08.03.2015, 08.00 Uhr

Was uns diese Woche bewegte: Edathy wird zum Hassobjekt, Sex-Skandal an Schulen

Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist

Das Verfahren gegen Sebastian Edathy wurde gegen eine Geldauflage eingestellt.

Das Verfahren gegen Sebastian Edathy wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Sebastian Edathy: Gerichtsurteil bringt deutsche Promis auf die Palme

Es war der Aufreger der Woche: SPD-Politiker Sebastian Edathy kommt in der Kinderporno-Affäre ungeschoren davon. Das Verfahren wurde am Montag gegen eine Geldauflage von 5.000 Euro eingestellt. Zur Bedingung machte das Gericht ein Geständnis, das Edathy auch ablegte. Umso empörter reagierten die Promis und ließen ihrem Ärger in Interviews und sozialen Netzwerken Luft. Eine Online-Petition fordert indes eine Wiederaufnahme des Verfahrens.

Die Edathy-Affäre
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USA: Frau liegt tot in ihrem Auto - und wird erst nach fünf Jahren entdeckt

Auch diese Meldung schockierte uns diese Woche: In den USA lag eine Frau fünf Jahre lang tot in ihrem Auto - und niemand bemerkte es. Die 44-Jährige war in ihrem Wagen bereits mumifiziert, als sie entdeckt wurde. Neben ihr lagen einem Bericht der "Daily Mail" zufolge ungeöffnete Briefe, eine leere Flasche Wein und Zigarettenpackungen. Woran die Frau, der sehr einsam gewesen sein muss, starb, ließ sich nicht mehr feststellen.

Zur Prosititution gezwungen: So werden Schülerinnen sexuell ausgebeutet

In dieser Woche schlug auch der Jugendschutz in Frankreich Alarm. An örtlichen Schulen käme es immer häufiger zu Sexualstraftaten - unter Schülern! Das berichtete das Nachrichtenportal "20min.ch". Demnach zwingen Jugendliche ihre Mitschülerinnen zu Oralverkehr auf der Schultoilette oder bieten diese zur Prostitution an. Als Druckmittel dienen kompromittierende Fotos und Videos. Hier spricht eine Psychotherapeutin über die unhaltbaren Zustände.

Lehrerin erhängt sich im Klassenzimmer - Schüler geschockt

Ebenfalls an einer Schule ereignete sich diese Tragödie: Eine Lehrerin beging im Klassenzimmer Selbstmord. Als Schüler die Frau erhängt in der Schule fanden, alarmierten sie gemeinsam mit anderen aufgeschreckten Ärzten den Rettungsdienst. Doch für die Lehrerin kam jede Hilfe zu spät. Bei den Schülern war die Pädagogin überaus beliebt. In sozialen Netzwerken drückten diese ihre Trauer aus. "Du warst meine Lieblingslehrerin", schrieb einer von ihnen.

Medizin extrem: Siamesische Zwillinge in Saudi-Arabien erfolgreich getrennt

Diese OP ist eine medizinische Sensation: In Saudi-Arabien gelang es Ärzten in einer neunstündigen Operation, die siamesischen Zwillinge Abdullah und Abdulrahman erfolgreich zu trennen. Sie waren am Unterleib zusammengewachsen - Därme, Harnwege und die Beckenknochen mussten getrennt werden. Die Überlebenschance lag unter diesen Vorraussetzungen bei 70 Prozent. Nach dem Eingriff geht es beiden Baby laut "Daily Mail" gut.

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zij/news.de
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