06.08.2015, 16.31 Uhr

70 Jahre Hiroshima: Diese Staaten sollen noch immer Atombomben produzieren

Von news.de-Volontär Eric Mittmann

Während Japan um die Opfer von Hiroshima trauert, sollen pro-russische Separatisten in der Ostukraine an einer radioaktiv verseuchten Bombe bauen. Das Säbelrasseln zwischen den USA und Russland findet kein Ende und Nordkorea schockiert regelmäßig mit Raketentests.

70 Jahre nach der Vernichtung von Hiroshima können Nationen und Großmächte noch immer nicht ohne Nuklearwaffen leben. Zwar haben sich die fünf Atommächte Russland, USA, Frankreich, China und Großbritannien bereits vor Jahren auf einen gemeinsamen Atomwaffensperrvertrag geeinigt, dennoch findet das Wettrüsten kein Ende und vor allem kleinere Staaten wie Nordkorea oder der Iran sind scheinbar stark in die Entwicklung neuer Waffen involviert.

Die erste Atombombe: Wie Albert Einstein das Manhattan-Projekt einleitete

Dabei lässt sich der Bau der Atombombe auf einen der größten Denker unserer Zeit zurückführen: Wie "Euronews.com" berichtet, schickte der ungarische Physiker Léo Szilard am 2. August 1939 einen von Albert Einstein unterzeichneten Brief an den damaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt. Darin warnten sie, dass Nazi-Deutschland eine Atombombe herstellen könnte. Sie rieten ihm daher, ein US-Programm zum Bau der Bombe zu starten. Und Roosevelt tat genau das. Dieses Programm erhielt den Namen Manhattan-Projekt.

Am 16. Juli 1945 konnten die Wissenschaftler des Projektes einen Erfolg verkünden. Auf dem Alamogordo Army Airfield in der Wüste von New Mexico wurde der erste Atombombentest, der Trinity-Test, durchgeführt. Kurze Zeit später einigten sich die USA, unter Präsident Harry S. Truman, und Großbritannien auf den Einsatz der neuen Waffe, um weiterhin laufenden Krieg gegen Japan schnellstmöglich zu beenden.

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