04.06.2015, 11.39 Uhr

Juni-Wetter 2015: Tornado-Warnung und Schafskälte vermiesen den Sommeranfang

Unwetter und Sturmböen leiten am Wochenende die Schafskälte ein.

Unwetter und Sturmböen leiten am Wochenende die Schafskälte ein. Bild: Jens Wolf/dpa

Von news.de-Volontärin Antje Buddenhagen

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Bereits ab Donnerstag erwartet uns dank Hoch "Walburga" schönes Sommerwetter. Und während der Norden sich noch mit rund 20 Grad zufrieden geben muss, wird es im Süden mit Temperaturen um die 30 Grad bereits richtig sommerlich.

Sonne und klarer Himmel: So wird das Wetter am Freitag, 05.06.2015

Am Freitag sieht es nicht anders aus. Strahlend blauer Himmel und Sonnenstrahlen auf der Haut - das perfekte Wetter, um die heiße Jahreszeit mit einem Eis oder einem kühlenden Getränk im Biergarten zu genießen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden im Süden sogar Temperaturen bis zu 34 Grad erwartet. Auch im Norden kann sich die wärmere Luft dann durchsetzen.

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Tornado-Gefahr am Samstag, 06.06.2015

Die Freude hält allerdings nicht sehr lange: Zwar sorgt das Hoch auch am Samstag weiterhin für Temperaturen über der 30 Grad-Marke, aber die Kaltfront von Tief Lothar, die aus dem Nordwesten auf uns zu kommt, sorgt ab dem Nachmittag für teils heftige Gewitter und Sturmböen. Sogar von Tornados ist die Rede. Wo genau der Schwerpunkt der Gewitter sein wird, lässt sich laut "DWD" noch nicht genau vorhersagen. Man gehe aber davon aus, dass vor allem der Süden und Osten betroffen sein werden.

Tornados entstehen immer dann, wenn "trockene und kalte Luft mit feuchtwarmer Luft zusammentrifft", erklärt Wetterexperte Dominik Jung auf "tz.de". Dabei käme es zu einem Temperatur- und Feuchtigkeitsgegensatz. "Dabei gerät die Luft in eine spiralförmige Drehung, und es bildet sich ein Wolkenschlauch. Im Innern nimmt die Windgeschwindigkeit stetig zu", berichtet Jung weiter. Genau vorherbestimmen könne man einen Tornado jedoch frühestens 30 Minuten bevor er entsteht.

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Schafskälte sorgt in der nächsten Woche für Temperaturabfall

In der nächsten Woche geht es dann weiter mit dem kalten Wetter, denn die sogenannte Schafskälte breitet sich in Deutschland aus. Der Name leitet sich von den Schafen ab, die früher Ende Mai bis Anfang Juni geschoren wurden und aufgrund eines Kälterückfalls froren. Auch wir müssen bibbern: Die sommerliche Singularität bringt einen Temperatureinbruch von fünf bis zehn Grad mit sich. Bereits zum Start der nächsten Woche soll es wieder kühler und leicht wechselhaft werden. Dabei werden deutschlandweit Temperaturen um die 20 Grad erwartet.

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abu/news.de
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