24.08.2016, 15.31 Uhr

Versicherungsbetrug: Vietnamesin lässt sich Hand und Fuß abhacken - Für Geld!

Kein Zug sondern ein Mann, den sie bezahlte, verletzte die Vietnamesin schwer.

Kein Zug sondern ein Mann, den sie bezahlte, verletzte die Vietnamesin schwer. Bild: Fotolia/shalunx

Knapp 160.000 Euro - so viel wollte eine Vietnamesin umgerechnet von der Versicherung nach einem Bahnunglück. Die Frau hatte vor einigen Monaten angegeben, sie sei von einem Zug mitgerissen worden, dabei seien ihre linke Hand und der linke Fuß abgerissen worden.

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Versicherungsbetrug aufgeflogen - Verletzungen nicht von Zug

Nun stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um Versicherungsbetrug handelt, wie vietnamesische Medien am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei meldeten. Ein Helfer soll demnach der 30-Jährigen die Körperteile amputiert haben. Die Frau hatte von der Versicherung vier Milliarden Dong (158.000 Euro) Schmerzensgeld gefordert. Als mögliches Motiv nannte die Zeitung "Thanh Nien" finanzelle Probleme.

Betrügerin bezahlte Helfer für das Abhacken

Wie die "Bild" berichtet, soll ihr Helfer nicht nur die Amputation durchgeführt haben, sondern auch als Zeuge des angeblichen Zugunglücks aussagen. Die Ermittler fanden jedoch heraus, dass sich beide kannten und die Versicherung erst kurz vor dem Unfall abgeschlossen wurde, so die "Bild". Die Frau zahlte ihrem Helfer für die Tat nach Angaben der "Bild"-Zeitung vier Millien Dong, umgerechnet sind das 160 Euro.

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ans/boi/news.de/dpa
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