08.06.2016, 11.55 Uhr

Nach Tornado-Sturmtief Friederike in Hamburg: Tornado über Hamburg: Wie entstehen die gefährlichen Wirbelstürme?

Deutschland wird derzeit von massiven Stürmen und Unwettern heimgesucht.

Deutschland wird derzeit von massiven Stürmen und Unwettern heimgesucht. Bild: dpa

Frauen werden laut einer Studie als weniger aggressiv wahrgenommen. Die Bereitschaft, sich vor einem Unwetter mit weiblichem Vornamen in Sicherheit zu bringen, ist demnach geringer. Ein fataler Fehler, der schon viele Menschenleben gekostet hat. Aktuell hält Friederike Deutschland in Atem und verursachte am Dienstag einen Tornado über Hamburg.

Tornado-Entstehung: Wenn kalt und warm aufeinandertreffen

Eigentlich entstehen Tornados bevorzugt am Golf von Mexiko. Denn dort können große feuchte und warme Luftmassen auf trockene und kalte des Festlands treffen. Die Kaltluft schiebt sich dann über die warme Luft, wodurch sich Aufwindschlote entwickeln. Die warme Luft strömt säulenartig nach oben und verursacht ein Gewitter.

Wirbelstürme entstehen vorrangig in den USA.

Wirbelstürme entstehen vorrangig in den USA. Bild: dpa

Tornado vs. Hurrikan: Bis zu 800 km/h - Lebensbedrohliche Naturschauspiele!

Durch den Kondensationsprozess entwickelt sich ein Schlauch. Dieser zieht durch Unterdruck immer mehr Luft an. Sobald der Tornado den Boden berührt, reißt er alles mit sich, was er berührt, und bewegt sich mit 50 - 60 Stundenkilometer vorwärts. Im Inneren eines Wirbelsturms kann die Windgeschwindigkeit sogar bis zu 800 km/h stark sein.

Hurrikane entstehen im Unterschied zum klassischen Tornado übrigens über dem Meer und verlieren an Land schnell an Kraft.

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grm/zij/news.de
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