19.06.2015, 11.47 Uhr

17-Jährige stirbt nach Zahn-OP: Schülerin bezahlt Routineeingriff mit dem Leben

Sydney (17, links im Bild) mit einer Freundin.

Sydney (17, links im Bild) mit einer Freundin. Bild: news.de-Screenshot (Twitter/SGalleger)

Tag für Tag unterziehen sich unzählige Menschen dieser Operation beim Zahnarzt. Dennoch war der Eingriff für das Herz einer 17-jährigen Schülerin aus den USA zu viel und sie starb.

Die Entfernung der Weisheitszähne wird heutzutage als Routineeingriff betrachtet, sie kann mit örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Dennoch handelt es sich auch bei dieser Routine-OP um eine Operation, die eine Belastung für den Körper darstellt. Das macht nun dieser Fall aus den USA deutlich.

17-jährige Schülerin Sydney Galleger stirbt nach Weisheitszahn-OP

Die 17-jährige Sydney Galleger aus Minneapolis kostete die Entfernung der Weisheitszähne das Leben. Anfang Juni unterzog sie sich der Operation. Dabei traten Komplikationen auf, mit denen niemand rechnen konnte. Plötzlich schoss der Blutdruck der Schülerin in die Höhe und ihr Herz hörte auf zu schlagen.

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Herzerkrankung führt zum Tod von Sportlerin

Zwar kann das Mädchen im Krankenhaus wiederbelebt werden, dennoch wird bei der Sportlerin kurz darauf eine Herzerkrankung diagnostiziert, die ihrem Leben wenige Tage später ein viel zu frühes Ende setzt. Für die Eltern bricht eine Welt zusammen.

Organspenderin Sydney rettete anderen Menschen das Leben

Doch trotzdem können sie stolz sein auf ihre Sydney, denn ein Jahr zuvor - zum Erhalt ihres Führerscheins - entschied das Mädchen, dass im Falle ihres Todes ihre Organe gespendet werden sollten. So tragisch es auch ist, dass ihr Tod so früh eintrat - Sydney rettete damit anderen Menschen das Leben.

"Sie hatte ein so großes Herz. Unsere wertvolle Sydney hat die physische Welt verlassen, um mit Gott in Ewigkeit zu leben. Ihr Glaube war stark, ihr Lachen ansteckend und ihr Lächeln konnte einen Raum erhellen", schreibt Mutter Diane Galleger auf einem Krankenhaus-Blog. Die Eltern seien immer noch geschockt, aber zu wissen, dass ein Teil von Sydney weiterleben wird, spende ihnen Trost, so Sydneys Mutter weiter.

Dem Führer stinkt es: Adolf Hitler hatte starken Mundgeruch.

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