08.12.2014, 15.56 Uhr

Blutbad im Zoo von Barcelona: Zoobesucher wirft sich Löwen zum Fraß vor

Die Motive des Zoobesuchers sind weiterhin unklar.

Die Motive des Zoobesuchers sind weiterhin unklar. Bild: dpa/ Archiv

Die Motive des in einem Löwengehege in Barcelona schwer verletzten Zoobesuchers sind auch am Montag weiter unklar. Der Spanier war am Sonntag in das dortige Löwengehege eingedrungen und wurde von den Raubtieren schwer verletzt. Laut Medienberichten hatte der Mann in der Vergangenheit schon häufiger mit provokanten Aktionen Aufsehen erregt. So hatte der 45-Jährige am 11. September, dem Nationalfeiertag der Katalanen, eine Polizeisperre durchbrochen und eine Flagge der katalanischen Separatisten verbrannt, berichtete die Lokalpresse am Montag.

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Zoo-Besucher dringt in Barcelona ins Löwen-Gehege ein

Erst vor gut zwei Wochen war der Mann in Barcelona auf das Baugerüst vor einem Gebäude des berühmten Architekten Antoni Gaudí geklettert. Dort brachte er Plakate mit Nazi-Symbolen und Parolen gegen die Abtreibung an. Er soll ein vom Dienst freigestellter Polizist sein. Laut Presseberichten gehörte er früher der paramilitärischen Polizeitruppe der Guardia Civil (Zivilgarde) an.

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Zahlreiche andere Zoobesucher beobachteten den Eindringling

Am Sonntag war der Mann - mit einer militärischen Tarnuniform bekleidet - vor den Augen zahlreicher Zoobesucher in das Löwengehege geklettert. Den Angriffen von zwei Raubtieren setzte er sich nicht zur Wehr. Er blieb verletzt am Boden liegen und konnte erst eine halbe Stunde später von Wärtern und Feuerwehrleuten geborgen werden. Was ihn zu der Aktion bewogen hatte, blieb weiterhin unklar.

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Es war ein Schock für die Zoobesucher in Barcelona. Ein Mann kletterte in das Löwengehege und wurde dort von den Tieren angegriffen. 30 Minuten dauerte es, bis die spanische Feuerwehr den 45-Jährigen befreien konnte.

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fro/news.de/dpa
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