26.06.2015, 16.58 Uhr

Die Hunde-Selbstmörderbrücke: Steinbrücke treibt Hunde in den Suizid

In Schottland gibt es nicht nur das See-Ungeheuer Nessi (was noch nie jemand wirklich gesehen hat), sondern auch eine Brücke. Eine Brücke aus Stein, um genau zu sein. Und jeder Hundebesitzer, der sein Tier liebt, macht einen weiten Bogen um diese Steinbrücke in West Dunbartonshire. Der Grund: Bereits 600 Hunde sprangen hier schon in den 15 Meter tiefen Abgrund. Mindestens 50 von ihnen fanden den sicheren Tod. Zahlreiche Legenden ranken sich deshalb um diesen Ort. Ein Forscher ging der Sache genauer auf den Grund - und glaubt die Ursache gefunden zu haben.

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Die Hunde-Selbstmordbrücke in West Dunbartonshire, Schottland.

Die Hunde-Selbstmordbrücke in West Dunbartonshire, Schottland. Bild: Dr David Sands/youtube.com

Angeblich sollen übernatürliche Kräfte die Hunde in den Selbstmord treiben

Die "verfluchte Selbstmordbrücke" wurde die Brücke nahe der gotischen Burg Overtoun House in West Dunbartonshire getauft. 600 Hunde haben sich hier aus noch ungeklärter Ursache aus 15 Metern herabgestürzt - 50 von ihnen fanden dabei den sofortigen Tod. Auch Tierpsychologen haben für das Phänomen keinerlei Erklärung. Einige behaupten, dass es etwas an dieser Brücke gibt, dass die Sinne der Hunde überreizt. Andere Leute meinen schlicht weg, dass übernatürliche Kräfte ihr Unwesen treiben und die Hunde zum Sprung in die Tiefe zwingen.

Angeblich soll es in der Burg, ganz in der Nähe der Brücke Geister geben, die ab und zu eben auch auf der Brücke rumspuken. Bewohner von West Dunbartonshire wissen auch genau, mit wem sie es da zu tun haben: der "weißen Frau von Overtoun", die schon seit 100 Jahren immer wieder in der Nähe der Brücke gesehen worden sein soll.

1994 warf ein Mann seinen Sohn von der Brücke und wollte später am gleichen Ort Suizid begehen

Der Religions- und Philosophielehrer Paul Ownes berichtet der englischen Zeitung "The Sun": "Ich stand dort vor ungefähr zwei Jahren und ich spürte einen festen, harten Stoß, wie von einem Finger. Etwas oder jemand versuchte mich über die Brücke zu stoßen, so wie die Hunde." Doch nicht nur er hat dieses seltsame Phänomen erlebt. 1994 geschah auf der Brücke nämlich noch eine Tragödie (neben der der selbstmordgefährdeten Hunde). Kevin Moy ließ hier seinen kleinen Sohn in den Tod stürzen und versuchte wenig später, sich an dem gleichen Ort das Leben zu nehmen.

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Ein Schild soll Hundebesitzer vor den Gefahren der Brücke warnen

Inzwischen warnt ein Schild an beiden Enden der Brücke die Hundebesitzer vor der potenziellen Gefahr für ihre Vierbeiner. "Gefährliche Brücke" steht auf den Schildern und: "Bitte führen Sie ihren Hund an der Leine."

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