25.04.2016, 17.32 Uhr

Die Geschichte zeigt: Wie groß ist die Erdbebengefahr in Deutschland?

Erst 2014 bebte die Erde in Hessen so stark, das mehrere Menschen ihre Häuser aufgeben mussten. (Symbolbild)

Erst 2014 bebte die Erde in Hessen so stark, das mehrere Menschen ihre Häuser aufgeben mussten. (Symbolbild) Bild: fotolia/kaalimies

Von news.de-Volontärin Maria Gregor

Obwohl Deutschland auf einer tektonischen Platte liegt, kann auch hier die Erde beben. Das zeigte 2014 Hessen. Hier verwüstete ein Beben der Stärke 4,2 Städte und Dörfer! Die Menschen hatten mit der Angst zu kämpfen. Es war das zweite Beben innerhalb weniger Monate. Ortsvorsteher von Nieder-Beerbach zu "Bild": "Es hat schon unheimlich gescheppert! Wer rechnet mit so was?"

So entstehen Erdbeben in Deutschland

Wenn zwei tektonische Platten aneinander reiben oder zusammenstoßen, wackelt die Erde. Also müsste Deutschland eigentlich sicher sein. Doch die Gefahr ist näher als man denkt: "Von Norden drückt der nordatlantische Rücken, von Süden die Alpen", sagt Rainer Kind vom Geoforschungszentrum Potsdam zu "Bild". Deutschland steckt sozusagen in einer Zange, wird der Druck zu groß, gibt es auch hier ein Erdbeben.

Erdbebengefahr in Deutschland: Hier ist das Risiko am größten

Besonders im Rheintalgraben sind die tektonischen Aktivitäten sehr hoch, so "augsburger-allgemeine.de". Denn hier sinkt die Erdkruste ab und ist bereits ausgesprochen dünn. Dadurch entladen sich dort die Spannungen am häufigsten.

Ein neuer Ozean - mitten in Deutschland!

Durch diesen Prozess wird die Platte, auf der sich Deutschland befindet nach und nach aufgerissen. "Eigentlich erleben wir hier die Entstehung eines neuen Ozeans", so Geophysiker Löhr zu "augsburger-allgemeine.de.

Themen: Erdbeben
Seiten: 12
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