22.11.2016, 08.26 Uhr

Terror in Europa zu Weihnachten 2016: Anschläge befürchtet! Deutsche Weihnachtsmärkte im Visier

Terror-Gefahr in Europa: Die USA warnen ihre Bürger derzeit vor Anschlägen, die auch auf Weihnachtsmärkten stattfinden könnten. Hier ein Weihnachtsmarkt in Essen.

Terror-Gefahr in Europa: Die USA warnen ihre Bürger derzeit vor Anschlägen, die auch auf Weihnachtsmärkten stattfinden könnten. Hier ein Weihnachtsmarkt in Essen. Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Das US-Außenministerium rät wegen einer erhöhten Terrorgefahr zu besonderer Vorsicht bei Reisen nach Europa in der Weihnachtszeit. Das Ministerium erklärte in der Nacht zum Dienstag (22.11.2016), das gelte für Amerikaner besonders auf Festivals, bei Feiern und auf Märkten unter freiem Himmel. Wenn immer möglich, sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.

Das Außenministerium verwies in seiner Reisewarnung auf glaubhafte Informationen, wonach die Terrormiliz Islamischer Staat, das Terrornetzwerk Al-Kaida und andere an ihren Plänen festhielten, in Europa Terrorattacken durchzuführen. Die Weihnachtszeit bleibe dafür ein bevorzugter Zeitraum. Das US-Außenministerium veröffentlicht solche Hinweise regelmäßig. Die aktuelle Reisewarnung gilt bis 20. Februar 2017.

Neuer Terroranschlag in Frankreich verhindert

Die französischen Behörden haben unterdessen erneut einen Anschlag mit mehreren Festnahmen vereiteln können: Der Inlandsgeheimdienst habe eine terroristische Aktion vereiteln können, die seit langer Zeit geplant worden sei, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Montag (21.11.2016) in Paris. Er ging dabei nicht näher auf die Anschlagspläne ein und verwies auf laufende Ermittlungen der Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wurden in Straßburg und Marseille sieben Personen festgenommen. Sie seien zwischen 29 und 37 Jahre alt und hätten französische, marokkanische und afghanische Nationalitäten. Die Operation sei das Ergebnis monatelanger Ermittlungen, bei denen Mitte Juni bereits fünf Menschen festgenommen wurden. Zwei von ihnen säßen inzwischen in Untersuchungshaft.

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