25.12.2015, 08.00 Uhr

Tod, Katastrophen, Unglücke: Die traurigsten News des Jahres 2015

Sinnbild der Flüchtlingskrise 2015: Der kleine Aylan.

Sinnbild der Flüchtlingskrise 2015: Der kleine Aylan. Bild: dpa

Von news.de-Volontärin Lisa Volkmann

An traurigen Schlagzeilen hatte das Jahr 2015 unglücklicherweise viel zu bieten. Da sind prominente Wegbegleiter verstorben, Naturkatastrophen haben komplette Gegenden verwüstet, Kriege wurden angezettelt.

Große Trauer in Paris nach den Terroranschlägen vom 13. November.

Große Trauer in Paris nach den Terroranschlägen vom 13. November. Bild: dpa

Terror und Krieg im Jahr 2015

Im Jahr 2015 ist die Zahl der Konflikte auf der Welt noch weiter angestiegen. Die Kriege mit Organisationen wie Boko Haram fordern immer wieder hunderte Todesopfer. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat sorgt für mehr Angst in der Welt. Für zahlreiche Terroranschläge zeigte sie sich verantwortlich:

  • Am 7. Januar stürmten Maskierte die Redaktion der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris und schossen um sich. Zwölf berühmte Karikaturisten wurden ermordet.
  • Am 26. Juni tötete ein schwer bewaffneter Angreifer im tunesischen Badeort Port El-Kantaoui nördlich von Sousse 38 Menschen. Er schoss am Strand um sich.
  • Am 31. Oktober wurde ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia über der Sinai-Halbinsel abgeschossen. Alle 224 Personen an Bord kommen ums Leben.
  • Am 13. November erschütterten mehrere Terroranschläge in Paris die Welt. Bei den Explosionen und Schießereien starben 130 Menschen.

Die Kriege in der Welt sorgen nicht nur für Tod und Leiden vor Ort. Sie treiben auch viele Menschen weg aus ihrer Heimat - und in Länder, die Sicherheit und eine besser Zukunft versprechen. So kamen im Jahr 2015 ersten Schätzungen zufolge knapp eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Ein Bild für das Grauen der Flüchtlingskrise wurde gefunden, als die Leiche des kleinen Jungen Aylan an den Strand von Bodrum gespült wurde.

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine werden die Toten im Konvoi nach Deutschland gefahren.

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine werden die Toten im Konvoi nach Deutschland gefahren. Bild: dpa

Unglücke und Katastrophen

Weiteres Entsetzen lösten die zahlreichen Kindesentführungen in diesem Jahr aus. Der Fall der 17-jährigen Anneli Deutschland schockierte nicht weniger als die Entführung und Ermordung der Jungen Mohamed und Elias. Auch der Fall des vorsätzlich herbeigeführten Absturzes der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen sorgte für Fassungslosigkeit. Alle 150 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Doch damit endet das Elend in der Welt nicht. Naturkatastrophen suchten die Welt in diesem Jahr wieder heim. Am 31. März forderte Sturmtief Niklas mehrere Menschenleben und führte zu zahlreichen Unfällen in Deutschland. Der 25. April war ein Katastrophen-Tag für Nepal: Ein Erdbeben der Stärke 7,8 und zahlreiche Nachbeben erschütterten den Himalayastaat. Mehr als 8.600 Menschen sterben.

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