07.08.2015, 15.49 Uhr

Granny Lecter: Diese Kannibalen-Oma verspeiste 14 Menschen

Tamara Samsonova muss sich in St. Petersburg vor Gericht verantworten - zunächst nur für den Mord an ihrer Freundin Valentina Ulanova.

Tamara Samsonova muss sich in St. Petersburg vor Gericht verantworten - zunächst nur für den Mord an ihrer Freundin Valentina Ulanova. Bild: news.de-Screenshot (YouTube/ReutersNewsHD)

Russen-Oma ermordete ihre Opfer und aß sie dann teilweise auf

Die Russin Tamara Samsonova (68) soll ihren Opfern Kopf und Gliedmaßen abgeschnitten, sowie die Lunge entfernt haben. Die entfernten Körperteile soll die dann zum Teil gegessen haben. Diese Woche wurde die Killer-Oma dem "Daily Star" zufolge festgenommen. Die Polizei von St. Petersburg kam Samsonova auf die Spur, als sie von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, als sie einen schwarzen Plastiksack trug. Dieser enthielt die Überreste ihrer Freundin Valentina Ulanova (79). Die Polizei entdeckte die kopflose Leiche der Frau wenig später in einem nahe gelegenen Teich. In der Wohnung des Opfers entdeckten sie Blutspuren und eine Säge.

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Killer-Oma hielt 14 Morde in ihrem Tagebuch fest

Die Behörden gehen davon aus, dass Samsonova die Rentnerin betäubt hatte, dann soll sie ihre Freundin noch bei lebendigem Leib aufgeschnitten haben! Und das wegen einem Streit über schmutzige Tassen... Bei der Durchsuchung der Wohnung Samsonovas entdeckte die Polizei ihr Tagebuch. Darin waren 13 weitere Morde aufgelistet. Unter den Opfern befindet sich laut "Bild" auch der Ehemann der Mörderin, der seit 2005 vermisst wurde. Eins ihrer Opfer wurde bereits vor zwölf Jahren entdeckt: Seiner Leiche war Kopf, Arme und Beine abgetrennt worden. Seine Visitenkarte wurde in ihrer Wohnung gefunden. Auch einen ihrer Untermieter tötete die Frau. Zu seinem Tod schrieb sie: "Ich habe meinen Mieter Volodya getötet, ihn im Badezimmer mit einem Messer in Stücke geschnitten, die Leichenteile in Plastiksäcke gepackt und weggeworfen."

Granny Lector vor Gericht

Diese Woche stand Tamara Samsonova wegen des Mordes an ihrer Freundin Ulanova vor Gericht und sagte dem Richter: "Ich habe mich Dutzende Jahre auf den Tag vorbereitet, an dem ich vor Gericht stehen würde. Ich habe absichtlich getötet. Mit dem letzten Mord habe ich das Kapitel abgeschlossen." Dem Richter sagte sie: "Ich bin schuldig und verdiene eine Bestrafung." Theoretisch könnte das auch die Todesstrafe sein, die seit 1996 eigentlich nicht mehr verhängt wird, aber immer noch erlaubt ist. Die einzig mögliche Art die Todesstrafe zu vollstrecken ist in Russland erschossen zu werden. Als der Richter verkündete Samsonova solle in Untersuchungshaft bleiben lächelte sie und klatschte Beifall.

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räc/gea/news.de
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