08.12.2015, 11.47 Uhr

Neue Studie beweist: Mehr als drei Stunden Fernsehen am Tag machen blöd

Wer in jungen Jahren viel fernsieht, büßt im Alter Geistesfähigkeiten ein.

Wer in jungen Jahren viel fernsieht, büßt im Alter Geistesfähigkeiten ein. Bild: dpa

Von news.de-Volontär Christopher Rust

Eigentlich war es klar: Wer den Großteil des Tages vor dem Fernseher verbringt und sich von den Flimmerbildern berieseln lässt, schadet damit seinem Gehirn. Jetzt haben US-amerikanische Wissenschaftler mithilfe einer Langzeitstudie genau das bewiesen, wie "Focus Online" berichtet.

Nicht mehr als drei Stunden täglich

Wer in jungen Jahren viel fernsieht und sich wenig bewegt, büßt in der Zukunft in der Geistesfähigkeit ein, so der Tenor des Berichts. Sitzt man 25 Jahre lang häufig mehr als drei Stunden vor dem TV, leiden die Gehirn-Funktionen für Handeln und Denken. Dabei ist zu viel Fernsehen schädlicher als zu wenig Bewegung.

An der mehrjährigen Studie nahmen über 3.200 Probanden im Alter von 18 bis 30 Jahren teil. Jetzt, nach 25 Jahren, wurden das Verhalten, das verbales Gedächtnis und die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen der Teilnehmer beurteilt. Und es stellte sich heraus, dass diejenigen, die weniger als drei Stunden vor dem Fernseher verbrachten, im Vergleich besser abschnitten.

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ruc/news.de
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