Leben auf der Erde gehörig durcheinanderwirbeln könnte.

Sonnenstürme als Schauspiel der Natur

Sonnenstürme sind an sich keine Seltenheit - die Eruptionen auf der Oberfläche des Sterns sind in klaren Nächten gut als Polarlichter zu beobachten. Doch der für 2020 angekündigte Sonnensturm ist nicht nur ein malerisches Naturschauspiel am Nachthimmel, sondern hat tiefgreifende Auswirkungen auf die hochentwickelte Technologie, berichtet der britische "Express".

Weltuntergang 2020? Stromausfälle, tote Handynetze und zerstörte Satelliten durch Sonnensturm

Die Chancen lägen bei zwölf Prozent, dass der riesige Sonnensturm die Erde mit voller Wucht trifft und für Weltuntergangsstimmung sorgt. Pete Riley vergleicht die Auswirkungen der Sonneneruption mit dem sogenannten Carringon Event, einem ähnlichen Sonnenspektakel, das 1859 auf die Erde traf. Würde sich dieses Schauspiel wiederholen, wären die Auswirkungen verheerend: Der geomagnetische Sturm, der eine Plasmawolke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Kilometern pro Sekunde in Richtung Erde schleudern könne, würde die Erdatmosphäre aufheizen und ausdehnen, was empfindliche Folgen für Satellitentechnik, GPS-Systeme und das Mobilfunknetz bedeuten würde.

Doch damit nicht genug: Auch Stromleitungen, Kraftwerke und Transformatoren würden höchstwahrscheinlich durch Überlastungen Schaden durch einen Sonnensturm nehmen, massive Stromausfälle über längere Zeiträume wären ebenso wie Unterbrechungen der Gas- und Wasserversorgung die unweigerliche Folge.

Hier entging die Erde knapp einer Katastrophe durch Sonnenstürme

Einen Vorgeschmack auf die Gefahren einer Sonneneruption bekam die Erde erst vor ein paar Jahren: 1989 war Kanada von massiven Stromausfällen und Störungen der Gasversorgung betroffen, nachdem ein Sonnensturm das Land getroffen hatte. Wenige Jahre später, nämlich 2012, schrammte die Erde nur haarscharf an einer durch Sonneneruptionen ausgelösten Katastrophe vorbei: Durch den Solarsturm "Impactor" drohte eine Plasmawolke in die Erdumlaufbahn zu gelangen, hätte der Sonnensturm nur wenige Tage früher stattgefunden, wären die Auswirkungen fatal gewesen, so Experten der Universität Colorado in den USA.

Lesen Sie auch:Forscher warnen vor gigantischem Super-Sonnensturm.

Frühwarnsysteme für Sonnenstürme

Im Falle von Sonneneruption greifen meist Frühwarnsysteme, die ein rechtzeitiges Abschalten von Trafos ermöglichen, um Überlastungen zu verhindern. Werden die solaren Bedrohungen früh genug erkannt, können auch Satelliten umpositioniert werden. Trotzdem bleibt stets ein Restrisiko, denn wie stark die Sonnenstürme ausfallen, vermögen Experten im Voraus meist nicht genau zu prognostizieren.

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loc/sam/news.de
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Kommentare

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Kommentar Nr. 3 – 29.04.2017 10:30

von AnDi

Wovon will man das Wahl und Melkvieh nun ablenken ?

Kommentar Nr. 2 – 20.03.2017 13:39

von Janko

Wenn 2017 die Erde von Planet X ausradiert wird, was interessieren mich da Sonnenstürme 2020?? Reine Volksverblödung und Massenhysterie. Da verlass ich mich lieber auf die Bibel und die Wiederkunft Christi!!!

Kommentar Nr. 1 – 02.12.2016 10:37

von walter

Ja und? Glaubt einer von den Lesern hier, daß Regierungen vielleicht jetzt schon anfangen darüber nachzudenken? Nee! Das ist ja noch "lange" hin und auf einen Prof. hört keiner. Ist ja alles noch sehr ungenau, bis es dann zu spät ist- könnte ja jetzt Geld kosten!

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